Weniger Gedanken machen und mehr Dinge erledigen

MMOODDEELL verbindet Models direkt mit Auftraggebern

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen MMOODDEELL doch kurz unseren Lesern vor!
In Deutschland gibt es rund 200.000 neben- und hauptberufliche Models, die man z.B. für Werbekampagnen oder Fashion Shows buchen kann. Nun suche ich als Kunde ein Gesicht für meine neue Kampagne und stehe dazu meist im Kontakt mit einigen Modelagenturen. Diese machen mir aus ihrem begrenzten Angebot dann 3 bis 5 Vorschläge mit Models, die zu meinen Vorstellungen und Budgets passen sollen.
Das funktioniert seit Jahren gut. Aber nie wirklich perfekt. Denn wie soll nun aus diesen 3 bis 5 Gesichtern von möglichen 200.000 Models wirklich das perfekte Model für meine Kampagne dabei sein? Momentan geht das nicht. Das will ich, Ludwig (22) gemeinsam mit meinen beiden Brüdern Julius (29) und Maximilian (31) ändern.
Mit MMOODDEELL schaffen wir einen internationalen Marketplace für Modeljobs, auf dem Models direkt gebucht werden können. So haben wir einen vereinfachten Buchungsprozess und werden zentrale Anlaufstelle mit einem besseren Matching für Kunde und Model.

Wie ist die Idee zu MMOODDEELL entstanden?
In den Dolomiten im Sommer 2015! Jedes Jahr fahren wir drei Brüder mit unserem Paps in den Urlaub. Maximilian arbeitete viel für Werbeagenturen und Fashion Brands, nebenberuflich sind wir beide auch als Fotograf tätig. Daher kennen wir den Pain, das richtige Model zu finden und zu buchen. Also hatten wir die Idee, dass eine online Plattform mit einem direkten Buchungssystem diese Probleme löst.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Ich denke die größten Herausforderungen liegen noch vor uns. Nachdem die Idee geboren war, hatten wir uns gründlich den Markt angeschaut. Weltweit gibt es etwa 20.000 Modelagenturen, die jeden Tag Models an Kunden vermitteln. Der Markt ist also da, und er ist groß! Dann haben wir mit einem Prototypen und schließlich einer Beta angefangen das Produkt umzusetzen.
Und ein paar Monate später stehen wir schon hier, mit Kunden wie Manhattan Cosmetics oder Zum Goldenen Hirschen, hunderten Models auf unserer Plattform und sind Anfang der Woche in Paris mit MMOODDEELL Frankreich gestartet. Finanziert sind wir momentan selbst, suchen jedoch nach einem geeigneten Partner für eineSeed-Runde um schneller wachsen zu können.

Wer ist die Zielgruppe von MMOODDEELL?
Firmenkunden, hauptsächlich aus der Modeindustrie, Werbeagenturen, Fotografen oder Freelancer die Models für ein Projekt benötigen. Das besondere an der Branche ist wirklich, dass es viele unterschiedliche Parteien gibt, die in das Model Booking involviert sind. Wir haben also nicht den einen „Muster-Kunden“, das ist in jedem Fall etwas anders.

Wie funktioniert MMOODDEELL?
Als Kunde kann ich mir mit Filtern eine präzise Auswahl an Models anzeigen lassen, oder in vorgestellten Playlists stöbern und mich inspirieren lassen. Models können direkt kontaktiert, zum Casting eingeladen oder gebucht werden.
Als Model kann ich auf meinem Profil meine besten Arbeiten und mein Instagram Feed zeigen, und direkt von Kunden gebucht werden.
Um für beide Parteien ein sicheres Umfeld garantieren zu können, prüfen wir jeden Account auf einen professionellen Background in der Branche.

Welche Vorteile hat man mit MMOODDEELL?
Endlich das richtige Model finden. Und mit wenigen Klicks buchen, ohne langes hin und her.

MMOODDEELL, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Das Ziel ist klar: Wir wollen internationaler Marktführer in der Vermittlung von Models werden. Das können wir schaffen, weil wir erstmals ein skalierbares und digitales Geschäftsmodell in der Branche haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Weniger Gedanken machen und mehr Dinge erledigen. Viele Gründer denken zu viel und machen zu wenig. Gute Ideen haben wir alle, auf die Umsetzung kommt es an. Und man benötigt Standhaftigkeit. Es gibt Leute die immer ein Problem in deiner Lösung finden, die haben oft aber lediglich Angst vor Veränderung… 😉

Bild: (v.li.n.r): Julius Henne, Ludwig Henne, Maximilian Staib.

Wir bedanken uns bei Ludwig für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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