miwangu: finde den passenden Stadtteil

miwangu ist eine Bewertungs- und Vergleichsplattform für Städte und Stadtteile

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen miwangu doch kurz vor!
miwangu ist eine Bewertungs- und Vergleichsplattform für Städte und Stadtteile. Wir ermöglichen es Bewohnern, ihren Stadtteil zu bewerten und diesem seinen individuellen Charakter zu verleihen. Somit können Menschen, welche in eine neue Stadt ziehen, sich über die Stadtteile informieren und anhand statistischer Daten, Bewertungen und Weiterempfehlungen den für sich passenden Stadtteil finden.

Wie ist die Idee zu miwangu entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee entstand eher schleichend während der Zeit des Studiums. In diversen Internet-Foren oder auch in Studentengruppen fand sich eine Vielzahl an Fragen zum Thema „Wo wohnen in … ?“ Häufig wurde gefragt, welcher Stadtteil in welcher Stadt eher zu meiden ist oder welcher sich besonders gut zum Wohnen eignet. Vielfach waren die Antworten stark subjektiv und eben Einzelmeinungen und so richtig wussten die Fragenden auch nicht, woran sie den „idealen Stadtteil“ messen wollten. So entstand langsam die Idee eine Plattform zu schaffen, auf der Bewohner ihren Stadtteil bewerten können, und so Zuziehende die Möglichkeit erhalten, den für Sie passenden Stadtteil zu finden.
Wir sind 3 Gründer und kennen uns durch unseren eigentlichen Beruf. Wir haben alle zusammen im gleichen Unternehmen als Unternehmensberater gearbeitet und tun dies z.T. auch immer noch hauptberuflich.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Eine der größten Herausforderungen war die technische Umsetzung der Plattform. Wir haben die Seite unzählige Male umgebaut, Frameworks getestet und wieder verworfen, Inhalte neu strukturiert, Funktionen hinzugefügt und wieder entfernt. Irgendwann kam der Punkt, an dem wir uns eben auch eingestehen mussten, dass wir nicht alle Ideen auf einmal umsetzen können, und daher viele Funktionen und Inhalte nun nach und nach von uns implementiert werden.
Herausfordernd war und ist aktuell immer noch die kritische Menge an Anwohner-Bewertungen zu generieren, ab der die Plattform ihren tatsächlichen Mehrwert für den Nutzer voll entfalten kann. Denn nur dann können wir unser Ziel erreichen, aus vielen vermeintlich subjektiven Einzelbewertungen eine maximal objektive Entscheidungshilfe zur Verfügung zu stellen.
miwangu finanziert sich aktuell zu 100% aus privaten Mitteln der 3 Gründer. In Zukunft möchten wir gern über individuelle lokale Werbung die Unternehmenskasse etwas auffüllen.

Wer ist die Zielgruppe von miwangu?
miwangu fokussiert sich zum Einen auf Menschen, die planen umzuziehen und sich dabei noch nicht so richtig für einen Stadtteil entscheiden können, oder aber sich einfach über ihren zukünftigen Wohnort informieren möchten. So ist spielt z.B. für Familien die Nähe zu Spielplätzen, KiTa’s oder Schulen oder bei sportlich veranlagten Personen umliegende Parks, Sportplätze sowie Sportangebote eine wichtige Rolle. Bei ca. 9 Millionen Personen, die jährlich umziehen stellt dies eine gute potenzielle Nutzerbasis dar.
Zum anderen möchten wir natürlich auch Menschen ansprechen, die evtl. auch schon länger in der Stadt leben und sich gern ein differenziertes Bild über ihre Stadt und deren Stadtteile machen möchten.

Wer kann eine Bewertung abgeben?
Jeder kann ohne Registrierung seinen aktuellen oder „verflossenen“ Stadtteil egal zu welcher Stadt bewerten. Auch wenn die Stadt aktuell noch nicht in der Datenbank enthalten ist und selbst wenn man schon seit 5 Jahren woanders wohnt, jede Bewertung hilft, die Datenbasis zu verbessern und damit den Mehrwert zu erhöhen. Unser Algorithmus zur Berechnung des miwangu-Scores weiß zudem auch, wie er mit Bewertungen mit unterschiedlichen Dauern und Jahreswerten umzugehen hat.

miwangu, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
5 Jahre ist eine lange Zeit, und wir sind noch ganz am Anfang. Aber unser Ziel ist es, die zentrale Informationsplattform rund um Städte und ihre Stadtteile zu werden. Wir möchten zudem eine Vermittler-Rolle zwischen den Städten und Ihren Bewohnern einnehmen, damit z.B. Städte Feedback der Bewohner direkt aufgreifen und entsprechend reagieren können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. „Durchhalten“ – auch wenn mal die Motivation fehlt oder die Resonanz anfangs einfach noch klein ist, man braucht zum Wachsen vor allem eins: Zeit und Geduld!
2. „Auch mal nicht perfekt sein“ –eine Idee erst dann zu veröffentlichen, wenn Sie „perfekt“ ist, verbaut einem viele Möglichkeiten.
3. „die richtigen Köpfe“ – Man sollte sich als Gründer untereinander sehr gut verstehen und zu 100% vertrauen, idealerweise konnte man seine Zusammenarbeit schon im Vorfeld in anderen Projekten „erproben“.

Wir bedanken uns bei Sebastian Arnecke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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