Personalpartnerschaften statt Kurzarbeit

Berliner Start-up Mindshyft launcht Plattform als Antwort auf Corona-Krise

Das Berliner Start-up MINDSHYFT hat heute eine Plattform für Personalpartnerschaften gelauncht, um Unternehmen in der Corona-Krise zu helfen. Wer unter Auftragseinbrüchen leidet, kann als Alternative zur Kurzarbeit seine Mitarbeiter befristet an Firmen vermitteln, die einen akuten Personalmangel haben.

„Personalpartnerschaften sind ein innovatives Instrument, mit dem Unternehmen in der Corona-Krise ihre Mitarbeiter vor Einkommensverlusten schützen können. Gleichzeitig profitieren andere Unternehmen, die ihren kurzfristigen Personalmehrbedarf nicht decken können – eine solche Situation ist aktuell durch die Corona-Krise gegeben. Jetzt ist genau der Zeitpunkt, die Wirtschaft noch stärker zu digitalisieren und neue Formen der Zusammenarbeit zu etablieren“, sagt Philipp Langhanke, Co-Gründer und CEO von MINDSHYFT.

Der Anmeldeprozess auf mindshyft.de ist bewusst einfach gehalten:

Unternehmen im Krisenmodus laden die Angaben ihres zur Verfügung stehenden Personals in einem Profil hoch – mit den jeweiligen örtlichen und zeitlichen Verfügbarkeiten; Unternehmen mit Personalbedarf können diesen über mindshyft.de anfragen oder eigene Bedarfe signalisieren. Im Vergleich zu anderen Portalen und Initiativen, die vor allem Handel und Landwirtschaft fokussieren, bietet mindshyft.de den Vorteil, Unternehmen aller Branchen in Deutschland zu adressieren. Diese breite Aufstellung ermöglicht eine immense Zahl potentieller Personalpartnerschaften.

Erst vor kurzem hatte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf seiner Homepage klargestellt, dass viele Beschränkungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) in der Corona-Krise großzügiger ausgelegt werden. Entscheidend sei, dass entsprechende Voraussetzungen bei der Arbeitnehmerüberlassung zuträfen, wie zum Beispiel die Zustimmung der Mitarbeiter oder dass das Unternehmen nicht dauerhaft als Arbeitnehmerüberlasser tätig ist. Für den Launch und Betrieb von mindshyft.de ist diese Klarstellung ein wichtiges und zentrales Fundament. 

„MINDSHYFT will den Unternehmen in Deutschland helfen, mit Personalpartnerschaften besser durch die aktuelle Krise zu kommen“, sagt Philipp Langhanke, Co-Gründer und CEO von MINDSHYFT. Gemeinsam mit seinem Co-Gründer und CTO, Till Pape, ist er davon überzeugt, dass das Modell für viele Branchen große Chancen biete: „Für uns ein Grund, die Funktionalitäten bis auf weiteres komplett kostenlos zur Verfügung zu stellen.“ 

Bild: Mindshyft-Gründer Philipp Langhanke (links) und Till Pape. Fotocredit: Frederik Schramm

Quelle 74z Consult

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