My Fashionary Marktplatz für inhabergeführte Boutiquen und Designer

My Fashionary online durch Angebote von Boutiquen und Designern stöbern

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen My Fashionary doch kurz vor!
My Fashionary vereint den Gedanken einer Local Shopping Plattform für inhabergeführte Boutiquen & Designer mit dem des Curated Shopping. Über my-fashionary.com können Endverbraucher einfach online durch Angebote dieser Boutiquen & Designer stöbern oder sie legen sich ein Profil an. Letzteres hat neben der Mitgliedschaft den Vorteil, dass unsere angezeigten Partner und deren Angebote auf sein Profil abgestimmt und damit selektiert werden. D.h. es werden ihm die Dinge angezeigt, die dem Profil, dem Stil und den Interessen dieses Nutzers entsprechen. Zudem erwartet ihn ein umfassender Style-Guide mit Tipps, welche Schnitte und Formen besonders gut zum eigenen Typen, also der eigenen Körper- und Gesichtsform passen. Schließlich hat eine Mitgliedschaft den Vorteil, dass es mit unserer Fashionary Card bei vielen unserer Partner Specials oder Rabatte gibt.

Wie ist die Idee zu My Fashionary entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Anfang 2013 machte Beatrix neben ihrem Job als Beraterin eine Ausbildung zur Farb- und Stilberaterin und fing anschließend an, einen eigenen kleinen Shopping-Guide mit besonderen Geschäften für ihre Kunden zu erstellen. Mit ihrem Hintergrund als Medieninformatikerin überlegte sie sich schnell, wie man das alles digitalisieren könnte. Über einige Umwege entstand schließlich die Idee, einen solchen Shopping-Guide für besondere Geschäfte und Designer mit Elementen der Stilberatung zu verknüpfen und daraus einen digitalen Online-Marktplatz zu bauen.
Karsten ist seit Jahren im Retail-Geschäft unterwegs. Da lag es nahe, dieses Projekt gemeinsam anzugehen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Da wir selber keine Programmierer sind, war die größte Hürde, einen geeigneten Partner für die Umsetzung der Plattform zu finden. Nach zwei Fehlschlägen mit potenziell beteiligten Partnern haben wir schließlich auf eine kleine Agentur gesetzt, die viele Start-Ups betreuen und daher genau auf Augenhöhe zu uns sind. Das hat jetzt sehr gut geklappt, nur leider haben wir zuvor fast ein Jahr verloren.

Wer ist die Zielgruppe von My Fashionary?
Unsere Zielgruppe auf der Endverbraucherseite sind im Grunde genommen alle. Wer bei der Auswahl seiner Kleidung bei der Arbeit, in der Freizeit oder auch bei besonderen Anlässen Wert auf Individualität, Qualität, Beratung und entspanntes Shoppen legt und gerne auch mal etwas Neues entdecken möchte oder etwas für seine Kinder oder einfach ein Geschenk sucht, der ist bei uns goldrichtig.
Da wir dauerhaft eine große Bandbreite an Geschäften abdecken möchten, sind wir weder vom Alter, Geschlecht oder Budget festgelegt – es soll für jeden etwas dabei sein. Allerdings ist es natürlich oft so, dass Boutiquen keine Kampfpreise, wie die großen Low Budget-Ketten anbieten, so dass das Preisniveau eher gehoben ist.

Wie finden Endverbraucher, die Designer und Händler über My Fashionary zusammen?
Das funktioniert grundsätzlich über zwei Ansätze. Ist ein Besucher der Seite nicht eingeloggt, so kann er durch unseren Shop Guide und die Shop-Präsentationen oder die Angebote unserer Anbieter stöbern und so für sich das Passende heraus suchen, direkt im Geschäft vorbei gehen oder online bestellen, wenn der Anbieter einen Online-Shop betreibt.
Ist er angemeldet, hat er noch eine Reihe weiterer Optionen. So kann er z.B. seine favorisierten Angebote direkt in dem Shop reservieren.
Sollte er etwas Spezielles suchen, gibt es zudem die Möglichkeit, ein sog. Fashion Gesuch aufzugeben. Das funktioniert so, dass der Nutzer beschreibt, was genau er sucht. Dieses Gesuch wird dann an potenziell passende Anbieter geschickt, die ein entsprechendes Angebot unterbreiten können. Mit diesem Fashion Finder kann ich also die Suche nach z.B. einem blauen Dirndl, einem dazu passenden Accessoire oder einem Smoking extrem effizient gestalten. Ich spare mir den erfolglosen Gang in diverse Geschäfte, die das von mir gesuchte eben leider gar nicht, nicht in der gewünschten Farbe oder auch nur nicht in der passenden Größe dahaben. Auch der Frust beim reinen Online-Shopping mit den Päckchen beim Nachbarn, den Retouren und der ganz anderen Haptik oder Optik entfallen.

My Fashionary, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir möchten gerne zumindest deutschlandweit der führende Marktplatz für inhabergeführte Boutiquen & Designer werden. Zudem möchten wir unser Angebot um Events wie Pop-Up Stores, themengebundene Modenschauen und niveauvolle Abendevents ergänzen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Vor der Gründung ist unseres Erachtens das Wichtigste, mit anderen über die eigene Idee zu sprechen. Die weit verbreitete Angst, dass andere die Idee klauen könnten, ist aus unserer Sicht i.d.R. überflüssig. Die meisten Personen im eigenen Umfeld haben weder die Energie, noch die Lust, eine fremde Idee umzusetzen und das damit verbundene Risiko einzugehen. Im Gegenteil, viele geben wertvolle Denkanstöße, die einem helfen, die Idee so weiter zu entwickeln, dass sie die Marktbedürfnisse erfüllt und nicht daran vorbei geht. Das spart auf lange Sicht viel Zeit und Geld. Zudem sollte man sich seine Partner sehr genau aussuchen, Tacheles reden, die Erwartungen klar ansprechen und fixieren und sich nicht von tollen Versprechungen oder Präsentationen beeindrucken lassen. Gerade wenn man am Anfang steht, ist es wichtig, dass jeder Partner genau weiß, was zu welchen Konditionen verlangt wird und dass man neben den technischen Kern-Tüfteleien die kaufmännischen Aufgabenstellungen und juristischen Rahmenbedingungen nicht vergisst – das kann sonst böse auf die Füße fallen !

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Beatrix v. Winterfeldt-Heuser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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