Dienstag, Januar 25, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Erler Roman Gründer Naturefloor, Holzhackgut aus Forstabfällen, war in der PULS 4 Show 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup OES doch kurz vor!

Mein Name ist Erler Roman, Gründer und Inhaber von Naturefloor. Meine Frau Anja leitet die Firma.

Bei Naturefloor Trockenschüttung handelt es sich um Holzhackgut aus Forstabfällen, das mit Lehm ummantelt und getrocknet wird. Anders als bei Styropor, welches nicht biologisch abbaubar und nur bedingt recyclebar ist, erfolgt bei der Naturefloor Schüttung der gesamte Prozess von der Herstellung bis zur Entsorgung besonders ökologisch und umweltschonend.

Wie ist die Idee zu Naturefloor entstanden?

Die Idee zu unserem Produkt kam uns, als wir hörten, dass in Österreich immer noch zu 98 % Styroporgranulat als Dämmschüttung verwendet wird. Durch unsere Erfahrung im ökologischen Holzbau und der Verarbeitung von Lehmputz kam uns der Impuls, diese zwei Baustoffe zu fusionieren. Um die Produktion unserer Holzschüttung noch ressourcenschonender zu gestalten, verwenden wir Holzabfälle wie Käferbäumen oder Bäume aus Windwürfen für die Herstellung der Späne. Durch die Natürlichkeit des Materials ist der gesamte Prozess von der Herstellung bis zur Entsorgung besonders umweltschonend.

Welche Vision steckt hinter Naturefloor ?

Wir träumen von einer gesunden Baubranche, auch wenn wir nur einen kleinen Teil dazu beitragen können, ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Wir möchten gerne mit Naturefloor der neuen Generation zeigen, dass Styropor nicht alles ist, wir müssen mehr auf die Mutter Natur achten!

Wer ist die Zielgruppe von Naturefloor ?

Jedes Bauunternehmen und natürlich auch private Hausbauer sind potenzielle Kunden: Ob Sanierung oder Neubau.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Bei der Bewerbung haben wir unsere Firma gerade erst gegründet, 2 Minuten 2 Millionen bietet den StartUp Unternehmen die Möglichkeit, nachhaltige und innovative Produkte den Zusehern bekannt zu machen und daher bot sich die Teilnahme einfach an.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Unser wichtigster Schritt lag darauf On Air einen perfekten Pitch zu liefern, dieser musste auf den Punkt sitzen, da man bei der Show keine zweite Chance hatte. Diesen haben wir so lange vorbereitet, abgeändert und vorgesprochen, bis er einwandfrei war. Am wichtigsten für uns war, Naturefloor so vorzustellen, dass jeder von unserem Produkt überzeugt ist.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir konnten es kaum glauben und waren überwältigt, die Teilnahme hat unserem Team einen großen Motivationsschub ausgelöst. Für uns war es eine großartige Chance den Investoren unser Produkt vorstellen zu können, und gleichzeitig eine große Masse an potenziellen Kunden zu erreichen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Naturefloor aufmerksam werden?

2 Minuten 2 Millionen bewirkt einen Aufmerksamkeitsfaktor, dass sich jedes StartUp Unternehmen wünscht. Das Interesse nach der Show war überwältigend. Anfragen, Glückwünsche zu unserem großartigen Produkt und viele Bestellungen waren am nächsten Tag zu bewältigen. Dafür sind wir unendlich dankbar! Nicht nur, dass die Zuschauer unser Produkt kennen gelernt haben, sondern auch uns!

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Natürlich den Baulöwen – Dr. Peter Haselsteiner, dieser konnte sich am ehesten mit unserem Produkt identifizieren. Auch ein spannender Partner wäre Herr Hillinger gewesen.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

In der Sendung gelang es leider uns nicht, einen der Investoren zu überzeugen, jedoch hatten wir trotzdem alle Hände voll zu tun, um die Bestellungen und Anfragen zu bearbeiten und abzuwickeln, daher war es ein positiver Werbeeffekt für uns.

OES, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden im kleinen Stil unsere Firma weiterwachsen lassen. Und in 5 Jahren ein eigenes Gebäude bauen, wo wir noch innovativer produzieren können. Daher wird uns nichts von unserem Weg in einen gesunden Bau wegbewegen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Seid überzeugt von eurem Produkt, und holt Rat bei Familie, Freunde und Experten
  2. Einen Businessplan und dazu einen realistischen Finanzplan erstellen
  3. Und zu guter Letzt: Aufgegeben wird nur ein Brief, also Kopf hoch, nur Mut auf eurem Weg! Irgendwann werdet ihr sagen – es war nicht immer einfach, aber ich habe es geschafft

Bildquelle PULS 4 Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Erler Roman für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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