Einiges ist Glück, aber man erhöht seine Chancen signifikant je öfter man es versucht.

Treffen Sie MR.CARDBOARD individuell bedruckte Virtual Reality Brillen auf der Langen Nacht der Startups

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen MR.CARDBOARD doch kurz unseren Lesern vor.
MR.CARDBOARD ist Marktführer für individuell bedruckte Virtual Reality Brillen (auch als Google Cardboards bekannt) in Europa und weltweit #3. Zu unseren Kunden gehören Google, RedBull, Coca Cola, Axel Springer, BMW, Lufthansa, Diageo, Vodafone etc.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Wir haben schon früh der Google Cardboards als Massenmedium erkannt, allerdings waren die Lösungen, die im Markt existierten nicht einfach zu handhaben und von der Qualität mäßig. Daher haben wir uns entschlossen hier die Lücke zu füllen und auch in Deutschland zu produzieren. Nun haben wir bis dato 2,1 Millionen Cardboards hergestellt.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie Ihr Startup finanziert?
Es war nicht einfach Partner zu finden, die mit uns das Wagnis zu übernehmen einen komplett neuen Sektor aufzubauen. Da half nur suchen, überzeugen und weiter recherchieren. Ein weiterer Punkt war die Skalierung. Den ersten Auftrag (1000x Stück) haben wir noch in 3x Nachtschichten erledigt und nach in Summe 6 Stunden Schlaf nach Hamburg gefahren. Spätestens mit dem nächsten Auftrag 70.000 Stück war das dann nicht mehr möglich.

Wer ist die Zielgruppe von MR.CARDBOARD? 
Unsere Kunden sind normale Endverbraucher, die einen Einblick in Virtual Reality erhalten möchten aber auch Geschäftsstunden, die unsere Cardboards individuelle bedrucken möchten.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Unser Office ist selbst in Berlin und da ist man im Ökosystem der Start-Ups immer auf dem Laufenden.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Es freut uns sehr dabei zu sein und feuert die Maschine ordentlich an. Wir haben ein paar Erweiterungen für unser Geschäft geplant und erhoffen uns Feedback auf der LNdS.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Auch das beste Produkt nutzt nichts, wenn es nicht bekannt ist oder gefunden wird. Gerade im Online-Dschungel geht man doch gerne mal unter. Daher sehr wichtig auch andere Kanäle als Google nutzen zu können.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Das ist eine sehr gute Frage. Die hängt im größten Maße davon ab, wie sich Virtual Reality entwickelt und wann es aus den Kinderschuhen kommt. Die Technik ist da, allerdings fehlt es an ernsten Inhalten.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Leider bleibt nur die Illusion des schnellen Geldes und „der einen Idee“ zu nehmen. Es kommt weniger auf die Idee an, sondern absolut auf die Umsetzung und die Energie der Gründer. Einiges ist Glück, aber man erhöht seine Chancen signifikant je öfter man es versucht.

Wir bedanken uns bei Hendrik Schicke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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