Glaube an dich und ziehe es durch!

MONEYPENNY: Deine flexible Assistentin auf Abruf

Stellen Sie sich und das Unternehmen MONEYPENNY kurz unseren Lesern vor!
Steckbrief Sandra Wesenberg, MONEYPENNY Gründerin und Lizenzgeberin:
44 Jahre alt, 14 Jahre Erfahrung als selbstständige Unternehmerin, davon 10 Jahre Erfahrung als Personalberaterin für kleine Unternehmen, Mittelstand und Konzerne sowie als Gründercoach.
Christina Bölstler, selbstständige Lizenznehmerin der Marke MONEYPENNY und MONEYPENNY „Botschafterin“:
34 Jahre, 8 Jahre Management Support als Executive Assistant der „C-Suite“ und seit 9 Monaten Lizenznehmerin der Marke MONEYPENNY sowie „Botschafterin“ für die Teams in Baden-Württemberg & Rheinland Pfalz.

Antwort Sandra Wesenberg, Gründerin und Lizenzgeberin von MONEYPENNY:
MONEYPENNY ist ein Netzwerk aus erfahrenen Assistentinnen, die auf Basis eines Lizenzmodells mit verbindlichen Qualitätsstandards Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz qualifizierte Assistenzdienstleistungen zur Verfügung stellen – flexibel auf Abruf. Personalkosten oder eine lange Vertragsbindung entfallen. Unsere Kunden zahlen nur die Arbeit, die sie abrufen. Und seien es nur ein paar wenige Stunden im Monat. So wird eine qualifizierte Assistentin auch für kleine Firmen oder Einzelkämpfer bezahlbar.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten jederzeit ihre ganz persönliche „Vorstandsassistentin“, die Ihnen absolut zuverlässig und diskret alle lästigen und unliebsamen Aufgaben abnimmt.

Die Ihnen den Rücken freihält und sich im Hintergrund darum kümmert, dass alles reibungslos läuft. Sie haben schließlich andere Aufgaben. Und dies unabhängig davon, ob Sie Vorstand, Geschäftsführer eines Start-ups oder Freiberufler und der typische Einzelkämpfer sind. Genau diese Unterstützung bietet Ihnen MONEYPENNY.

Antwort Christina Bölstler, selbstständige MONEYPENNY:
Sie kennen das – Ihre persönliche Assistentin fällt urlaubs- oder krankheitsbedingt über einige Wochen aus; bei einem bevorstehenden Assistenzwechsel erfolgt der Übergang nicht fließend und es entsteht eine ‚Leerphase‘, in der sich immer mehr unerledigte Arbeit anhäuft, oder Sie haben lediglich begrenzten Bedarf an der Unterstützung durch eine erfahrene und qualifizierte Assistenz, so dass sich eine Festanstellung nicht lohnt.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?
Antwort Sandra Wesenberg, Gründerin und Lizenzgeberin von MONEYPENNY:
Ich war nie wirklich ein Typ für eine Festanstellung. In einem von Anderen vorgegebenen Rahmen zu arbeiten, beschränkt mich.

Sandra Wesenberg, Gründerin und Lizenzgeberin von MONEYPENNY:

Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Freiheit sind meine Antriebsfedern. Als Argument gegen die Selbständigkeit führen viele Menschen gerne die vermeintliche Sicherheit einer Festanstellung ins Feld. Aber was kann mehr Sicherheit geben, als eigene Ideen umzusetzen, kleine wie große Steine aus eigener Kraft aus dem Weg zu räumen und dann zu sehen, dass die eigenen Ideen funktionieren?

Antwort Christina Bölstler, selbstständige MONEYPENNY:
Mir war bereits seit längerem bewusst, dass ich das Spektrum als Executive Assistant, Project Manager und Recruitment Manager nur in der Selbstständigkeit umsetzen kann, da dies in einer klassischen Assistenzfunktion meist nicht abgedeckt wird. Bisher habe ich diese Möglichkeit nur in einer CEO-Assistenz Position erlebt. In allen anderen Funktionen hatte ich stets das Gefühl, fremdbestimmt zu sein – ich wurde meinem Leistungs- und Qualitätsanspruch nicht gerecht und spürte, wie die Leidenschaft für meine Arbeit kontinuierlich zu schwinden begann.

Dabei wusste ich, ich habe vieles zu geben und als selbstständige MONEYPENNY kann ich nun genau das umsetzen.

Welche Vision steckt hinter MONEYPENNY?
Antwort Sandra Wesenberg, Gründerin und Lizenzgeberin von MONEYPENNY:
Ich wollte mit MONEYPENNY Lösungen schaffen.
Einerseits bieten wir durch MONEYPENNY eine wirklich flexible Lösung für die vielen kleinen Unternehmen und Einzelkämpfer, die zwar viel zu viel Arbeit auf dem Tisch haben, sich aber keine Festangestellte leisten können oder wollen. Häufig brauchen diese Unternehmen und Unternehmer oft nur für wenige Stunden im Monat qualifizierte Unterstützung und dies so flexibel wie möglich steuerbar. So ein Angebot gab es lange Zeit nicht. Weder Arbeitnehmerüberlassung noch Teilzeitmodelle bieten hier praktikable, qualitativ hochwertige Lösungen.

Andererseits bietet MONEYPENNY einen Rahmen für viele qualifizierte Frauen – sehr gerne übrigens auch Männer – die selbstbestimmter und flexibler arbeiten wollen und die vielleicht schon mit der Selbständigkeit geliebäugelt haben, aber nicht als absolute Einzelkämpferin oder Einzelkämpfer gründen möchten.

Zudem erreichen wir über die vernetzte Arbeitsweise und unseren kooperativen Ansatz eine effizientere Arbeitsteilung und können so vielfältige Leistungen aus einer Hand anbieten. Für unsere Kunden bieten wir somit einen sehr komfortablen und zeitsparenden Service und durch unsere Qualitätsstandards natürlich mehr Sicherheit, als wenn ein Einzelkämpfer engagiert wird.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Antwort Christina Bölstler, selbstständige MONEYPENNY:
Ehrlich gesagt, kamen die ersten Projekte schneller als erwartet
Daher war meine erste große Herausforderung tatsächlich das Zeitmanagement und die Organisation aller relevanten Back-Office Themen wie Krankenversicherung, Buchhaltung und so weiter.

Das MONEYPENNY Modell bietet seinen Lizenznehmern einen eng begleiteten Einstieg in die Selbstständigkeit, denn viele Informationen zur Selbstständigkeit und den Prozessen erhält jede MONEYPENNY vor beziehungsweise mit dem Beginn ihrer Tätigkeit. Zusätzlich stehen in den jeweiligen Regionen erfahrene Botschafterinnen zur Verfügung, die mit Antworten, Tipps und Coaching das jeweilige regionale Team unterstützen.

Das finanzielle Risiko als MONEYPENNY zu starten ist überschaubar, da für die Umsetzung nur ein geringer materieller Aufwand nötig ist. Darüber hinaus unterstützt zum Beispiel das Land Baden-Württemberg Neugründungen in Form des Gründungszuschusses.

Wer ist die Zielgruppe von MONEYPENNY?
Antwort Christina Bölstler, selbstständige MONEYPENNY:
Zu unseren Kunden zählen exklusive Beratungshäuser, Family Offices, Start-ups und Freiberufler bis hin zu Großunternehmen – also alle Unternehmen, in denen Manager Bedarf an einer souveränen und diskreten Assistenz haben, die vertretungsweise oder im Rahmen eines Stundenkontingents zur Verfügung steht.

Welchen Service bieten Sie an?
Antwort Christina Bölstler, selbstständige MONEYPENNY:
Jede MONEYPENNY hat ihre individuelle Spezialisierung.
Auf Basis meiner Erfahrung unterstütze ich als Executive Assistant die obere Managementebene („C-Suite“), im Recruiting sowie im Projekt- und Event-Management.

Antwort Sandra Wesenberg, Gründerin und Lizenzgeberin von MONEYPENNY, ergänzend: Wir können mittlerweile ein Netz aus Know-how und Erfahrungen in sämtlichen Assistenzbereichen mit vielfältigen Sprach- und IT-Kenntnissen bieten. Von der klassischen Geschäftsführungsassistenz über Projektassistenz bis zur Vertriebs- oder Marketingunterstützung.

Zudem bieten wir über unsere Spezialeinheiten fokussierte Zusatzleistungen in Buchhaltung und Digitalisierung sowie Telefonakquise an. Weitere Spezialeinheiten sind in der Entwicklung.

Wie funktioniert das Ganze?
Antwort Christina Bölstler, selbstständige MONEYPENNY:
Anfragen erhalte ich meist über Empfehlungen oder über unsere Website.
Der Kunde kann über die Webseite oder gerne auch telefonisch seine Anfrage stellen. Nach Abstimmung des Anforderungsprofils und des Einsatzzeitraums erhält dieser das Profil genau der MONEYPENNY vorgeschlagen, die seinen fachlichen Anforderungen entspricht und über die benötigten freien Kapazitäten verfügt.

Dabei verhandelt jede MONEYPENNY die Konditionen mit dem Kunden je nach Tätigkeit individuell.

Wie wird man MONEYPENNY?
Antwort Christina Bölstler, selbstständige MONEYPENNY:
Neben der Qualifikation als erfahrene Assistenz ist die Entscheidung für die 100%ige Selbstverantwortung essentiell.
Nach dem Eingang der Bewerbung wird das Profil auf Qualifikation und Gründerpersönlichkeit geprüft. Es folgen mehrere persönliche und telefonische Gespräche, bei denen nicht nur die Eignung geprüft wird, sondern die auch der potentiellen MONEYPENNY einen Einblick in die Aufgabe und die Verantwortung der Selbstständigkeit ermöglichen. Kommt es zu einer Zustimmung beider Parteien, erfolgen die Startschulung, ein professionelles Fotoshooting und die Erstellung der individuellen MONEYPENNY Dokumente und Unterlagen – schon geht es los!

Antwort Sandra Wesenberg, Gründerin und Lizenzgeberin von MONEYPENNY:
Einfach bewerben. Wir schauen uns die Qualifikationen und Erfahrungen und natürlich die Persönlichkeit an, führen mehrere telefonische und persönliche Gespräche mit der Bewerberin und erklären das Modell sehr genau. Wenn es für beide Seiten passt, wird natürlich noch gemeinsam ein Businessplan für die MONEYPENNY in spe geschrieben und wir bieten Hilfe bei der Beantragung eventueller Fördermittel.

Wie ist das Feedback?
Antwort Christina Bölstler, selbstständige MONEYPENNY:
Viele Kunden haben in der Vergangenheit mit klassischen ‚Einzelkämpfern‘ oder im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung gearbeitet.
Mit MONEYPENNEY bieten wir unseren Kunden ein neues und verbindliches Qualitätserlebnis.

Christina Bölstler, selbstständige MONEYPENNY

Hat sich der Kunde einmal für eine passende MONEYPENNY entschieden und mit ihr zusammengearbeitet, möchte er meist nicht mehr auf ‚seine‘ MONEYPENNY verzichten.

MONEYPENNY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Christina Bölstler
Die Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb von MONEYPENNY sind vielfältig und in Hinblick auf die New Work Entwicklung steckt noch unglaublich viel Potential in der Zukunft für MONEYPENNYS.
Meine Tätigkeit als Botschafterin steht gerade erst am Anfang – ich möchte mir ein engagiertes und erfolgreiches Team in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz aufbauen. Außerdem stehen bereits die nächsten Schritte innerhalb der MONEYPENNY Organisation für eine weitere Spezialeinheit an.

Sandra Wesenberg
Ich denke, dass die Reise Richtung Flexibilisierung allgemein in unserer Arbeitswelt mit schnellen Schritten weiter fortschreiten wird. Teams werden nach benötigten Kompetenzen flexibel zusammengesetzt. Zukünftig wird es immer mehr Mitarbeiter geben, die mobil oder aus ihrem smarten Home Office untereinander vernetzt arbeiten. Teammitglieder sitzen in einigen Unternehmen heute schon überall auf der Welt verstreut und arbeiten erfolgreich virtuell zusammen. Und wenn dem so ist, wird es auch immer mehr Möglichkeiten für Selbstständige oder „Freelancer“ geben.

Ich denke, dass virtuelle Dienstleistungen zunehmen werden und Arbeitsbereiche, die heute vielleicht noch durch eine MONEYPENNY angeboten werden, zukünftig durch künstliche Intelligenz übernommen werden.

Da der Mensch aber ein soziales Wesen ist und den zwischenmenschlichen Austausch braucht, erwarte ich trotzdem, dass qualifizierte persönliche Dienstleistungen durch Menschen, wie wir sie anbieten, weiterhin Bestand haben werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?
Christina Bölstler
Glaube an dich und ziehe es durch! Egal, was andere denken oder sagen. Wir leben leider heute in einer ‚Angstgesellschaft‘ (lieber nochmal eine zusätzliche Versicherung abschließen…).
Wenn du dein Ziel aber stetig verfolgst, wird es keinen anderen Job geben, der dich glücklicher machen wird – was du mit Hingabe machst, wird dich erfolgreich werden lassen!
Bleib immer du selbst – das bist du dir Wert!

Werde jeden Tag ein bisschen besser!

Sandra Wesenberg
Suchen Sie sich einen Sparringspartner. Überlegen Sie sich, wem sie im Umfeld zutrauen, die Idee und den angestrebten Markt sachlich beurteilen zu können, dabei durchaus kritisch zu hinterfragen und Sie möglichst lange zu begleiten. Die Frage, die sich Gründer dabei stellen sollte ist: „Wer hat die Kompetenz und will wirklich mein Bestes? Und hören Sie nie auf, sich selber zu hinterfragen. Sie werden beweglich bleiben müssen, um notwendige „Kurskorrekturen“ auf Ihrem Weg zu erkennen und umzusetzen.

2. Denken Sie nicht zu klein. Denken Sie groß. Auch wenn Sie anfangs vielleicht mit Ihrer Vision belächelt werden. Sie müssen nicht von jedem Menschen verstanden werden. Es reichen die richtigen. Sie müssen aber zwingend eine echte Vision haben, wenn Sie wirklich etwas bewegen und auf Ihrem Weg bestehen wollen.

3. Setzen Sie von Anfang an auf eine solide Finanzplanung und kennen Sie jederzeit Ihre Zahlen.

Die wenigsten kreativen, visionären Menschen sind „Zahlenmenschen“. Aber die beste Geschäftsidee zerplatzt, wenn Ihnen die finanziellen Mittel ausgehen. Und es werden immer wieder ungeplante Herausforderungen auf Sie zukommen, für deren Bewältigung Sie im Zweifelsfall eine entsprechende Liquidität benötigen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Sandra Wesenberg  und Christina Bölstler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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