Freitag, Oktober 7, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Die Gründer von Music Traveler, Plattform auf der man Räume zum musizieren buchen kann, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Music Traveler doch kurz vor!

Music Traveler ist eine Online Plattform, auf der man Räume zum musizieren buchen kann. So schlicht und einfach ist es. Ist es nicht schön etwas in einem Satz bewerben zu können? Vor allem aber hat Music Traveler so eine positive auf die Gesellschaft das es Menschen zu Kreativität verhilft. Also, um es etwas genauer zu benennen, ist Music Traveler ist ein Marktplatz, der Veranstaltungsorte, Räume mit Musikinstrumenten für die Kreativbranche zentralisiert.

Wie ist die Idee zu Music Traveler entstanden?

Die Idee zu Music Traveler hatte Aleksey, bei einem Spaziergang im Park mit seiner damaligen Partnerin. Sie ist Pianistin und als sie auf Reisen waren, hatten sie jedes Mal das Problem, ein Zimmer zum Musizieren zu finden. Julia Rhee war früher ebenfalls Pianistin und hatte selbst in Wien oder New York immer Probleme Musik zu machen, ohne die Nachbarn zu stören.  

Vor unserem Launch haben wir noch genaue Recherchen durchgeführt, um die Musikindustrie in ihrer Gesamtheit zu verstehen und nicht nur den Markt für einige Pianisten. Wir haben sehr schnell gemerkt, dass die Nachfrage bei allen Instrumenten, Ensembles, Bands sowie in den verschiedenen Genres groß ist, Räume zum Musizieren zu finden. Nachdem wir das Potential und die enorme Marktgröße sahen, haben wir ein tolles Team um uns herum gesammelt. Mit vielen guten Freunden und Bekannten als stabile Businesspartner ist unser Unternehmen dann ernsthaft gewachsen.

Inzwischen buchen Profimusiker, sowie auch Hobbymusiker und Amateure auf Music Traveler und so manche entdecken dadurch ihre Liebe zur Musik.

Welche Vision steckt hinter Music Traveler?


Unsere Mission ist es, die Entstehung, Wertschätzung und das Interesse an der Musik zu fördern, indem wir Barrieren abbauen und neue Interaktionen ermöglichen. Dadurch können alle Menschen Musik machen. Wir hatten einige wunderschöne Erlebnisse mit Music Traveler, angefangen von einem Musiker der nach 20 Jahren seine Liebe zum Klavier wiederentdeckt hat, bis hin zu jungen Talenten, die mit unserer Hilfe Aufnahmeprüfungen im Konservatorium gewonnen haben.


Wer ist die Zielgruppe von Music Traveler?

Music Traveler spricht Profimusiker aber auch Studenten sowie Amateurmusiker oder Kinder an, die ein neues Instrument lernen möchten. Auf der anderen Seite bieten Konzerthäuser, professionelle Probe- und Aufnahmestudios sowie Privatpersonen ihre Räume auf Music Traveler an. Das Besondere dabei ist, dass jede Buchung versichert ist.


Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir haben uns nicht beworben. Das Team von “Die Höhle der Löwen” ist auf uns zugekommen und hat uns gefragt, ob wir Interesse an einer Teilnahme hätten. Wir haben uns gemeinsam besprochen und dann die geforderten Bewerbungsunterlagen geschickt. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Viel Wasser trinken, um unsere Haut schön und jugendlich zu halten. Wir haben auch unsere Freunde im Steinway & Sons angerufen, die uns ein Klavier für die Sendung geschickt haben. Leider haben wir im Studio kein Make-up bekommen. weil wir damit beschäftigt waren, die Instrumente zu organisieren. Da sind wir auch Walburga Manemann-Maldonado sehr dankbar, die uns geholfen hat alle Instrumente ins Studio zu transportieren. Das war eine grosse Hilfe!

Im Ernst, haben wir natürlich einige Sendungen angeschaut und uns mit Start-ups ausgetauscht, die dort bereits einmal aufgetreten sind. Am Ende kommt es aber vor allem auf Sympathien an, ob man eine Investition bekommt oder nicht.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das wussten wir im vornherein nicht. Wir haben unseren Fokus weniger auf TV Sendungen als auf unser Business gelegt, welches wir mit voller Motivation aufbauen. Wir haben bisher so viele schöne positive Erfahrungen gemacht und sind uns sicher, vielen Personen noch eine Menge Freude geben zu können, dadurch dass wir die Möglichkeit zum musizieren erhöhen.


Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Music Traveler aufmerksam werden?

Für ein Startup Unternehmen ist jeder Schritt extrem wichtig, von finanziellen Entscheidungen bis hin zum Marketing. Von Verbesserungsideen bis zu der Suche nach den richtigen Investoren.

Wir können gar nicht sagen was am Wichtigsten ist. Im Nachhinein ist man immer schlauer.

Interessenten und Medien sind natürlich sehr wichtig für jedes Unternehmen. Wir hoffen auf jeden Fall, dass wir von der Ausstrahlung profitieren!


Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Um ehrlich zu sein waren wir uns gar nicht sicher ob der richtige Investor für uns dabei ist. Frank Thelen war aber aufgrund seines Backgrounds bei Startups und der Erfahrung bei Marketplaces sicherlich der beste Fit. 


Music Traveler, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Während der schwierigen Zeit, die die Kreativbranche durch die Coronavirus Krise durchgeht ist es sehr schwer zu sagen wo wir in fünf Jahren sein werden. Aber wir haben einige kreative Ideen wie wir alle Musiker weiterhin unterstützen können.Wir bauen momentan an einem “MFH – Music From Home” Konzept das wir sehr bald präsentieren wollen, bei dem man leicht von zu Hause aus eine Aufführung von sich selber streamen und durch Music Traveler Karten verkaufen kann. So können Fans und Familien die Künstler unterstützen, ohne das jemand betteln muss.

Das ist kein “Pivot”, sondern lediglich ein zusätzliches Feature das wir sowieso schon in unserem Plan hatten, und jetzt einfach vorziehen.

Wir hoffen dieses Feature in den nächsten Tagen präsentieren zu können, also schaut einfach auf unsere Homepage und werdet ein Teil unserer Music Traveler Familie.

Letztendlich wird unser kommerzieller Ansatz und die Entwicklung neuer Produkte aus der gemeinsamen Forschung und ihren Themen abgeleitet, die über unser Produkt noch weit hinausgehen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei wie Musik mit Technologie verbunden werden kann, um Menschen bei physischen und neurologischen Aktivitäten zu unterstützen. Dies ist für uns auch wichtig, um die Leistungssteigerung zu verbessern und dem generellen Wohlbefinden für den Menschen.


Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Stellen Sie vor dem Start des Unternehmens sicher, dass Sie Ihre Ideen testen, Ihre Kunden definieren und genügend Experimente durchführen, um das Konzept zu testen, während Sie früh genug mit Ihren Stakeholdern interagieren, um Ihr Unternehmen zu validieren. Nehmen Sie sich Zeit und bereiten Sie sich genau vor.

Bauen Sie das Geschäft nicht mit einem Fremden auf. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Partner gut kennen. Es ist wie eine Ehe und Sie müssen verstehen, ob Sie die Menschen mögen, mit denen Sie Geschäfte aufbauen.

Bauen Sie ein Unternehmen auf, um Probleme zu lösen, eine Branche zu durchbrechen und die Welt zu beeinflussen. Wenn Sie dies tun, stellen Sie sicher, dass Sie voller Leidenschaft sind. Auf diese Weise werden Sie jeden Moment viel Freude haben, welches extrem wichtig ist. Es ist eine holpriger Pfad. Wer nicht von der Leidenschaft angetrieben wird, wird zu leicht aufgeben.

Bild: Aleksey Igudesman (l.), Julia Rhee und Dominik Joelsohn aus Wien präsentieren mit „Musik Traveler“ eine App mit der man Proberäume mieten kann. Sie erhoffen sich ein Investment von 500.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Music Traveler am 24. März in der Höhle der Löwen

Nachtrag vom Unternehmen:

Da unser Music Traveler Projekt derzeit aufgrund von Corona auf Eis liegt haben wir uns einige Gedanken gemacht wie wir Musiker unterstützen können.

Wir haben Music From Home in die Welt gerufen, ein Feature was wir entwickeln werden, mit dem Musiker ihre Musik Online Streams zentralisieren und gleichzeitig Tickets verkaufen können um Einnahmen zu generieren.

Deshalb haben wir eine Crowdfunding Kampagne auf Startnext gestartet:

https://www.startnext.com/musictraveler

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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