Sonntag, November 28, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Mylivn ist eine Social Lifestyle App aus Europa für die Welt

Stellen Sie sich und das Startup mylivn doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Lars Lüthke CEO und Gründer und das ist Ben Birker COO bei mylivn. 

Mylivn ist eine Social Lifestyle App aus Europa für die Welt und die europäische Antwort auf WeChat, mit dem kleinen Unterschied, dass sich User bei uns aufgrund der Social Community anmelden. Mylivn ist aber viel mehr als der Gedanke sich sozial zu vernetzen, denn wir werden nach und nach weitere Funktionen aus den Bereichen Konsum, Mobilität und Finanzdienstleistungen in die App integrieren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die größtenteils kommerzielle Entwicklung von Social Media hat mich gestört. Das soziale Vernetzen wie es anfangs der Grundgedanke war, ist heute ein werblich getriebenes Marketinginstrument geworden. Weder Unternehmen noch die Nutzer profitieren heute von Social Media. Deswegen habe ich mylivn gegründet, um eine authentische social Community aufzubauen und den Nutzen auf weitere Bereiche auszuweiten- nach dem Vorbild von WeChat. 

Welche Vision steckt hinter mylivn?

Mylivn ist eine Lifestyle App aus dem Bereich Social Media mit den Funktionen Kommunikation, Konsum, Mobilität und Dienstleistungen. Wir wollen Europas WeChat werden. Unsere User können mit der App nicht nur ihre sozialen Kontakte pflegen, Inhalte teilen und sich vernetzen, sondern auch Produkte kaufen, Dienstleistungen nutzen uns mit der App Geld verdienen oder einfach bezahlen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die bisher größte Herausforderung war es die Idee in ein Produkt zu übersetzen. In die Entwicklung der App haben wir verschiedene Interessengruppen mit einbezogen und durch regelmäßigen Austausch und unzählige Feedbackrunden die App entwickelt. Heute wird sie von fast zweihunderttausend Menschen genutzt. Bisher wurde mylivn aus dem Privatsektor finanziert. Ende diesen Jahres wird die Serie-A Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Wer ist die Zielgruppe von mylivn?

Nutzer denen Sicherheit, Privatsphäre und eine authentische Gemeinschaft wichtig sind, sind bei uns genau richtig. Fast zweihunderttausend Menschen haben sich schon auf mylivn registriert und bestätigen, dass wir mit unserer App den Nerv der Zeit treffen. 

Influencern, Unternehmen und mylivn-Usern allgemein werden wir den ProAccount anbieten, mit dem sie ihre Channels monetarisieren. Wenn man so will ist mylivn ein Hybrid zwischen Instagram und YouTube. 

Wie funktioniert mylivn? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Mylivn bietet Usern eine völlig neue Social Media Erlebnis, unser größtes Ziel ist: „simplify your (social) life“.

Die Nutzer auf mylivn kreieren einen Account und damit einen Channel. Um die Inhalte anderer User zu sehen, folgt man ihren jeweiligen Channel. Den Feed bildet unser System zweidimensional in chronologischer Folge ab: alle Channels denen ein User folgt werden auf der Activitybar horizontal angezeigt. Dabei sortiert die App nach aktuellen Posts und Stories. Vertikal sehen die User den jeweiligen Channel-feed. Durch Swipen und Scrollen können User durch die App navigieren und eigenständig wählen welchen Inhalt sie sehen wollen. Wir bringen also nicht nur den timeline-based feed zurück, sondern wir geben dem User die Freiheit selbst zu entscheiden welche Inhalte relevant sind. Unser System umfasst vier Arten von Channels: Single, Collections, Groups und Locations.

Mehrere Single-Channels lassen sich in Collections nach Belieben kategorisieren. Unter Groups können beliebig viele Nutzer einen Channel erstellen und so nicht nur Posts teilen, sondern auch gemeinsam Stories erstellen. Orte kann man als Channels definieren und sieht somit alle Posts, die in einem bestimmten Radius festgelegt wurden. 

Zudem kann man als Nutzer jederzeit auf der Interaktiven Map nach interessanten Inhalten und POI´s suchen. All diese Funktionen bietet keine andere Social Media App und macht mylivn einzigartig, denn wir stellen den Nutzer in den Mittelpunkt.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Als digitales Start-up hatten wir Arbeitsmodelle wie Home-Office und flexible Arbeitszeiten schon von Gründung an gelebt. Daher hat sich unser Arbeitsalltag wenig geändert. Vielmehr haben wir gemerkt, dass mylivn als soziale Plattform viele Lösungen für die Digitalisierung in Europa bereithält. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Während der Krise hat man gemerkt, dass es für unsere Gesellschaft essenziell ist, sich lokal zu vernetzen und dabei einen globalen Überblick zu behalten. Welche lokalen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie getroffen werden und wie sich die Infektionszahlen weltweit entwickeln, beschäftigt uns täglich. Wir sind auf digitale Kommunikationsmittel seit Jahrzehnten angewiesen, da ist es nur logisch, dass diese sich immer mehr an die täglichen Bedürfnisse der Gesellschaft anpassen. Die Funktionen auf mylivn ermöglichen genau das. 

mylivn, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Dieses Jahr wird noch einiges bei mylivn passieren. Ende diesen Jahres werden wir erste Dienstleistungen auf unserer Plattform anbieten, das ProProgram zur Monetarisierung geht in die Testphase und wir führen im November die Bezahlfunktion ein. In fünf Jahren möchten wir DIE Social Lifestyle App aus Europa sein.   

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Die richtigen und wichtigen Partner sind jene, die die Vision teilen.

Gründen sollte man mindestens zu zweit, damit man von Anfang an einen Austausch hat.

Der finanzielle Start sollte möglichst selbst erbracht werden können, damit die unternehmerische Freiheit möglichst lange erhalten bleibt. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Lars Lüthke und Ben Birker für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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