Lernen und profitieren Sie von der Kritik

Mikrobex UV-C Desinfektionsgeräte reinigen mit ultraviolettem Licht Oberflächen, desinfizieren die Luft und bekämpfen die gefährlichen Viren

Stellen Sie sich und das Startup Mikrobex doch kurz unseren Lesern vor!

Wir haben eine Lösung für die COVID-19-Herausforderungen entwickelt: die Mikrobex UV-C Desinfektionsgeräte. Unsere Mikrobex Geräte reinigen sicher und zuverlässig mit ultraviolettem Licht Oberflächen, desinfizieren die Luft und bekämpfen sogar auf Einkaufswagen im Supermarkt und bei Reisegepäck an Flughäfen die gefährlichen Viren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Mit 76 Jahren habe ich bereits rund 50 Jahre Erfahrung als Unternehmer und viele unterschiedliche Zeiten erlebt, gut und nicht so gute. Die Corona-Pandemie stellt uns als Gesellschaft und die Wirtschaft nicht nur in Deutschland, sondern weltweit vor ungeahnte, immense Herausforderungen. Das hätten wir uns so vor einem Jahr noch nicht vorstellen können. Mit meiner Erfahrung und unserer besonderen Expertise mit ARTEKO LED-Lighting aus dem Bereich hochwirksamer Lichttechnik wollen wir einen wirkungsvollen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten. Dafür habe ich zusammen mit meinem Sohn Mirko Imbro noch eine weitere Firma ins Leben gerufen.   

Welche Vision steckt hinter Mikrobex?

Mit Mikrobex leisten wir einen Beitrag, stark steigende Corona-Ansteckungszahlen zu verhindern und gleichzeitig das soziale, wirtschaftliche und öffentliche Leben aufrecht zu erhalten. Unsere Mikrobex-Technik kommt als Mikrobex Twin in Standgeräten zur Oberflächenreinigung zum Einsatz und ist perfekt für Büros, Restaurants, Kinos, Fitness-Studios und viele andere Bereiche, die täglich gründlich desinfiziert werden sollten. Der Mikrobex Air als Standgerät in verschiedenen Größen ist optimal zum Dauereinsatz und für alle Bereiche, in denen Menschen zusammenkommen. Die Technik installieren wir auch in bestehende Klimaanlagen wie aktuell auf der schnellsten Fähre zwischen Deutschland und Schweden – so wird eine gefürchtete „Keimschleuder“ zum Virenvernichter, 99,9 Prozent aller gefährlichen Bakterien und Keime werden übrigens auch gleich mit ausgeschaltet. Ebenfalls perfekt für den Dauereinsatz und ideal für Schulen oder öffentliche Gebäude ist unser Mikrobex Cloud, der in Ratserdecken integriert wird

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Schnelligkeit und Qualität unter einen Hut zu bringen, war und ist eine Herausforderung. Wir wollten unmittelbar auf die Corona-Pandemie reagieren, wir haben zugleich einen enorm hohen Qualitätsanspruch bei all unseren Entwicklungen. Wir haben mit Hochdruck an der Technik und den Geräten gearbeitet und in relativ kurzer Zeit mit höchster Qualität zur Serienreife bringen können und ausgeliefert. Da es schnell gehen musste, haben wir die ersten Schritte selbst finanziert, aktuell sind wir mit Banken und Investoren in Gesprächen, um die notwendigen hohen Stückzahlen produzieren zu können.

Wer ist die Zielgruppe von Mikrobex?

Wir sind als Gesellschaft in allen Bereichen von der Pandemie betroffen und so sind die Einsatzbereiche und Zielgruppen extrem vielfältig: Gastronomen, Schulen und Kindergärten, Büros, Pflegeheime, Kinos und Theater, Fitness-Studios, Supermärkte, Flughäfen, öffentliche Verkehrsmittel, Veranstaltungen. 

Wie funktioniert Mikrobex? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das UV-C-Licht in den Mikrobex-Systemen zerstört zuverlässig und schnell bis zu 99,9 Prozent aller Viren, Bakterien, Pilze und resistente Keime. Die Anwendung ist einfach und sicher, die Preise für die Geräte liegen deutlich unter denen vergleichbarer Systeme. Zudem hat Mikrobex Innovationen wie die Integration in bestehende Klimageräte und Rasterdecken auf den Weg gebracht, die so kein Mitbewerber anbieten kann.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Mikrobex ist eine direkte Antwort auf Corona und aus dieser Krise heraus entstanden. Wir haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern die Krise als Chance gesehen und unternehmerisch proaktiv gehandelt.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Die Krise hat die Bereitschaft zum Umdenken und die Offenheit gegenüber Innovationen deutlich gefördert. Das ist großartig und öffnet uns als Unternehmen, aber ich denke auch uns als Gesellschaft, ganz neue Möglichkeiten. Wenn wir sie klug nutzen und auf smarte, innovative Produkte setzen, können wir in vielen Bereichen davon profitieren und unsere Welt ein großes Stück besser machen.

Mikrobex, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Pandemie wird uns noch auf Jahre begleiten und so ist der Markt für Mikrobex riesig. Ziel ist es, einer der wichtigsten Hersteller für UV-C-Reinigungsgeräte in Deutschland und den Anrainer-Staaten zu werden. Das Potential haben wir mit unseren Innovationen made in Germany. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wenn Sie von ihrem Produkt oder Innovation überzeugt sind, bleiben Sie dran und verfolgen Sie Ihre Ziele.

Lernen und profitieren Sie von der Kritik und den guten Ratschlägen, die Sie ganz bestimmt gefragt und ungefragt zu hören bekommen. Überprüfen Sie diese auf Relevanz und haken Sie diese dann ab oder integrieren Sie sie in Ihren Weg.

Haben Sie keine Angst vor dem Scheitern, denn Angst ist ein schlechter Ratgeber. Bleiben Sie Realist in Bezug auf die Risiken und seien Sie Optimist in Bezug auf die Chancen. Wir Deutschen sind oft viel zu vorsichtig, doch Fehler oder Herausforderungen gehören zum Unternehmertum nun mal dazu. Sehen Sie dies viel mehr als notwendige Lernkurven und vermeiden Sie die Vergeudung von Ressourcen, indem Sie dieselben Fehler zweimal machen.

Bild: Copyright SYBILL SCHNEIDER

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Guntram Uhlig für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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