Haltet Augen und Ohren offen und hört genau zu

Mybudapester Plattform für Designermarken: Exklusive Designer Schuhe und Taschen für Damen und Herren

Stellen Sie sich und das Startup Mybudapester doch kurz unseren Lesern vor!
mybudapester.com ist eine Plattform für Designermarken. Wir binden stationäre Luxus-Retailer an unsere Plattform an, die weder die Zeit noch das technische Know-how haben einen eigenen Shop zu betreiben. Sie erhalten von uns einen individuellen Shop, die Bestellung erfolgt direkt über den jeweiligen Händler. Eine Gebühr gibt es nicht für diesen Service, die Kosten werden über eine Umsatz-Provision gedeckt.

Hinter mybudapester.com steht die ASLuxury Budapester.com GmbH mit dem Gesellschafter und Geschäftsführer Andreas Schläwicke. Er hat das bekannte Unternehmen Budapester Schuhe vor 25 Jahren übernommen und zu einem Multibrand Store ausgebaut. Der zweite Gesellschafter, Tomasz Rotecki, ist Head of Technology bei mybudapester.com. Er ist erfolgreicher Seriengründer mit einer langen Historie im E-Commerce und ein Experte für Onlineshop-Systeme, Zahlungsmethoden, Conversion, Versand und Warenwirtschaft.

Matthias Nebus, Head of Marketing & Communication, ist der dritte Gesellschafter der ASLuxury Budapester.com GmbH. Als ebenfalls erfahrener Seriengründer besitzt er ein umfangreiches und weltweites Netzwerk an Entscheidern aus den Bereichen Marketing, Industrie, Event und Internet.

Wie ist die Idee zu Mybudapester entstanden?
Zum Gründungszeitpunkt war die eigentliche Idee, die damals fünf stationären Geschäfte von Budapester mit Standorten in Berlin (bestehend seit 1939) oder Hamburg um einen eigenen Onlineshop als neuen Verkaufskanal zu erweitern. Der weltweite Versand sollte die internationalen Kunden ansprechen und die Markenbekanntheit steigern. Die Marke sollte damit auch zeitgemäß und international aufgestellt sein.

Welche Vision steckt hinter Mybudapester?
Unsere ursprüngliche Vision war es Luxusschuhe von namhaften Designern online in einem Shop zu verkaufen. Diese Vision hat sich mit der Zeit verändert, genauso wie sich auch der Markt und die Nachfrage nach Luxusschuhen stetig verändert. Deswegen bauen wir den ursprünglichen Onlineshop zu einer Plattform aus und binden höherpreisige stationäre Händlern an diese an. Warum? Die meisten stationären Händler haben folgenden Probleme: Der Konkurrenzdruck ist hoch. Findet ein Kunde seine gewünschten Produkte nicht vor Ort, kauft er häufig online ein.

Die kleineren Händler jedoch haben wenig Zeit und technische Expertise überhaupt einen Onlineshop aufzusetzen, geschweige denn Personal diesen auch erfolgreich zu betreiben. Mit unserer Plattformlösung greifen wir dem stationären Handel unter die Arme und wissen durch unsere Erfahrungen und aus den Gesprächen mit den Händlern genau wo der Schuh drückt. Wir setzen einen individuellen Shop für den jeweiligen Händler auf und übernehmen auch die Administration wie die Betreuung des Shops.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Auf der einen Seite wollen wir die Plattform fortlaufend technisch ausbauen und mit neuen Funktionen erweitern. Da müssen wir also ständig dranbleiben, testen und optimieren. Auf der anderen Seite ist es schwierig hochqualifiziertes, aber dennoch bezahlbares Personal zu finden und langfristig an mybudapester zu binden.

Finanziert haben wir uns mit einem gesunden organischen Wachstum in Verbindung mit einem siebenstelligen Investment vor zwei Jahren.

Wer ist die Zielgruppe von Mybudapester?
Anfangs waren es die qualitätsbewussten Besserverdiener ab 35, die wir ansprechen wollten. Da wir unser Angebot aber erweitert und verjüngt haben sowie als Zahlart unter anderem Ratenkauf eingeführt haben, können wir jetzt ein viel jüngeres Publikum erreichen.
Kunden von mybudapester sind qualitätsbewusste Fashionliebhaber vorwiegend aus der DACH-Region und zunehmend aus Asien und den USA.

Was findet der Kunde auf Mybudapester?
Unsere Kunden finden auf unserer spezialisierten Plattform eine große, exklusive Auswahl an Designerprodukten aus über 120 internationalen Luxuslabels wie Gucci, Balenciaga, Jimmy Choo und Chloé bis hin zu Santoni, Crockett & Jones oder Heinrich Dinkelacker.

Zudem profitieren sie von unserem erstklassigen Service und dem breiten Warenangebot durch die angebundenen stationären Händler.

Welche Vorteile bietet Mybudapester? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Wir wollen eine Win-win-Situation für beide Seiten, den stationären Handel sowie den Onlinehandel. Der Einzelhandel wird gestärkt, die Händler bekommen mehr Reichweite und Kunden und wir können unser Warenangebot deutlich vergrößern. Unsere Kunden sowie die Laufkundschaft der stationären Händler erhalten ein breiteres Warenangebot. Im Unterschied zu anderen Plattformen, die Händler anbinden, wahren wir bei mybudapester die Identität des Händlers: durch den eigenen individuellen Shop und das er der Absender der bei ihm bestellten Ware ist.


Mybudapester, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir fühlen uns nach wie vor als Start-up und wollen weiter zu einer der weltweit führenden Plattformen für Designerprodukte wachsen. Dazu werden wir 50 ausgewählte Partnershops an unsere Plattform anschließen und unser Angebot durch neue Produktkategorien wie Accessoires oder Kosmetik erweitern. Dieses Jahr erwarten wir einen Umsatz in Höhe von 25 Millionen Euro, in den nächsten drei bis fünf Jahren streben wir einen Umsatz von 100 Millionen an.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Einfach machen – Viele Gründer zaudern zu lange und entwerfen am Reisbrett. Einfach online gehen, testen und optimieren. Haltet nicht zu lange an der Ursprungsidee fest, der Markt ändert sich, die Anforderungen ändern sich, da heißt es flexibel zu sein. Und was auch ganz wichtig ist, besonders in unserer Branche: Haltet Augen und Ohren offen und hört genau zu: Kunden äußern ihre Bedürfnisse sehr genau, vor allem in Bezug auf den Service. Wer hier umgehend reagiert, kann Einmal-Besucher in Wiederkehrer verwandeln.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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