Sonntag, Januar 17, 2021

Bleiben Sie fokussiert und motiviert

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

MONEYPENNY: Dienstleistungen von der Buchhaltung, Projektassistenz bis hin zum Marketing und Vertriebssupport

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern vor!

Vier MONEYPENNYS – vier Expertinnen. Wir gehören einem Netzwerk aus erfahrenen und qualifizierten selbstständigen Frauen zwischen 32 und 62 Jahren an. Unsere Dienstleistungen reichen von der klassischen Vorstandsassistenz über Buchhaltung, Projektassistenz bis hin zu Marketing und Vertriebssupport. Alle unter einer starken Marke: MONEYPENNY.

Steckbrief Anja Meibohm: 49 Jahre, 12 Jahre Erfahrung als Assistentin der Geschäftsleitung in einem internationalen Konzern. Davor tätig als European Sales Manager. MONEYPENNY seit Anfang 2019 und seit Februar 2020 Regionalleitung Nord.

Steckbrief Anja Bartsch: 52 Jahre, 30 Jahre Erfahrung als Assistentin auf Top Management Ebene im internationalen Umfeld und seit 7 Monaten Lizenznehmerin der Marke MONEYPENNY.

MONEYPENNY Dienstleistungen Buchhaltung Projektassistenz Marketing
Anja Meibohm

Steckbrief Tessa Bolzmann: 39 Jahre, 13 Jahre Erfahrung als Projekt Manager PMO in internationalen Konzernen; seit Februar 2020 MONEYPENNY Lizenznehmerin. Startet im Juni eine Weiterbildung als Presentation Excellence Master.

Steckbrief Martina Denecke: 58 Jahre, über 30 Jahre als kaufmännischer Allrounder mit Assistenzfunktionen in unterschiedlichen Unternehmen, auch im internationalen Umfeld tätig. Seit 3 Jahren Lizenznehmerin der Marke MONEYPENNY.

Stellen Sie uns doch kurz das Unternehmen MONEYPENNY vor!

Anja Meibohm: MONEYPENNY wurde 2014 von Sandra Wesenberg gegründet. Als selbständige Personalberaterin hätte sie gerne eine MONEYPENNY gehabt – eine persönliche Assistenz auf Abruf, die sie entlastet, wenn Bedarf ist. So kam die Idee, MONEYPENNY zu gründen. Erfahrene Assistentinnen und Spezialistinnen bieten ihre Dienstleistungen im Rahmen eines Markenlizenzsystems unter einer starken Marke vernetzt an. MONEYPENNY ist Netzwerk und Markendach und sorgt für höchste Qualität und ein umfangreiches Leistungsportfolio.

Wie wurden Sie eine MONEYPENNY?

Anja Bartsch: Auslöser waren 3 Zahlen: 50-30-10. Sie haben mich dazu bewogen, das Ruder noch einmal herumzudrehen und mich neu zu orientieren: 50 Jahre alt, 30 Jahre Berufserfahrung und 10 Jahre Betriebszugehörigkeit bei meinem damaligen Arbeitgeber. Es war ein Prozess über einige Monate, bis die Entscheidung fiel, meine gesicherte Position und die Zusammenarbeit mit einem grandiosen Chef aufzugeben. Seit Beginn meiner Berufslaufbahn lebe ich den Leitsatz: Wenn ich es nicht riskiere, dann werde ich auch nie erfahren, ob es funktioniert.

Tessa Bolzmann: Ich war lange in einem Konzern tätig. Ich liebe meinen Job, Extrameilen waren selbstverständlich. Aber mit der Zeit geriet die Work-Life-Balance in Schieflage. Und dann kommt der Punkt, an dem man einen Neuanfang benötigt. Mit MONEYPENNY bin ich mein eigener Chef.

Was unterscheidet MONEYPENNY von anderen Anbietern?

Anja Bartsch: Wir haben einen hohen Qualitätsanspruch an uns selbst und bewegen uns auf einem entsprechend hochkarätigen Niveau. Im Vergleich zu unseren Wettbewerbern sind wir breit aufgestellt und agieren bundesweit. Unsere Kunden profitieren von einem facettenreichen Know-how-Netzwerk, das in dieser Form auf dem Markt beispiellos ist. Wir sind selbständig – aber keine Einzelkämpfer!

Welche Vision steckt hinter der MONEYPENNY? 

Anja Meibohm: Wir wollen die Office-Welt „MONEYPENNY-fizieren“! Den bisherigen Erfolg wollen wir weiter ausbauen. Die erste Lösung für Unternehmen, die Unterstützung in unserem Bereich benötigen, muss heißen: „Wir brauchen eine MONEYPENNY!“. 

Natürlich bedarf es auch stetig weiterer MONEYPENNYS, die unsere Kapazitäten verstärken. Wir freuen uns immer über qualifizierte Bewerbungen. 

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Ihnen aus?

MONEYPENNY Dienstleistungen Buchhaltung Projektassistenz Marketing
Martina Denecke

Martina Denecke: Ich arbeite aktuell viel aus dem Homeoffice, starte morgens mit E-Mail-Verkehr und Telefonaten, um im weiteren Verlauf geplante oder spontane Aufgaben auch im Austausch mit dem Kunden zu erledigen.

Tessa Bolzmann: Zuerst kurz die Welt retten und dann gemütlich eine Runde mit dem Hund spazieren gehen. (lacht) Einen „normalen“ Arbeitstag gibt es für mich nicht. Sonst hätte ich mir einen klassischen Job ausgesucht mit geregelten Arbeitszeiten und Abläufen. Gerade in unseren Jobs stehen Flexibilität und Spontanität (auf Abruf) an vorderer Stelle.

Wie hat sich Ihr Unternehmen mit Corona verändert? 

Martina Denecke: Es hat sich nicht wirklich verändert, aber die Arbeit im Homeoffice ist noch wichtiger geworden, weil mittlerweile ausschließlich digital gearbeitet wird.

Anja Meibohm: Einige Kunden müssen ihre Aufträge pausieren oder manche auch kündigen. Dafür benötigen andere Unternehmen zusätzliche Ressourcen. Ich persönlich habe das Krisenteam eines großen Unternehmens unterstützen dürfen. Es gibt nach wie vor Unternehmen, die gut zu tun haben oder sogar mehr als zuvor. Die Branchenschwerpunkte der anfragenden Kunden ändern sich aktuell.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen? 

Anja Meibohm: Zentralseitig wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Unsere Lizenzgeberin hat frühzeitig reagiert und Sonder-Calls durchgeführt, um die MONEYPENNYS im Krisenmanagement zu unterstützen. Außerdem hat die MONEYPENNY Academy das Angebot an virtuellen Schulungen erweitert. Und natürlich wurden alle mit Mund-Nasen-Schutz ausgestattet.

Für einen besseren Austausch im „Corona-Lockdown” haben wir zudem einen wöchentlichen virtuellen „Kaffeeklatsch“ eingeführt, in dem untereinander wertvolle Tipps und Hilfen ausgetauscht werden. Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich die Stärke eines guten Netzwerks.

MONEYPENNY Dienstleistungen Buchhaltung Projektassistenz Marketing
Tessa Bolzmann

Tessa Bolzmann: Erste Maßnahmen waren, dass wir auf Arbeiten aus dem Homeoffice umgeschwenkt sind. Des Weiteren haben wir uns – vor allem für unsere Kunden – darüber informiert, wie man sich verhalten soll, welche finanziellen Hilfsmittel unseren Kunden zur Verfügung stehen und wie wir sie dabei unterstützen können, diese zu beantragen. Meetings, sowohl intern als auch mit unseren Kunden, wurden umgelegt auf Videokonferenzen. Der ganze Prozess ging sehr schnell und reibungslos. Sollte ein Vorort Termin doch nötig sein, tragen wir Masken und halten uns an die vom Unternehmen vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen. Der Kunde und seine Gesundheit liegen uns am Herzen und stehen an erster Stelle. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Martina Denecke: Da wir MONEYPENNYS in erster Linie Unterstützung remote u anbieten, existieren schon digitale Strukturen, die bei anderen Unternehmen erst geschaffen werden müssen. Wir sind in der Krise bereits erprobt, können ohne Vorbereitung starten und dabei dem Kunden Starthilfe geben.

Anja Bartsch: Die Arbeitswelt verändert sich aktuell und das virtuelle und flexible Arbeiten wird künftig eine noch wichtigere Rolle spielen. Gerade in diesen Zeiten kann ich individuell einspringen und stehe dem Kunden so lange zur Verfügung, wie er mich braucht. Keine lange Vertragsbindung und flexible Stundenpakete, nach individuellem Kundenbedarf.

MONEYPENNY Dienstleistungen Buchhaltung Projektassistenz Marketing
Anja Bartsch

In Krisenzeiten bewährt sich das MONEYPENNY Modell, da wir darauf spezialisiert sind, schnell, unkompliziert und professionell Vakanzen im Unternehmen zu überbrücken.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Martina Denecke: Noch lange nicht im Ruhestand.

Anja Meibohm: Als gebürtige Dänin vielleicht als MONEYPENNY Generallizenznehmerin in Dänemark?!MONEYPENNY will auch international wachsen.

Tessa Bolzmann: In einem Cottage in den schottischen Highlands sitzend, drei Schafe vor der Tür, Blick auf die raue See und unterstütze meinen Kunden bei einer Ausschreibung. (lacht) Mir ist wichtig, immer mein Bestes zu geben und mich weiterzuentwickeln. Als MONEYPENNY kann ich meine Zeit / Arbeit einteilen und meine eigenen Entscheidungen treffen. In 5 Jahren sehe ich mich als MONEYPENNY – reicher an Erfahrungen, positiven Erlebnissen, guter Work-Life Balance und immer noch gut im Geschäft.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Anja Bartsch:

Tipp 1: Holen Sie sich professionelle Unterstützung und erstellen Sie einen fundierten Business Plan.

Tipp 2: Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und lassen Sie sich nicht von anderen beeinflussen. Es ist IHR Weg – bleiben Sie fokussiert und motiviert.

Tipp 3: Beantworten Sie sich die Frage: Was kann mir im schlimmsten Fall passieren?

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Anja Meibohm, Anja Bartsch, Tessa Bolzmann und Martina Denecke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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