Hinterfragt den Status Quo und entscheidet immer schnell

Treffen Sie Mymoria auf der Langen Nacht der Startups in Berlin

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz unseren Lesern vor
Mymoria bietet Hinterbliebenen erstmals die Möglichkeit, online eine vollumfängliche Bestattung zu beauftragen, und das bei voller Kostentransparenz. In gewohnter Umgebung und im geschützten Raum können Hinterbliebene und Angehörige sich intuitiv und vom System unterstützt alle für die gewünschte Bestattung benötigten Dienstleistungen und Produkte zusammenstellen. Damit digitalisiert Mymoria die Bestattungsindustrie.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Wir sind drei Gründer mit jeweils 10+ Jahren Erfahrung ‚auf dem Buckel’ und wollten nach langen Jahren in Großunternehmen wieder stärker unternehmerisch arbeiten. Darüber hinaus haben wir alle drei komplett andere Schwerpunkte und ahnten, dass dies eine gute Basis sein konnte. Auch wenn diese Redewendung etwas zu inflationär als Grund herhalten muss, so hatten wir vor allem aber einfach Lust etwas Eigenes aufzubauen.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie Ihr Startup finanziert?
Man muss als Gründer in Gründung seine Idee ständig hinterfragen und dennoch vollstes Vertrauen darin haben. Wir haben uns mit der Bestattungsbranche eine Industrie ausgesucht, die Erneuerungen eher skeptisch gegenübersteht. Daher war es sehr wichtig, aber teilweise nicht einfach,zu verstehen wie innovativ ein Geschäftsmodel zum Start sein darf. Neben dieser Herausforderung war es vor allem die kurze Zeit um die Umsetzung zu treiben.
Wir wurden durch einen Verbund von Business Angels und der IBB Beteiligungsgesellschaft finanziert. Im Übrigen ist es immens wichtig, die richtigen Investoren zu finden. Wir hatten großen Glück, dass wir Personen getroffen haben, die in unser Business und uns als Gründer vertrauen und uns fast täglich unterstützen. Das ist nicht zu unterschätzen und wir sind sehr dankbar dafür.

Wer ist die Zielgruppe?
Angehörige und Hinterbliebene, die einen akuten Trauerfall sowie bzw. Personen, die sich darüber Gedanken machen, für Ihre eigene Bestattung vorzusorgen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Die Lange Nacht der Startups steht bei vielen Gründern wahrscheinlich als ein wichtiges Event im Kalender, sodass es auch für uns keine Frage war uns zu bewerben.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Die Teilnahme an der Langen Nacht der Startups freut uns sehr und es ehrt uns, dass wir schon zu so einem frühen Stadium als Startup ausgesucht wurden. Wir erhoffen uns viele neue Kontakte und wollen MYMORIA im Berliner Startup-Universum ein wenig bekannter machen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Wir sind das erste Mal auf der Langen Nacht der Startups, daher können wir diese Frage guten Gewissen erst in ca. sechs Wochen beantworten, aber wir erhoffen uns einige gute Kontakte. Wenn wir es darüber hinaus schaffen das Thema Tod und Lebensabschied ein wenig zu enttabuisieren und die Diskussion darüber anzuregen wäre das toll.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Wir Gründer sehen uns in den nächsten fünf Jahren höchstwahrscheinlich sehr viel im Office. Spaß beiseite – wir haben noch eine ganze Menge mit MYMORIA vor und wollen die Bestattungsindustrie nachhaltig digitalisieren.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Hinterfragt den Status Quo und entscheidet immer schnell. Darüber hinaus investiert in eine gute Kaffeemaschine, sie wird Euer wichtigster Verbündeter.

Wir bedanken uns bei Björn Krämer, Peter Kautz und Heiko Reintschfür das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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