Dienstag, November 30, 2021

Michael Gamber die Startup Szene im Rhein-Main-Gebiet verfügt über eine gute Infrastruktur

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Michael Gamber Leiter des Merck Innovations Center in Darmstadt im Interview

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern vor?
Michael Gamber: Mein Name ist Michael Gamber und als Leiter des Innovation Center von Merck in Darmstadt habe ich die Aufgabe, gemeinsam mit meinem Team die Innovationsprozesse bei Merck ergänzend zu unterstützen, und zwar durch neue Impulse von innen und außen. Dabei geben wir allen Kollegen, die zur Innovation beitragen wollen, ein zu Hause. Ein elementarer Baustein des Innovation Centers ist das Accelerator Programm für junge Startups, durch das auch wir zu einem Teil der Startup Szene geworden sind.

Am 9. Dezember findet das Event „InnovationM Round Table“statt. Warum veranstalten Sie das Event?
Michael Gamber: Innovation kann nicht ausschließlich hinter verschlossenen Türen stattfinden, sondern bedarf der Öffnung nach außen. Mit unserem Accelerator-Programm tragen wir diesem Aspekt Rechnung und laden junge Unternehmen zu uns ein, gemeinsam mit uns zu arbeiten. Wir haben uns dabei bewusst dafür entschieden, unseren Accelerator im Innovation Center in Darmstadt zu gründen, da wir fest vom Potenzial der Region als Gründerstandort überzeugt sind. Mit dem InnovationM Roundtable möchten wir der Gründerszene eine Plattform bieten und sie an einem runden Tisch versammeln. Dazu zählen natürlich nicht nur die jungen Gründerinnen und Gründer, sondern auch Vertreter aus der etablierten Wirtschaft, der Wissenschaft, der Politik und der Medien.

Was möchten Sie mit dem Event erreichen?
Michael Gamber: Mit diesem Event wollen wir die Gründerszene im Rhein-Main-Gebiet ansprechen und sie in regelmäßigen Abständen am runden Tisch zu versammeln, um gemeinsam Chancen und Probleme zu identifizieren und zu lösen. Der Netzwerkgedanke steht hier im Vordergrund. Auch für die Startups in unserem Accelerator-Programm, dessen zweite Runde im kommenden Frühjahr starten wird, ist der Aufbau eines solchen Netzwerks von großer Bedeutung.

Wer sollte das Event nicht verpassen?
Michael Gamber: Wir laden zu unserem Event all diejenigen ein, die sich selbst als Teil der Gründerszene im Rhein-Main-Gebiet verstehen und die Region als Startup-Standort prägen. Junge Gründer haben hier die Möglichkeit, mit Wirtschaft und Politik in Kontakt zu kommen. Etablierte Unternehmen haben darüber hinaus die Möglichkeit, die Unternehmen von morgen kennenzulernen und von ihren Ansätzen zu lernen.

Wie hat sich die Startup Szene im Rhein-Main-Gebiet entwickelt?
Michael Gamber: Diese Frage ist für uns als „Neuankömmlinge“ in dieser Szene natürlich schwer zu beantworten. Jedoch ist uns in den letzten Monaten bei der Entwicklung des Accelerator Programms nicht verborgen geblieben, wie viel in diesem Bereich tatsächlich bereits passiert. Der Status Quo ist also durchaus beeindruckend und die Zukunft aus meiner Sicht sicher eine sehr positive.

Was bietet das Rhein-Main-Gebiet Gründern und Startups?
Michael Gamber: Das Rhein-Main-Gebiet verfügt über eine sehr gute Infrastruktur. Mit Frankfurt, dem Finanzstandort Europas, ist der Zugang zu potentiellen Investoren gegeben. Starke, etablierte Unternehmen sind hier ansässig und bieten mit speziellen Programmen Unterstützung für Startups. Darüber hinaus verfügt die Region über exzellente wissenschaftliche Einrichtungen. Wenn man sich in Berlin umhört, ist es beispielsweise schwierig, ausreichend IT-Fachkräfte zu finden. Mit Einrichtungen wie der TU Darmstadt haben wir hier direkten Zugang zu Talenten aus diesem Bereich.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Michael Gamber: Aus der Perspektive eines Startups, das wir als Innovation Center Team ja durchaus sind, ist das ein langer Zeitraum. Wir möchten in den nächsten Jahren zu einer Plattform werden, die von der Startup-Szene im Rhein-Main-Gebiet angenommen und genutzt wird. Darüber hinaus wollen wir ein starkes Netzwerk knüpfen, das über die Region und auch über Deutschland und Europa hinausreicht.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Michael Gamber: In den letzten Monaten habe ich fast genau soviel Tipps von jungen Gründern erhalten, wie umgekehrt. Generell sollten sich Gründer ihre Ideen bewahren und sie konsequent verfolgen. Ein gewisses Selbstbewusstsein ist hier entscheidend. Darüber hinaus sind die größten Vorteile für junge Unternehmen die Flexibilität und Schnelligkeit in Entscheidungsprozessen. Wenn man dann noch ein relevantes Netzwerk von Unterstützern aufbaut, ist man als Gründer auf einem guten Weg.

Bild: Michael Gamber“©Lichtbildatelier Eva Speith, Darmstadt“. Merk KGaA

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Michael Gamber für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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