Ex-StudiVZ-Chef Michael Brehm gründet Tech-Unternehmen i2x̅

Fünf Millionen Euro Seed-Finanzierung: Zu den Investoren zählen u. a. der größte deutsche Risikokapitalgeber Holtzbrinck Ventures und Michael Brehm

Mit i2x̅ startet der Technologie-Unternehmer Michael Brehm die weltweit erste Spracherkennungs- und Trainings-Software dieser Art. Durch i2x̅ wird die Qualität von Sales- und Service-Telefonaten auf ein neues Level gehoben. Die Nutzung von künstlicher Intelligenz ermöglicht Selbstständigen und Mitarbeitern von Unternehmen, komplexe Sprachparameter eines Kundengesprächs in Echtzeit auszuwerten. Parameter sind zum Beispiel Wörter und Phrasen, Emotionen, Sprechpausen, Sprechgeschwindigkeit, Sprecheranteil und die Gesprächsdynamik. Auf diese Weise werden Nutzer automatisch für eine bessere Kommunikation am Telefon ausgebildet. Mit i2x̅ entwickelt sich die Qualifikation der Mitarbeiter kontinuierlich weiter und die Markenerlebnisse der Endkunden werden verbessert.

Unternehmen haben oft wenig bis gar keinen Einblick in den Inhalt von den Verkaufs- und Service-Gesprächen ihrer Mitarbeiter. Häufig können nur harte Faktoren, wie Anrufversuche und Gesprächsdauer, gemessen werden. Die komplexen, für den Erfolg eines Kundengesprächs signifikanten, Gesprächsparameter werden dagegen selten analysiert. Das Potenzial, Kundenerfahrungen am Telefon durch datenbasierte Erkenntnisse zu verbessern, bleibt für die Unternehmen ungenutzt.

i2x̅ optimiert menschliche Kommunikation

Nutzer können mit der cloudbasierten, eigens entwickelten Spracherkennungstechnologie Telefongespräche (deutsch und englisch) transkribieren lassen, Sprachmuster, Satzteile und Ausdrücke analysieren und so die komplexe menschliche Kommunikation mit einer Kombination aus Machine Learning-Algorithmen, Big Data und dem Wissen von Kommunikationsexperten durchleuchten. Dabei werden verschiedene Sprachparameter in Echtzeit ausgewertet, dazu zählen u. a.: Lautstärke, Tonlage, Sprechanteil der Telefonierenden, Sprechpausen, Wörter und Phrasen und Sprechgeschwindigkeit sowie Emotionen und die Gesprächsdynamik. Die Daten liefern Einblicke in das tatsächliche Verhalten und die Wahrnehmung der Telefonierenden. Nutzern werden aus den Daten Handlungsempfehlungen abgeleitet, die ihre Gespräche professionalisieren und erfolgreicher machen.

Wahlweise kann der Nutzer sich während oder direkt nach dem Gespräch vollautomatisch individuelles Feedback von i2x̅ geben lassen. Auf diese Weise wird die fortlaufende Optimierung der Kommunikation ermöglicht, die Konvertierungsrate im Vertrieb und die Kundenzufriedenheit erhöht. Sowohl Unternehmen als auch Einzelunternehmer können die Software mit spezifischen Begriffen konfigurieren, sodass jeder Nutzer individuell nach persönlichem Bedarf und Anspruch weitergebildet werden kann. Die „Schwarze Liste“-Funktion erkennt Wörter und Phrasen, die vermieden werden sollen und weist die Mitarbeiter während des Gesprächs auf diese hin, um dessen Nutzung künftig zu reduzieren. Dieser hat somit die Möglichkeit, sich von Telefonat zu Telefonat zu verbessern und auf neue Anforderungen sofort zu reagieren. Aus den komplexen Analysen lassen sich zudem unternehmensspezifische Best Practices ableiten und für personalisierte Mitarbeitertrainings nutzen. Des Weiteren bietet i2x̅ die “Gewinner-Wörter”-Funktion an. Nutzer können gewünschte Gesprächspunkte selbst oder auf Vorschlag der Software hin einpflegen, beispielsweise die Nennung von Produktmerkmalen, Markennamen oder die Frage am Ende eines Kundenservice-Telefonats, ob das Anliegen zufriedenstellend gelöst wurde. Eine positive Kundenerfahrung bei jedem Gespräch, höhere Verkaufszahlen, eine effizientere Bearbeitung von Anfragen sowie nachhaltig zufriedene Kunden, sind die Konsequenzen des Einsatzes von i2x̅. Durch die Kombination von automatisierter Echtzeit-Gesprächsanalyse sowie der menschlichen Ratio und Empathie, entsteht mit i2x̅ ein Wettbewerbsvorteil gegenüber rein-digitalen Systemen und nicht von künstlicher Intelligenz unterstützten Mitarbeitern bzw. Einzelunternehmern im Sales und Service-Bereich.

„Künstliche Intelligenz wird die uns bekannte, stabile Gesellschaft verändern, denn sie wird die Arbeitslosigkeit in bestimmten Branchen drastisch erhöhen. Daher bin ich der Meinung, dass wir künstliche Intelligenz so anwenden müssen, dass sie dem Menschen hilft, insbesondere in der Fort- und Weiterbildung und in der Qualitätsverbesserung von menschlicher Kommunikation. i2x̅ ist hier ein nützliches Werkzeug bei der Arbeit, z. B. in Call Centern.“, sagt Michael Brehm, Gründer und Geschäftsführer von i2x̅. „Bei i2x̅ steht der Mensch und seine Zufriedenheit im Job im Mittelpunkt. Künstliche Intelligenz wird nicht eingesetzt, um Arbeitsplätze durch Maschinen zu ersetzen und Kosten zu sparen. Im Gegenteil, sie wird genutzt, um Arbeitsplätze zu erhalten.“

i2x̅ ist eine Software-as-a-Service und wird nutzungsabhängig abgerechnet. Kunden zahlen eine feste Gebühr pro Nutzer und Monat. Für Einzelnutzer ist i2x̅ vorerst kostenlos verfügbar.

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Quelle schoesslers GmbH

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