Montag, Dezember 5, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

myGiulia Onlinemagazin und Boutique für moderne Frauen

Stellen Sie sich und das Startup myGiulia doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Christina Kaiser und ich bin die Gründerin von myGiulia.

myGiulia ist die deutsch-sprachige Plattform für Optimist*innen, auf der moderne Frauen* eine bewusste Auszeit finden können. Bei myGiulia findet man Stories, Interviews, Produkte & Services von Frauen* für Frauen*. Wir wollen ganz bewusst positive Akzente setzen, die Frauen* darin bestärken, ihr Leben selbstbestimmt zu leben. Wir verbringen so viel Zeit in der digitalen Welt, jedoch haben wir dort oft keine schönen, emotional positiven Erlebnisse.

Als Kommunikationsexpertin und menschenzentrierte Designerin habe ich in den vergangenen 15 Jahren viel über den Medienmarkt gelernt und beschlossen, ein eigenes Medienunternehmen zu gründen. Es sollte ein innovatives Medienunternehmen sein, das Optimismus & Wissen verbreitet, mit dem Fokus darauf, Frauen* medial sichtbarer zu machen und Menschen emotional zu bewegen. Das Unternehmen ist auf zwei Säulen aufgebaut: die Medienplattform und eine eigene Online-Boutique, ein Marktplatz für Unternehmer*innen sozusagen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe das schon lange in mir gespürt, bereits während meiner Arbeit als Managerin in diversen Unternehmen wollte ich vor allem verändern, führen, neue Strategien entwickeln und entscheiden.

Während einem zweijährigen Aufenthalt im Silicon Valley und einer Ausbildung an der Stanford d.school hat es mich dann gepackt. Dort wurde meine Lust etwas Eigenes, Innovatives aufzubauen schlussendlich geweckt.

Was war bei der Gründung von myGiulia die größte Herausforderung?

Ich bin Einzelgründerin und dadurch musste ich von Beginn an andere begeistern, mich mit ihrer Expertise zu unterstützen. 

In der MVP Phase gab es nur mich und die Menschen, die ich gewinnen konnte mir ihre Zeit zu schenken. Diese Unterstützung meines Netzwerks war entscheidend dafür, dass es heute myGiulia in dieser Form gibt.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Selbstverständlich, ein Unternehmen ist nie perfekt! Ich bin ja ausgebildete Design Thinkerin und in dem Prozess der Entwicklung, aber auch danach, geht es eigentlich nur darum, möglichst offen zu bleiben, Dinge auszuprobieren, Prototypen zu bauen, diese mit der Zielgruppe zu testen und danach Änderungen zu machen. Ich finde gerade diesen Prozess das Spannende am Gründen, weil man nie auslernt. Es ist eine tolle Reise, die allerdings Durchhaltevermögen verlangt und das Bewusstsein, dass es kein Ende oder Ankommen gibt.

Welche Vision steckt hinter myGiulia?

myGiulia soll einen positiven und innovativen Raum schaffen, der dem Zeitgeist der modernen Frau* entspricht. Frauen* werden medial sichtbar, wissender und mental gestärkt sein. 

Wir möchten eine Plattform schaffen, die beweist, dass mediale Inhalte zeitgemäß, positiv, intelligent und wertschöpfend für die Zielgruppe sein können und das gepaart mit einem Finanzierungskonzept, das uns unabhängig agieren lässt. 

Wer ist die Zielgruppe von myGiulia?

Moderne deutschsprachige Frauen* ab 25 Jahren, die gerne Neues entdecken, nach Inspiration suchen und gut & gesund leben wollen. Das tolle ist, dass unsere Leser*innen gleichzeitig auch unsere Interviewpartner*innen oder Boutiquepartner*innen sein können. Bei uns trifft sich eine Community von Frauen, die selber gerne in Bewegung sind, Dinge kritisch hinterfragen und sich gegenseitig hochhalten. Die Kommunikation geht daher nicht nur von uns aus, wir sind eher im Gespräch, als dass wir einen Vortrag halten. 

Wie funktioniert myGiulia? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

MyGiulia funktioniert als kostenlose Medienplattform, wo man Inhalte konsumieren kann und gleichzeitig in der Online Boutique Produkte und Dienstleistungen von Frauen* für Frauen* kaufen kann.

Wir veröffentlichen wöchentlich über unser Online Magazin Artikel, Portraits und Interviews, zu Themenbereichen, die unsere Leser*innen bewegen. Diese reichen von Wissenschaft und Gesundheit über Kunst/Kultur/Design zu Psychologie, Familie, Zeitgeist, Literatur bis hin zu Genuss und Erfolg. Es gibt ein kostenloses Emailabo, das alles andere als ein Newsletter ist! Und wir sind sehr aktiv unsere wachsende Instagram Community mit Inspiration & positiven Vibes glücklich zu machen.

In unserer Online Boutique gibt es keine Massenware, sondern Produkte mit Persönlichkeit, Charme & Einzigartigkeit. Man findet bei uns Schmuckdesigns, Accessoires, Kosmetik oder kreative Geschenke.

Ich denke, was uns von der Konkurrenz abhebt ist, dass wir bereit sind, uns stetig zu verändern, mit der Zeit zu gehen und uns an den Bedürfnissen unserer Leser*innen zu orientieren. Dies betrifft Inhalte, die Auswahl der Medienkanäle als auch die Form wie wir uns finanzieren. Ich bin überzeugt davon, dass wenn man serviceorientiert denkt und sich für seine Leser*innen interessiert, eine neue, authentische Form von Journalismus kreieren kann. 

Denn wer nicht mutig ist, sich kontinuierlich selbst zu hinterfragen, wird langfristig keinen Schritt vorwärts gehen!

myGiulia, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben erst im Juni unseren ersten Kurzfilm herausgebracht: Frauenbilder! Innovative multimediale Inhalte in unser bestehendes Portfolio zu integrieren ist sicher ein wichtiges Ziel für die kommenden Jahre. Die Boutique muss mit Partner*innen & Produkten ausgestattet werden und dabei wird es sicher im nächsten Jahr einen Relaunch der Webseite geben. Wir werden kontinuierlich unser Team aufbauen auf der redaktionellen/inhaltlichen Seite, als auch im Bereich Business Development/E-Commerce und Marketing. In 5 Jahren sehe ich ein Team von Frauen*, die leidenschaftlich an unserer Vision mitarbeiten, eine Community & Plattform entstehen zu lassen, wo Frauen* sich Inspiration holen und Kraft tanken. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Flexibel zu denken und offen zu sein dafür, dass deine ursprüngliche Idee sich weiterentwickeln wird – das ist der Zauber

Gehe in den Austausch, starte früh mit Kooperationen, sobald es Menschen gibt, die deine Vision teilen machen sich neue Türen auf.

Greife auf dein Netzwerk zurück und nimm Hilfe an wann immer du kannst. Jede Form von Expertise kann dich vor allem zu Beginn viele Schritte weiter bringen.

Wir bedanken uns bei  Christina Kaiser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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