Sonntag, Juli 3, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Nea-Kosma Unternehmensberatung und Plattform, die als Brücke zwischen der Finanz- und Kreativwelt fungiert

Stellen Sie sich und das Startup Nea-Kosma doch kurz unseren Leser*innen vor! 

Vanessa: Nea-Kosma ist eine in Berlin ansässige Unternehmensberatung und Plattform, die als Brücke zwischen der Finanz- und Kreativwelt fungiert. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen? 

Rea: Zusammen mit meiner Geschäftspartnerin Vanessa Olt haben wir Mitte 2020 Nea-Kosma gegründet, mit dem Ziel Kunstschaffende und Unternehmen in der Kreativbranche betriebswirtschaftlich zu unterstützen, sowie Ihnen Zugang zu Informationen, Wissen und unseren Netzwerk zu verschaffen. 

Vanessa: Obwohl wir ein recht junges Unternehmen sind, bezeichnen wir uns nicht als Startup. Denn unser Fokus liegt nicht auf einer schnellen Skalierung, sondern auf nachhaltigem Wachstum. Wir haben uns zur Gründung von Nea-Kosma entschlossen, weil wir beide der Meinung sind, dass Wissen und Know-how darüber, wie man ein Unternehmen zum Laufen bringt, jedem zugänglich gemacht werden sollte, unabhängig von seinem geografischen Standort, seinem sozioökonomischen Hintergrund oder anderen sozialen und persönlichen Faktoren. 

Was war bei der Gründung von Nea-Kosma die größte Herausforderung? 

Rea: Die größte Herausforderung bei der Gründung von Nea-Kosma war, dass wir uns anfangs nur online treffen konnten. Unser gesamtes Team, einschließlich der Gründerinnen, traf sich online und lernte sich anfangs virtuell kennen. Und dann haben wir eine Zeit lang auf diese Weise zusammengearbeitet. 

Vanessa: Das liegt daran, dass wir während der Covid-19-Pandemie gegründet wurden. Da wir uns nicht persönlich treffen konnten, brauchten wir einige Zeit und mussten uns immer wieder umstellen, um den richtigen Rhythmus zu finden, um sowohl intern als auch mit Mitarbeitenden und Kunden*innen effizient zu arbeiten. Diese Herausforderung hat uns jedoch zu weiteren Anpassungen veranlasst und sich in einen Vorteil verwandelt – die Arbeit aus der Ferne wurde direkt in unsere internen Prozesse integriert und ist auch heute noch unser Standardansatz. 

Rea: Das hat uns auch geholfen, die Abhängigkeit von physischer Interaktion zu überwinden, die zwar wichtig, aber nicht notwendig ist, um Beziehungen zu Kunden*innen und Mitarbeitenden aufzubauen und zu fördern. Diese Art von Flexibilität ist der Kern von Nea-Kosma.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist? 

Rea: Wir denken: Große Ideen entstehen dadurch, dass die Dinge in ihrer rohen, unvollkommenen Form zusammenkommen. Aus Erfahrung haben wir gelernt, dass es keinen einzigen Weg gibt, um die „perfekte“ Idee oder das „perfekte“ Ziel zu erreichen. 

Vanessa: Es gibt keinen „perfekten“ Zeitpunkt, um anzufangen, denn auf dem Weg dorthin erwirbt man mehr und mehr Kompetenzen, und aus jeder Herausforderung, der man sich stellt, lernt man Neues. Es muss nur irgendwo anfangen werden

Welche Vision steckt hinter Nea-Kosma? 

Vanessa: Nea-Kosma versucht, Finanzstrukturen und -prozesse zu entmystifizieren, um Kreativschaffenden Zugang zu Wissen und Netzwerken zu bieten. Wir tun dies konkret durch unsere Dienstleistungen, indem wir strategische Unterstützung anbieten sowie Finanzjargon aufbrechen und Prozesse nachvollziehbar machen. Dabei geht es uns vor allem darum, unserer Kundschaft transparent aufzuzeigen, was betriebswirtschaftlich möglich und notwendig ist, und ihnen gleichzeitig Freiräume für ihre eigentliche Tätigkeit zu schaffen, indem wir sie in den Bereichen Finanzen und Management unterstützen. 

Rea: Durch die Kombination von quantitativen und qualitativen Arbeitsweisen jenseits der binären, vorherrschenden Vorstellungen der Unternehmenswelt versuchen wir, etablierte Strukturen und bereits bestehende gesellschaftliche Vorstellungen zu durchbrechen, um gemeinsam mit unseren Kunden*innen und Mitarbeitenden eine neue (Arbeits-)Welt zu schaffen. 

Wer ist die Zielgruppe von Nea-Kosma? 

Vanessa: Nea-Kosma arbeitet hauptsächlich mit Fachpersonen, Kunstschaffenden und Unternehmen aus dem kreativen Bereich. 

Wie funktioniert Nea-Kosma? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Vanessa: Als Unternehmen sind wir bestrebt, enge, persönliche Beziehungen zu unserer Kundschaft aufzubauen, die auf einem ehrlichen und vertrauensvollen Verhältnis beruhen. Wir glauben an Transparenz und bemühen uns sehr, diese unseren Kunden*innen in ihren Geschäftsangelegenheiten zu vermitteln. Nea-Kosma zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass wir bei der Entscheidungsfindung helfen, indem wir die Intuition mit Daten und Fakten ergänzen. Wir haben einen sehr dynamischen und flexiblen Ansatz, bei dem wir darauf abzielen, mit unseren Kunden*innen auf eine Reise zu gehen und sie symbiotisch zu unterstützen. 

Rea: Wir bieten individuell anpassbare Dienstleistungen auf der Grundlage der Kunden*innenbedürfnisse, die von der Schaffung finanzieller Transparenz bis hin zu Managementunterstützung, Business-Coaching und Workshops, Datenanalyse, Prozessoptimierung oder Kommunikation mit Steuerberatungen usw. reichen können. So können wir kleine Freiberufler*innen ebenso unterstützen, in ihrem eigenen Tempo zu wachsen, wie wir Kunden*innen helfen können, die schnell expandieren wollen. 

Dabei besonders ist zudem die Kreativbranche in der wir hauptsächlich agieren. Wir nehmen uns Zeit komplexe Konzepte verständlich zu erläutern und visuell greifbar zu machen, da wir uns nicht als externe Beobachtende sondern als essentieller Teil der Branche verstehen. Denn gerade in dieser Industrie wird sehr wenig über das Thema Finanzen und betriebswirtschaftliche Abläufe gesprochen oder Wissen darüber ausgetauscht. Viele sehen diese Themen als “langweilig”, “unverständlich” oder “zu theoretisch” an und haben diese kaum in ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn behandelt. 

Nea-Kosma, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Rea: In der Zukunft können wir uns durchaus vorstellen, in andere Länder zu expandieren, um unsere Ziele in Bezug auf Bildung und Vernetzung zu fördern. Wir möchten nachhaltig und in einem Tempo wachsen, das es uns ermöglicht, unsere Kunden*innen auf ihrem eigenen Weg zu nachhaltigem Wachstum zu begleiten und gleichzeitig unser Fachwissen anderen Kreativschaffenden zur Verfügung zu stellen, die von der Unterstützung profitieren können, die wir anbieten. 

Vanessa: Unser Ziel ist es auch, ein weltweites kreatives Netzwerk aufzubauen, in dem wir Talenten aus verschiedenen Branchen Zugang zu einer Plattform für den Austausch von Ressourcen und Wissen sowie einen Raum für Ausdruck und vor allem Verbindung und Zusammenarbeit bieten können. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer*innen mit auf den Weg geben? 

Beide: 

1. Sei mutig! → Denk darüber nach, wie deine Sozialisation dich beeinflusst / beeinflusst hat, versuche diese Aspekte zu reflektieren und deiner Selbstwahrnehmung kritisch zu begegnen. Falls diese sehr negativ ist, sei freundlich zu dir selbst, indem du dir häufig Words of Comfort schenkst. You got this! (Und falls nicht, suche dir Unterstützung!) 

2. Unterschätze niemals den Wert von Netzwerken! → Wenn du etwas nicht kannst, finde einfach eine Person, die es kann, und ihr helft euch gegenseitig aus! 

3. Finde heraus was dich besonders macht! → Konzentriere dich darauf, was du anders machst als andere und wieso. Und wenn du es gefunden hast, lass es einfach gedeihen und von selbst Wirkung zeigen. Finde Wege, die für dich funktionieren und lass dich nicht von anderen beirren.

Wir bedanken uns bei Rea und Vanessa für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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