Samstag, November 27, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Die Gründer von RealTalk, Mutbox bringt dich aus deiner Komfortzone ins Handeln, waren in der PULS 4 Gründershow 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup RealTalk doch kurz vor!

Wir sind ein junges Start Up aus der Steiermark, das sein täglich Brot damit verdient, die coolsten Events Österreichs zu veranstalten. RealTalk ist ein inspirierendes Event, bei dem 3 Sprecher Inhalte liefern, die wir in der Schule nicht gelernt haben. Mit unseren Events verfolgen wir das Ziel, Bildung cool zu machen! Bei uns begeistern und inspirieren dich beeindruckende Menschen, von der Nonne bis zum Multimillionär.

Wie ist die Idee zur Mutbox entstanden?

Georg und Philipp challengen sich gerne gegenseitig. Einige Freunde haben das mitbekommen und darum  gebeten, mitmachen zu dürfen. Beim Jahreswechsel von 2019 auf 2020 machten wir uns intensiv Gedanken,  mit welchem Produkt wir unsere Veranstaltungen bereichern könnten. Als Test beklebten wir 200 Stühle  unserer Gäste an der Unterseite mit zehn verschiedenen Mutaufgaben. Unsere Gäste hatten zwei Wochen Zeit, diese zu erledigen. 

Wir erhielten enorm gutes Feedback und viele Nachrichten, dass die Aufgaben erfüllt  worden waren und welch große Freude unsere Gäste an der Umsetzung hatten. Das hat uns gezeigt, dass  Menschen enorm gerne Aufgaben mitbekommen, die es zu erledigen gilt. Wissen alleine ist zu wenig. Wir  Menschen möchten Handeln. Wir möchten die Dinge gerne umsetzen. 

Daraufhin entschieden wir uns, ein professionelles Produkt auf den Markt zu bringen, das viele Ideen liefert, konkret ins Handeln bringt, challenged und durch inspirierende Zitate den „Link“ zur  Persönlichkeitsentwicklung wahrt. Mit der Mutbox fordern wir ihre Besitzer Woche für Woche heraus, ihre Komfortzone zu verlassen. Die 52 individuellen Aufgaben die in der Box enthalten sind, sollen dich mutiger machen. Unter anderem indem du deinen inneren Schweinehund überwindest,  Entscheidungen triffst und lernst „Nein“ zu sagen, um für dich und andere einzustehen.

Welche Vision steckt hinter der Mutbox?

Da wir in Österreich freien Zugang zu jeglichem Wissen haben, aber viele nicht wissen wie sie es anwenden sollen, haben wir uns mit der Mutbox die Aufgabe gemacht, “Handeln” zu trainieren. Denn die meisten Menschen wissen ja genau was sie ändern sollen, setzen es aber nicht um, weil sie es einfach nicht gewohnt sind sich aus der Komfortzone zu bewegen. Wir möchten mit der Mutbox Menschen in der DACH – Region mutiger machen und es ihnen leichter machen, sich immer wieder aus der Komfortzone zu bewegen.

Wer ist die Zielgruppe von der Mutbox?

Unsere Zielgruppe beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung. Menschen, die gerne handeln und umsetzen, an Challenges teilnehmen und bei jeder Gelegenheit wachsen wollen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

COVID-19 hat unser gesamtes Geschäftsmodell auf den Kopf gestellt, uns den Boden unter den Füßen weggezogen und unsere Umsätze auf Null gesetzt. Acht geplante Veranstaltungen mit knapp 2.000 Besuchern wurden abgesagt.

„He, die Mutbox ist das perfekte Produkt für 2 Minuten 2 Millionen, gemma hin?“ Mit dieser Frage hat die spannende Reise begonnen.

Die Mutbox war unsere Hoffnung, als Unternehmen weiterhin fortbestehen zu können Mithilfe vom 2M2M-Investment sahen wir eine Chance, die Mutbox einerseits in großer Stückzahl zu produzieren und andererseits sie der breiten Masse vorzustellen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben sämtliche Pitches angeschaut, die wir finden konnten und zusätzlich drei Freunde von RealTalk gefragt, ob sie für uns Probe-Investoren spielen könnten! Sie haben uns Fragen gestellt, die möglicherweise auch die Investoren stellen könnten. Das waren teilweise auch sehr schwierige und kritische Fragen, damit wir auf alle Eventualitäten vorbereitet sind. Wir haben dieses Trockentraining genutzt, um uns bestmöglich vorzubereiten.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das war natürlich unfassbar motivierend für uns. Wir sind Menschen, die andere Menschen ins Handeln bringen möchten. Deswegen wollten wir diese Chance nutzen, um genau das zu tun! Bei 2 Minuten 2 Millionen hatten wir die Möglichkeit unser Herzensprojekt – die Mutbox Tausenden von ZuschauerInnen vorzustellen. Und was könnte motivierender sein als das?

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? 

Dieser Schritt war für uns als Start up sehr wichtig, aber auch als Menschen. Da wir ja ständig von Persönlichkeitsentwicklung sprechen, war diese Erfahrung für unsere persönliche Entwicklung sehr wertvoll. Doch wenn wir ehrlich sind, wüssten wir nicht wie wir unsere Firma ohne dem Investment weiterführen hätten können.

Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf die Mutbox aufmerksam werden?

Der mediale Ansturm nach der Sendung war enorm. Viele Zeitschriften wurden auf uns aufmerksam. Im gesamten DACH-Raum wurden Mutboxen und Deep Talkboxen bestellt. Bis zum heutigen Tag, 14 Tage danach, haben wir noch nicht alle Bestellungen verschicken können.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Florian Gschwandtner: da er ein Experte in der Digitalisierung ist und viel Erfahrung im Skalieren von Produkten hat.

Fotocredit (c) PULS 4_Gerry Frank

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Nach der Sendung wurde gemeinsam mit Alexander Schütz und seinem Team eine GmbH gegründet und wir entwickelten unserer zweite Box: Die Deep Talkbox. Nun liegt der Fokus am Marketing der Mutbox und der Deep Talkbox.

RealTalk, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der zweite große Schritt wurde getan. Nach der Show wurde sofort die Schwester der Mutbox präsentiert: Die Deep Talkbox. In ihr sind 100 Fragen, für Paare und Freunde, die man sich sonst nicht stellt, enthalten. Jedes Jahr möchten wir eine neue Box entwickeln die dem Besitzer mehr Glück, Erfolg und Liebe in sein Leben bringt.

In fünf Jahren werden wir mit unseren zwei Firmen ein wunderbares Team von 20 Menschen haben, die das gemeinsame Ziel, andere Menschen glücklicher und positiver zu machen, haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1.    Genieße jede Sekunde von diesem verrückten Weg. Es kann sehr schnell gehen und auf einmal hast du eine funktionierende Firma in dem der Alltagstrott schneller kommt als gedacht und du fährst den Karren in den Dreck. We never know.

2.    Vergleiche dich niemals mit anderen. Ja, schau dir von den Besten soviel ab wie möglich, aber vergleiche dich nicht mit Facebook und Co. Da schneidest du immer schlecht ab. Konzentriere dich auf deinen Impact den du machst und sei stolz drauf was du schaffst!

3.    Arbeite hart, aber Reste auch hart! Pausen sind genauso so wichtig wie die aktive Zeit! Komm zur Ruhe! Geh in die Natur! Nimm dir immer wieder Abstand von deinem geliebten Baby. Dadurch wirst du kreativer, glücklicher und produktiver!

Wir bedanken uns bei Christian Gubik und Roman Sixl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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