Man muss sich einfach darauf gefasst machen, dass immer wieder Hürden aufkommen, die es zu überwinden gilt

mysnaptrip unvergessliche Fotoerlebnisse

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen mysnaptrip doch kurz unseren Lesern vor!
Wir, das sind Daniel und Stefanie Fischer, haben die Onlineplattform mysnaptrip im Frühjahr 2016 gegründet. Auf dieser Plattform können Fotografen ihre Fotoerlebnisse wie Fototouren, Fotoworkshops und Fotoshootings anbieten und alle, die eine Fotodienstleistung suchen, ihr unvergessliches Fotoerlebnis finden.

Wie ist die Idee zu mysnaptrip entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir fotografieren beide leidenschaftlich gerne. Auf die Idee, eine Onlineplattform zu gründen, auf der Fotografen ihre Fotoerlebnisse anbieten können, ist Daniel gekommen. Ziel ist es,zum einen den vielen talentierten und leidenschaftlichen Fotografen die Möglichkeit zu geben über mysnaptrip.de ihre Fotodienstleistungen schnell und einfach einem großen Publikum zu präsentieren. Zum anderen soll jeder die Möglichkeit haben, das für ihn passende Fotoerlebnis auf mysnaptrip.de zu finden. Sowohl für Fotografiebegeisterte, welche ihr Know-how in einem der zahlreichen Fotoworkshops und Fototouren erweitern möchten, als auch für diejenigen, die eine klassische Fotodienstleistung wie z.B. Hochzeitshooting, Babybauchfotografie usw. suchen, soll es auf mysnaptrip.de das passende Angebot geben. Auf unserer Plattform soll jeder, der etwas rund um das Thema Fotografiedienstleistung und Leidenschaft zur Fotografie sucht, fündig werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir haben uns bisher vollständig selbst finanziert. Daniel hat sich in die Homepage-Gestaltung eingearbeitet und konnte so mit Unterstützung eines Programmierers unsere Homepage mysnaptrip.de einschließlich der Buchungssoftware erstellen. Hier gab es immer wieder Herausforderungen, aber da uns dieses Projekt sehr am Herzen liegt und dieses auch zügig voran bringen möchten, haben wir mit Geduld und Engagement jedes Problem bisher lösen können. Bei der Beachtung der rechtlichen Thematiken wie AGB, Anbietervertrag und Datenschutzerklärung haben wir uns von einem Rechtsanwalt beraten lassen.

Wer ist die Zielgruppe von mysnaptrip?
Wir möchten mit unserer Onlineplattform zum einen alle Fotografiebegeisterte erreichen, die z.B. auf der Suche nach einem Fotoworkshop sind, um ihre Fotokenntnisse (Bildgestaltung, Bildbearbeitung usw.) zu erweitern. Zum anderen möchten wir aber auch diejenigen mit unserer Seite ansprechen, die nach klassischen Fotografendienstleistungen wie z.B. Hochzeitsfotograf, Businessfotografie, Familienfotoshooting usw. suchen. Darüber hinaus möchten wir mit unserer Kategorie Fototouren all diejenigen erreichen, die z.B. eine Städtetour aus fotografischer Sicht erleben möchten und dabei ihre Eindrücke der Stadt gleich mit fachmännischer Unterstützung selbst festhalten wollen. Des Weiteren bieten wir durch unseren Fotoblog den Nutzern einen weiteren Mehrwert, in dem sie Tutorials z.B. zur Bildbearbeitung in Adobe Lightroom sich anschauen und kreative Anregungen holen können.
Auf der anderen Seite sind natürlich auch alle kreativen und leidenschaftlichen Fotografen unsere Zielgruppe. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Fotografen, welche ihre Fotoerlebnisse über unsere Onlineplattform anbieten möchten. Wir nehmen den Fotografen die verwaltungs- und vermarktungstechnischen Aufgaben ihres Fotoerlebnisses ab, so dass sie sich voll und ganz auf das Fotografieren konzentrieren können.

Wie funktioniert mysnaptrip?
Wir stellen die von den Fotografen angebotenen Fotoerlebnisse auf unserer Onlineplattform mysnaptrip.de ein. Kunden können dann diese auswählen und direkt buchen und bezahlen. Im Anschluss erhält der Kunde per Mail sein Ticket, welches ihn zur Teilnahme am jeweils gebuchten Fotoerlebnis berechtigt und die Kontaktdaten des Fotografen, um kurzfristige Rückfragen klären zu können. Der Fotograf bekommt von uns die Info, dass sein Fotoerlebnis gebucht wurde, die Kontaktdaten des Kunden und die Ticketnummer, damit er am Veranstaltungstag überprüfen kann, ob alle angemeldeten Personen anwesend sind. Der Fotograf erhält über uns seine Buchungserlöse abzüglich einer Vermittlungsprovision.

Wie werden die Fotografen geprüft?
Da wir sehr viel Wert auf qualifiziertes, kreatives und engagiertes Arbeiten legen, ist uns der persönliche Austausch mit den Fotografen sehr wichtig. Wir schauen uns vor Aufnahme eines Angebotes bzw. vor einer Kooperation zunächst ausführlich das Portfolio des Fotografen an und stehen mit ihm im engen persönlichen oder telefonischen Kontakt. Sind wir von der Persönlichkeit des Fotografen und seinen Dienstleistungen überzeugt, steht einer Zusammenarbeit nichts mehr im Wege.

Mysnaptrip, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unser großes Ziel ist es DIE Onlineplattform für alle Fotoerlebnisse zu werden. D.h. egal welche Art von Fotoerlebnis jemand sucht, soll auf mysnaptrip.de fündig werden. Von Fotoworkshops, Fototouren oder Fotoshootings für Hochzeiten, Kinder, Familienbilder usw. soll es viele Angebote geben, damit für jeden das Passende dabei ist. Wir sehen uns natürlich auch schon im internationalen Umfeld. D.h. unser Ziel ist es auch Fotoerlebnisse weltweit auf unserer Seite anzubieten, so dass man z.B. ein Fotoshooting am Strand auf Hawaii bei uns buchen kann.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Zum einen ist natürlich das Durchhalten sehr wichtig. Man muss sich einfach darauf gefasst machen, dass immer wieder Hürden aufkommen, die es zu überwinden gilt. Hierfür ist es absolut wichtig, dass man für seine Geschäftsidee „Feuer und Flamme“ ist und mit voller Leidenschaft dahinter steht. Zum anderen lohnt es sich unserer Meinung nach einen separaten Raum einzurichten, wo man sich und seine kreativen Gedanken entfalten aber auch mal eine kreative Pause einlegen kann. Wir haben dazu unsere Einliegerwohnung zu einem kreativen Büro mit großer Whiteboard-Wand, Tischkicker und Sitzecke umgestaltet und natürlich mit viel Fotoequipment ausgestattet. Sehr wichtig ist außerdem das Nutzen und Pflegen von verschiedenen Social-Media-Kanälen. Hierdurch können schnell und kostengünstig viele potenzielle Interessenten erreicht werden, wenn man den Nutzern regelmäßig wertvollen Content liefert.

Wir bedanken uns bei Daniel und Stefanie Fischer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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