mySWOOOP: kaufen verkaufen reparieren

Das Bremer Startup mySWOOOP denkt R-Commerce weiter

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen mySWOOOP doch kurz vor!
Das umfassende Angebot und die komplementierenden Serviceleistungen von mySWOOOP liegen voll im Trend. Re-Commerce, also der An- und Verkauf von Produkten, ist gefragt – Tendenz steigend. Nie war es einfacher, auf den Wert von früheren Käufen zuzugreifen. Vom alten Smartphone über längst verstaubte DVDs und Bücher bis hin zur unbenutzten Spielkonsole – mySWOOOP kauft unterschiedliche Produkte direkt auf der Onlineplattform und in den stationären Stores direkt gegen Bargeld an.
Ganz im Gegensatz zu anderen Re-Commerce Anbietern, kauft mySWOOOP ein sehr breites Warensortiment an. Nicht nur Technik und Medien stehen im Vordergrund, sondern auch Warengruppen wie Spielzeug, Kameras, Elektrogeräte, Werkzeug, Uhren und Musikinstrumente und auch Möbel werden an- und verkauft. Um eine besonders hohe Qualität der Gebrauchtware zu gewährleisten, prüft mySWOOOP alle eingehenden Produkte genau und bereitet diese entsprechend auf. So lassen sich beim Kauf der gebrauchten, neuwertigen Produkte Ersparnisse von bis zu 70 Prozent gegenüber dem Neupreis erzielen.

Wie ist die Idee zu mySWOOOP entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir sind seit der Schulzeit alle miteinander befreundet und haben schon zu dieser Zeit viel auf eBay gehandelt und früh sehr unternehmerisch gedacht. Uns ist dabei aufgefallen, dass es keinen professionellen, coolen und modernen An- und Verkauf im Netz und vor allen Dingen auch nicht offline gab, um Produkte einfach und schnell zu verkaufen.
Die Idee zu mySWOOOP haben wir dann im November 2011 realisiert, zunächst stationär mit einem Store, anschließend haben wir dann den Onlinemarkt erschlossen.
In 2014 erfolgte daraufhin der Zusammenschluss mit der weltweit agierenden Melchers Gruppe, um weitere Expansion voranzutreiben.Nun gibt es sogar schon einen zweiten Store in Bremen, deutschlandweit sind Planungen zu anderen Stores in Arbeit.

mySWOOOP JAN-LUCCA SIELSKI Foto: WR-KW Schlie
JAN-LUCCA SIELSKI Foto: WR-KW Schlie

Wie hat sich Ihr Startup seit dem Start entwickelt?
Seit dem Start können wir von einer durchweg positiven Entwicklung sprechen. In 2015 konnten wir den Umsatz verzwölffachen. Damit sind wir bereits nach vier Jahren seit der Gründung im siebenstelligen Bereich angekommen.

Wer ist die Zielgruppe von mySWOOOP?
Unsere Zielgruppe ist breit gefächert, von jung bis alt – einfach jeder der generell etwas verkaufen möchte oder eben Gebrauchtes erwerben will.
Unsere Kernzielgruppe liegt aber zwischen 18-35 Jahren, also gerade in jener Lebensphase in der man sich für die die aktuelle Technik begeistert, die wir wiederum zu besten Preisen anbieten können.
Aber auch Liebhaber von Raritäten und Leute, die auf der Suche nach im normalen Einzelhandel nicht mehr erhältlichen Geräten sind (z.B. ältere Nokia Handys oder Game Boys) sind bei uns mittlerweile Stammpublikum.

Welchen Service bieten Sie an?
Neben dem florierenden Schwerpunktgeschäft des An- und Verkaufs als auch dem Reparaturservice bietet mySWOOOP zusätzlich auch weitere Service- und Dienstleistungen an. Darunter auch Handyverträge, Wertgarantie für neue und gebrauchte Ware, wie z.B. Versicherung gegen Diebstahl und Reparaturkostenübernahme selbst bei unsachgemäßem Gebrauch, und individuelle Finanzierungsoptionen. Allen voran wird der Reparaturservice stark frequentiert.
Defekte Geräte vom Handy bis zum iPad oder fehlerhafte Software werden schnell und preiswert von einem kompetenten Expertenteam instandgesetzt beziehungsweise neu aufgesetzt. Eine zusätzliche Garantie auf die eingebauten Teile macht das Angebot besonders attraktiv. mySWOOOP setzt jedoch nicht nur auf ein durchdachtes Konzept, sondern auch auf Ressourcenschonung.

Was findet der Kunde bei Ihnen?
Während sich Mitbewerber auf das Onlineangebot beschränken, fasziniert mySWOOOP mit einer umfangreichen Onlineplattform als auch mit stilvollen Stores. Diese bieten neben einer Auswahl beliebter neuer und geprüfter gebrauchter Produkte aus unterschiedlichen Kategorien von Technik und Medien über Werkzeug und Lifestyle-Gadgets bis hin zu Spielzeug, Instrumenten und Möbeln eine ganze Bandbreite.

mySWOOOP, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unser klares Ziel ist, die einzelnen Geschäftsbereiche zu vergrößern und das Filialnetz weiter auszubauen. Vor allem in Großstädten existiert ein großer Bedarf an fairen Händlern, die zugleich ein Einkaufserlebnis bieten. Entsprechend wird auch unsere Mitarbeiterzahl weiter steigen. Angefangen haben wir mit sieben Beschäftigen, jetzt sind wir bereits 40. Trotz des schnellen Wachstums werden wichtige Alleinstellungsmerkmale wie der Kundenservice und die Kundenzufriedenheit unverändert oberste Priorität haben.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Niemals aufgeben, es gibt immer gute und schlechte Tage. Besonders dann, wenn es scheint alles würde gerade schief laufen, immer optimistisch bleiben und den Blick auf die große Vision nicht verlieren.
Man sollte Misserfolge nicht allzu dramatisch sehen und auch in schwierigen Zeiten einfach cool bleiben.Außerdem sollte man sich die Zeit nehmen, sein Unternehmen und die Key Metriken, die es beeinflussen, im Detail zu verstehen, um das eigene Unternehmen erfolgreich steuern zu können – „Du bist, was Du misst“.

Wir bedanken uns bei JAN-LUCCA SIELSKI für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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