Denke an dein Ziel

mRaP: helloCash ist eine cloud-basierte Registrierkasse

Stellen Sie sich und das Startup mRaP kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Anna von helloCash bzw. der mRaP GmbH. helloCash ist die einfachste und kostengünstigste Registrierkassenlösung. Unsere Software kann auf jedem bestehenden Smartphone, Tablet, Laptop oder PC verwendet werden. Es können gesetzeskonforme Rechnungen erstellt und an Kunden versendet werden. Wir sind in 6 europäischen Ländern aktiv und mehr als 30.000 Kunden vertrauen auf unsere Software. Die Software ist ab 0,- EUR zu haben und entspricht allen gesetzlichen Bestimmungen. Firmen und Unternehmen können mit helloCash nicht nur einfach und schnell ihre Rechnungen erstellen, sondern haben auf Knopfdruck alle Auswertungen zu ihrem Unternehmen. Die Buchhaltung wird ebenfalls entlastet. 

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Laurenz Gröbner habe ich die Firma mRaP GmbH mit der Software helloCash gegründet. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Mein Gründerkollege Laurenz war schon länger selbstständig. Ich war so begeistert von der Produkten, die man geplant hatte zu entwickeln, dass ich mich beteiligt habe und das Unternehmen gemeinsam gegründet habe. Die Idee kleinen und mittleren Unternehmen bei der Digitalisierung behilflich zu sein treibt uns an und wir freuen uns jeden Tag, wenn wir positives als auch negatives Feedback erhalten. 

Bezüglich helloCash haben wir uns die Situation am Markt genau angesehen und kein bestehender Anbieter hat uns überzeugt. Wir wollten selbst eine Kasse auf den Markt bringen, die einfach zu bedienen und leistbar ist. 

Welche Vision steckt hinter mRaP?

Unsere Idee ist es, KMUs zu helfen und bei der Digitalisierung zu unterstützen. Wir möchten gerne eine helloSuite anbieten, wo es unterschiedliche hilfreiche Tools für KMUs gibt. Somit möchten wir UnternehmerInnen erfolgreicher machen. Mit helloCash haben wir den ersten Schritt gesetzt, da wir ein Tool anbieten, dass gesetzlich notwendig ist und den administrativen Aufwand vermindert. Oftmals ist die Kassenlösung für den Unternehmer der 1. Schritt in die Digitalisierung, weil er die Rechnungen digital erstellt. Das ermöglicht uns, den Kunden weitere hilfreiche Tools anzubieten. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ich würde sagen im Anfangsstadium ist die größte Herausforderung der Proof of Concept. Bei Gesprächen mit anderen Startups, Investoren, Banken oder Kunden hört man oft, dass es diese Idee bereits gibt und das man sich erst bewähren muss. Da man sehr viele Absagen erleidet, muss man sich eine ganz dicke Haut aneignen und fest an sein Ziel glauben. Anfangs haben wir von Finanzierungen unserer Familien profitiert. Der Umsatz war gering und wir haben unser gesamtes Erspartes in die Firma gesteckt. Wir hatten das Glück, dass wir 2 Investoren für uns gewinnen konnten, die uns bei 2 Runden finanziert haben. Wir haben den Break-Even bereits erreicht, investieren verstärkt in das Wachstum. Die tägliche Herausforderung liegt darin, die hochgesteckten Ziele zu übertreffen. Das macht meistens sehr viel Spaß! 

Wer ist die Zielgruppe von helloCash?

Unsere Zielgruppe sind Klein- und Mittelbetriebe. Unser Produkt helloCash ist für jede Branche geeignet von Dienstleistern über Handel bis zu kleineren Gastronomiebetrieben. Dabei ist unsere Zielgruppe nicht nur bei Jungunternehmen zu finden. Auch solide Unternehmer wenden sich an helloCash. Anfangs ist meist die Angst vor der cloud-Kasse da, aber mit unserem Support, den Erklärvideos und unseren FAQs schaffen es alle, erfolgreich durchzustarten. 

Wie funktioniert helloCash? Wo liegen die Vorteile?

helloCash ist eine cloud-basierte Registrierkasse. Der Nutzer kann die Kassenlösung direkt am PC, Laptop oder mit der App am Tablet und Smartphone nutzen. Dabei gibt es ein sehr kostengünstiges Modell, wir starten ab einer 0 EUR Version. Die anderen Pakete wie Medium (5,90 EUR pro Monat), Premium (9,90 EUR pro Monat) und Gastro (14,90 pro Monat) haben zahlreiche hilfreiche Funktionen für den betrieblichen Alltag parat. 

Der Vorteil der Software liegt darin, dass man seine Rechnungen elektronisch erstellen und verschicken kann. Die Kasse entspricht allen gesetzlichen Bestimmungen. Vor allem die monatliche Buchhaltung kann sehr einfach und schnell erledigt werden. Auf Knopfdruck sieht man den täglichen Umsatz, die Top Produkte und Artikel und andere sehr wichtige Auswertungen. Durch die sehr kostengünstigen Preise ist das Produkt für jeden Unternehmer oder Unternehmerin geeignet und nutzbar. 

Wie ist das Feedback?

Wir haben ein sehr gutes Feedback bei unseren Kunden. In Österreich sind wir bereits Marktführer im Bereich Online Registrierkassen. Darüber hinaus sind wir in Deutschland, Spanien, Frankreich, Tschechien, Polen und der Schweiz aktiv. In ganz Europa haben wir mehr als 35.000 Kunden, die auf unser Produkt vertrauen und regelmäßig Rechnung erstellen. 

Wir binden das Feedback unserer Kunden sehr stark in unsere Entwicklung mit ein. Dazu bitten wir aktiv um Feedback und je nach Nennung überlegen wir uns die Umsetzung und befragen dazu ebenfalls Key User

mRaP, wo geht der Weg hin? 

Wir denken bereits sehr weit nach vorne. Unsere Vision für 2025 ist ein Kundenstock von mehr als 500.000 KMUs, die eines unserer Produkte nutzen. Neben der Registrierkasse arbeiten wir an weiteren, hilfreichen Tools für KMUs, die bei der Digitalisierung und Umsetzung helfen sollen. Unser Ziel ist es, den KMUs zu helfen, es mit globalen Playern wie amazon aufzunehmen und erfolgreicher zu sein. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sehen uns als helloSuite – einem ganzen Paket an Programmen, die den Unternehmensalltag erleichtern. KMUs sollen Unterstützung bei der Digitalisierung und dem Mitbewerb mit anderen, globalen Playern erhalten. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Verbindliches Kundenfeedback bzw. Marktbedarf einholen: wenn man Freunde und Bekannte fragt, sagen schnell alle -Super Idee! Man muss einen verbindlichen Bedarf (Vorbestellung…) einholen
  2. Denke an dein Ziel -> lass dich nicht entmutigen, jeder hat mal schlechte Tage
  3. Tun statt planen – das perfekte Produkt kann am Markt auch floppen. Deswegen so rasch wie möglich raus damit und dann Anpassungen vornehmen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns Anna Zalesakbei für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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