Moritz Meidert: Bereitschaft, andere

Treffen Sie Moritz Meidert Kapitän & Co-Founder Gründerschiff auf der innolution valley in Ludwigsburg

Stellen Sie sich und das Gründerschiff doch kurz vor!
Moritz Meidert: Gründerschiff ist ein bundesweit tätiges Unternehmen für Gründungsbegleitung. Wir arbeiten mit regionalen Gründerschiff Lotsen zusammen, die produktbasiert Gründer begleiten. Das heißt, dass wir ein Portfolio von Beratungs-, Begleitungs- und Service-/Outsourcingprodukten entwickelt haben, mit denen Gründer unsere Leistungen zum Festpreis bekommen.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Moritz Meidert aus?
Moritz Meidert: Hei, ich bin Unternehmer. Einen normalen Arbeitstag gibt es da nicht wirklich. Es gibt Tage, an denen ein Termin (am Telefon oder real) den nächsten jagt. Dann gibt es Tage, an denen ich mehr „on the road“ als am Rechner bin. Es gibt Tage, da darf ich intensiv und ausführlich mit Gründern arbeiten (das sind die schönsten). Und es gibt ruhigere Tage, an denen ich mir längere Pausen nehme.

Was war bei der Gründung die größte Herausforderung?
Bei der Gründung selbst gab es keine Herausforderung, das ist aber ja auch unser Kerngeschäft. Dennoch haben auch wir nch der Gründung schon mehrfach kleinere und auch größere Korrekturen an unserem Geschäftsmodell vorgenommen. Das sind jedes Mal ziemliche Herausforderungen.

Kann man auch mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?
Man sollte das sogar. In Deutschland neigen immer alle zur Perfektion. Das halte ich für falsch. Viel wichtiger ist es, möglichst früh ein Feedback des Kunden zu kriegen und damit besser werden zu können. Das geht aber nur, wenn man sich möglichst früh „nach draußen“ traut.

Wie sind Sie auf innolution valley aufmerksam geworden?
Sabine und Markus Elsässer von Startup Valley News sind auf meinen Kollegen Franz Sauerstein zugekommen und haben ihn gefragt, ob einer von uns nicht mitmachen möchte. Und da Franz nicht konnte, hat er mich gefragt.

Über welches Thema werden Sie auf der innolution valley referieren?
Mein Thema wird sein „Wie gründet man ein Start-up und worauf ist zu achten?“. Dabei werde ich auf die zentralen Bereiche eingehen, die ein Start-up ausmachen und die für die Gründung wichtig sind. Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist das Geschäftsmodell, das zu einem Start-up passen muss.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Ich hoffe doch, immer noch bei Gründerschiff. Mit dem haben wir noch sehr viel vor, so zum Beispiel eine kleinere Revolution bei der Gründerfinanzierung.

Welche 3 Tipps haben Sie für Gründer?
Ich glaube, dass besonders drei Dinge wichtig sind für Gründer: Der Mut, sich möglichst früh, oft und intensiv mit den eigenen Kunden zu konfrontieren. Die Freude am eigenen Unternehmen und der damit verbundenen Verantwortung und die Lust, jeden Tag was Neues anzugehen. Und nicht zuletzt die Bereitschaft, andere zu fragen. Wer diese drei Aspekte hinkriegt, ist auf dem richtigen Weg.

Wir bedanken uns bei Moritz Meidert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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