Verschwende Deine Zeit nicht für Sinnloses!

Mens Aperta nachhaltig und fair hergestellte Kleidung mit einer Message

Stellen Sie sich und das Startup Mens Aperta doch kurz unseren Lesern vor!
Mens Aperta (z.dt. offener Geist) ist eine kleine Marke mit einer großen Vision. In unserer heutigen globalen Welt ist es wichtiger als je zuvor, dass sich Menschen gegenseitig anerkennen und Menschen in bestehende Kulturen integriert werden. Die Menschen müssen sich gegenseitig helfen und unterstützen, sonst wird es langfristig wesentlich größere Probleme geben, als wir sie unsbisher vorstellen können.

Der einfachste Schritt in diese Richtung sind Gemeinsamkeiten. Denn wo Gemeinsamkeiten bestehen, werden Unterschiede einfacher und schneller überwunden. Damit diese nicht in der Politik, der Religion, der Herkunft o.ä. liegen müssen, bei denen immer ein Großteil ausgegrenzt wird, hat Mens Aperta das Ziel, den Namen und das Logo als Gemeinsamkeit aller Menschen zu erschaffen. Nicht mehr und nicht weniger.

Wir suchen oft nach dem perfekten Lösungsweg für ein Problem und verkomplizieren vieles dadurch. Mens Aperta hält es dagegen einfach. Gemeinsam in die Zukunft mit dem Motto: Nationality = Human. Das ist Mens Aperta.

Da eine Vision alleine aber nicht genug ist, hat sich Mens Aperta im ersten Schritt dazu entschlossen, nachhaltig und fair hergestellte Kleidung zu produzieren und zu vertreiben. Das ist sowohl ein Beitrag dazu der Modebranche zu zeigen, dass man auch etwas Sinnvolles und Qualitatives nachhaltig, umweltfreundlich und menschenwürdig produzieren kann, als auch ein Weg, den Namen und die Message zu transportieren. Dabei gehen Teile der Gewinne weltweit in den Aufbau von Schulen. Denn Bildung ist eine Grundlage dafür, ein selbstbestimmtes Leben in Würde zu führen.

Es braucht ein abgerundetes Konzept, welches nicht mit dem eigenen Vorgehen mehr Probleme erschafft, als es löst. Gerade in einer gesättigten kapitalistischen Gesellschaft ist es schwer, diesen Weg zu finden und eine Lösung zu erarbeiten, die einfacher nicht sein könnte. Denn während die Systeme um uns herum so unendlich komplex werden, so komplex, dass nicht einmal Computer -Simulationen zu einem Ergebnis kommen, bleibt uns nichts anderes übrig, als einen Schritt zurück zu gehen und die komplexen Systeme (sei es ein globales Wirtschaftssystem mit den vielen kleinen nationalen Märkten und Branchen, oder die Umwelt, die von uns schon in den kleinsten Bestandteilen oft nicht ausreichend verstanden wird) als ein großen Ganzes zu sehen. Was wollen wir Menschen eigentlich? Wo soll die Reise hingehen? Wer sind wir und wie kann verhindert werden, dass mit zweierlei Maß gemessen wird, wieviel ein Mensch und seine Arbeit Wert ist?

Diese Fragen können nicht so einfach mit einem Satz beantwortet werden. Aber das heißt nicht, dass man überhaupt nichts machen muss. Denn mit den Folgen unseres Wirtschaftens müssen wir alle leben. Und da dies alle Menschen betrifft, müssen wir auch alle Menschen einbeziehen.

In unserer globalisierten Welt ist ein erster Schritt das Überwinden der nationalistischen Ansichten, wobei das nicht heißt, dass man nationale Kulturen und Traditionen aufgeben muss, sondern lediglich andere Kulturen und Traditionen nicht kategorisch ablehnt. Alle Kulturen und Traditionen müssen wachsen können, denn starre Systeme haben in einer sich ständig wandelnden Welt keine Chance.

Unter dem Strich ist es aber auch hinfällig, über Kulturen und Traditionen zu diskutieren, wenn wir von viel größeren Problemen bedroht sind. Solange wir uns gegenseitig ausschließen, können wir nur Probleme finden aber nicht lösen. Gemeinsam finden wir Lösungen.

Um dieses „Gemeinsame“ zu erschaffen, ist es nicht notwendig Jahre in Forschung zu investieren, globale Politikgipfel abzuhalten und langfristige Mehr-Punkte-Schritte auszuformulieren. Wir müssen uns lediglich auf die Gemeinsamkeiten konzentrieren, die wir sowieso haben. Wenn wir unsere Gemeinsamkeiten erkennen, werden die kulturellen Probleme leichter überwunden.

Da die Menschen aber offenbar ständig vergessen, dass wir schon eine riesige Gemeinsamkeit der gleichen Gattung haben, funktioniert es vielleicht besser, über den Namen einer Marke sämtliche Markt- und Marketingmechanismen anzuwenden. Ein Zeichen der Wiedererkennungund ein Zeichen der Zukunft.

Wer ist der Gründer?
Bis jetzt besteht das Team aus mir, dem Gründer Tobias Heß. Während meines Weges durch Schule, Ausbildung, Studium und Arbeit wurde mir klar, dass ich der Gesellschaft, anders als im herkömmlichen Sinne, helfen muss. Mit meinen fast dreißig Jahren ist es an der Zeit, einen positiven Einfluss zu nehmen und unser aller Zukunft, meiner eingeschlossen, in positive und friedliche Bahnen zu lenken.

Wie ist die Idee zu Mens Aperta entstanden?
Von dem Gedanken, einen positiven sozialen Einfluss zu nehmen, bis zum endgültigen Konzept sind viele Jahre vergangen. Bereits in der Jugend ist mir das Thema immer wieder durch den Kopf gegangen, ohne ein konkretes Ziel oder eine konkrete Umsetzung benennen zu können. Das Studium hat dem kreativen Fluss nicht unbedingt gutgetan. So hat es bis zum Ende des Studiums gedauert, bis der Drang etwas Eigenes mit sozialem Einfluss zu gründen Realität werden konnte. Zunächst war nur der Gedanke des Baus von Schulen vorhanden. Finanziert werden sollte er durch Kleidung. Doch das viel größere Problem, das schon so lange existiert seit es unterschiedliche Gesellschaften gibt, war gedanklich immer präsent, konnte aber nicht gelöst werden. Unsere heutigen Marktmechanismen bieten jedoch die Chance, weltweit neue Wege zu beschreiten. Und so habe ich den Mut gefasst, auf die neuen Mechanismen im Marketing und das Bewusstsein der Menschen zu setzen und die Integration für eine globale Gesellschaft neu aufzurollen.
Der Schritt zur nachhaltigen Kleidung war dabei ein logischer und von vornherein ein klarer.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Hürde war und ist das Marketing. Das Kommunizieren der Marke und der Message. Denn jede Idee, jeden Text und jedes Wort selber zu erdenken, zu schleifen und zu verkaufen ist anstrengend. Es braucht ab und zu einen „Sparringpartner“. Ein Partner, mit dem man die nächsten Schritte diskutieren kann und der neue Gedanken und Ansätze mit einbringt.

Wer ist die Zielgruppe von Mens Aperta?
Die Zielgruppe von Mens Aperta ist die Bildungsschicht mit ökologischem Gewissen. Da dieses Thema jedoch jeden Menschen betrifft, bezieht sie jeden Menschen mit ein, mit dem Wunsch, einer gemeinsamen und friedvollen Zukunft.

Was ist das Besondere an der Kleidung?
Die Kleidung ist nachhaltig und Fair Trade produziert. Das macht sie angenehm für das Gewissen und besser für die Haut (da keine Pestizide enthalten sind). Sie wird in höchster Qualität produziert und bringt somit ein großartiges Tragegefühl mit sich. Am wichtigsten ist darüber hinaus:sie trägt die Message von Mens Aperta mit sich.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback für die Ideologie ist großartig, denn viele Menschen sehen darin einen einfachen und tatsächlichen Ausweg. Dennoch ist es schwierig die Message im größeren Stil zu kommunizieren, vor allem, weil ich alleine daran arbeite.

Mens Aperta, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Der Weg kann nur in eine Richtung gehen. Denn es geht um unser aller Zukunft. Wenn wir es nicht schaffen zusammen zu arbeiten, werden alle bisher erreichten Ziele irrelevant. Im ständigen Kampf können die bisher erreichten Ziele nicht wahrgenommen werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Arbeite für etwas, das einen echten Nutzen für Deine Kunden bringt. Verschwende Deine Zeit nicht für Sinnloses.
Suche Dir Partner und Kooperationen, denn alleine ist es extrem anstrengend.
Wenn Du eine Idee hast und von Ihr überzeugt bist, zieh sie durch und lass Dich nicht davon abbringen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tobias Heß für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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