MonKey Desk Steharbeitsplatz aus Pappe – Berliner Pappmöbel-StartUp legt nach

Nachdem das junge Berlin StartUp „ROOM IN A BOX“ 2014 das erste mobile Bett aus Wellpappe am Markt vorgestellt hat, präsentieren die drei Gründer nun den ersten leichten und günstigen Steharbeitsplatz aus Wellpappe namens „MonKey Desk“ (Monitor & Keyboard Desk).

Bei Monkey Desk handelt es sich um einen Tischaufsatz, der jeden Schreibtisch in einen Steharbeitsplatz verwandeln kann. Dieser besteht aus zwei flach zusammenfaltbaren Podesten aus Pappe, eines für den Monitor oder wahlweise Laptop und eines für die Tastatur und die Maus. Wird der Aufsatz nicht mehr benötigt, kann er flach zusammengefaltet und platzsparendverstaut werden. Die Höhe der beiden Podeste ist so gewählt, dass sie dem Benutzer ein ergonomisch korrektes Arbeiten im Stehen erlauben.

Denn glaubt man den Gründern, ist „Sitzen ist das neue Rauchen“. Menschen mit Bürotätigkeit verbringen bis zu 70% des Tages sitzend, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Außerdem zeigen Studien, dass das regelmäßige Wechseln zwischen Sitzen und Stehen die Produktivität erhöht und überschüssige Kalorien verbrennt.

Die drei Gründer von „Room in a Box“ (Christian Hilse 37 (Verpackungsingenieur), Gerald Dissen 31 (UDK Berlin) und Lionel Palm 25 (Universität Witten/Herdecke)) stellen Pappmöbel für den mobilen Nomaden von morgen her. Mit ihrem Bettaus Wellpappe haben die Berliner Designer bereits mehrere Nominierungen und Preise wie den Crowdfunding-Preis derLandesinitiative Projekt Zukunft gewonnen (2015) und die Auszeichnung Kultur und Kreativpiloten 2014 gewonnen. Nun knöpfen sich die drei das Thema flexibleres Arbeiten vor.

Wie auch das Bett besteht der neue Steharbeitsplatz zu 85 Prozent aus recycelten Rohstoffen und fließt zu 100 Prozent zurück in den Wertstoffkreislauf. Der CO2-Fußabdruck des Möbelstücks ist bis zu 75 Prozent geringer als bei vergleichbaren Produkten. Produziert wird ausschließlich mit heimischen Rohstoffen in Deutschland. „Unsere Stärke ist das Gestalten von praktischen Gegenständen aus dem nachhaltigen Material Wellpappe, die das Leben einfacher machen“, sagt Gerald Dissen stolz. „Ich glaube, dass uns das auch dieses Mal wieder gelungen ist.“
Die Designs von „ROOM IN A BOX“ orientieren sich konsequent an den Lebensumständen der Generation Y zwischen Karriere und Kreativität, Alltag und Abenteuer – und das nicht nur beim Preis. „Neben dem Aspekt der Mobilität wollen wir auch bei der Nachhaltigkeit und Produkttransparenz neue Maßstäbe setzen“, erklärt Christian Hilse.

Den Produktionsstart finanzieren die Studenten auch dieses mal per Crowdfunding-Kampagne. Monkey Desk wird ab Anfang Juni auf Kickstarter.com verfügbar sein.

Mehr Infos unter:
http://roominabox.de/pages/monkeydesk

Quelle Palm & Dissen GbR

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