Wer vorhat zu Gründen, sollte es sich nicht schwerer machen, als es ohnehin wird

MEMOIO sichere, einfache und geräteübergreifende B2B-Kommunikation via Messenger

Stellen Sie sich und Ihr Startup-Unternehmen MEMOIO doch kurz unseren Lesern vor!
Gerne! MEMOIO ist unser B2B-Messenger made in Germany. Unser Ziel war es, einen Messenger zu entwickeln, der komplett auf die Bedürfnisse von Unternehmen abgestimmt ist, um die Vorteile dieses Kommunikationskanals endlich auch dort voll nutzen zu können. Die existierenden Messenger sind entweder für den privaten Gebrauch optimiert und daher aus verschiedenen Gründen für die Unternehmenskommunikation nur bestenfalls eingeschränkt nutzbar, oder sind in erster Linie für Teamkommunikation optimiert.
Mit MEMOIO wollen wir daher einen Messenger bieten, der sowohl in der internen als auch in der externen Kommunikation gleichermaßen glänzt – und der beides unter einen Hut bringt.

Wie ist die Idee zu MEMOIO entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir arbeiten alle gemeinsam bei der scireum GmbH und haben uns dort immer wieder intensiv mit dem Thema Messaging als unserer Meinung nach absolutem Kommunikationskanal der Zukunft auseinandergesetzt. Im Team kommunizieren wir dort bereits seit einer Weile zu einem sehr großen Teil über Messenger, weil es den Informationsfluss intern einfach enorm verbessert und beschleunigt. Vieles ist mit einer kurzen Nachricht oder einer Diskussion einfacher und schneller geklärt, als mit Mails, Anrufen und Meetings. Die Tatsache, dass mehrere Themen gleichzeitig besprochen werden können und jeder reagieren kann wenn es ihm am geschicktesten ist, erleichtert viel.
Wir wollten das Prinzip daher auch gerne für unsere externen Kontakte nutzen, um Support zu leisten und generell noch besser erreichbar zu sein – mussten aber feststellen, dass keiner der bestehenden Messenger uns dafür bieten konnte, was wir brauchten.
Besonders die Basis für einen Kontakt war dabei meist das Problem: brauche ich die Handynummer von jemandem oder muss sich mein Kunde erst einen Account anlegen, um mit mir schreiben zu können, wird es schwer für mich, diesen Kanal für meine externe Kommunikation zu etablieren.
Die Lösung dafür ist, die meist verbreitete Kontaktinformation im geschäftlichen Umfeld zu nutzen – die Email-Adresse. Wenn ich über diese jemanden einfach direkt in eine Konversation einladen kann, ohne dass er noch irgendetwas tun muss, baue ich die Hürde für meinen Kontakt ab mit mir über Messenger zu kommunizieren.
Wir haben uns also zusammengesetzt und ein Konzept entwickelt. Daraus wurde dann ein Freizeitprojekt, bis wir nun vor Kurzem soweit waren, dass wir sagen konnten: wir haben ein tolles Produkt – also haben wir die MEMOIO GmbH gegründet.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir hatten glücklicherweise recht gute Grundvoraussetzungen, was die Finanzierung der Entwicklung betrifft. Wir konnten MEMOIO neben unserer Tätigkeit bei scireum in unserer Freizeit entwickeln und haben genug Erfahrung, um die Programmierung selbst zu stemmen, das hat einiges vereinfacht – war aber natürlich dementsprechend auch anstrengend. Dass wir den Vertrieb nun über scireum organisieren können und dort bestehende Strukturen nutzen können ist natürlich schon eine gewisse Erleichterung.
Die eigentlich größte Herausforderung ist aber, dass wir uns mit MEMOIO ein wenig in unbekanntes Terrain vorwagen. Wir kennen uns aus mit Software für den Großhandel und bewegen uns da in Branchen, die uns sehr vertraut sind. Mit MEMOIO ist das etwas Anderes – unser Angebot richtet sich plötzlich an prinzipiell jedes Unternehmen, das kommuniziert. Da muss man vieles grundsätzlich anders anpacken, sich anders präsentieren, das ist für uns schon ein gewaltiger Schritt aus unserer Komfortzone heraus.

Wer ist die Zielgruppe von MEMOIO?
Prinzipiell jedes Unternehmen, dass die eigene Kommunikation intern wie extern vereinfachen und beschleunigen möchte. Messaging kann für jedes Unternehmen viel leisten im Hinblick auf eine möglichst effiziente Informationsverbreitung.

MEMOIO wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Messaging als Kommunikationsform wird sich noch stärker etablieren, als es das bisher bereits getan hat. Besonders für die Unternehmenskommunikation ist hier noch unheimlich viel bisher ungenutztes Potenzial vorhanden. Mit MEMOIO werden wir dieses ausschöpfen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wer vorhat zu Gründen, sollte es sich nicht schwerer machen, als es ohnehin wird. Sucht nach Partnern, die euch auf die eine oder andere Weise unterstützen können, zum Beispiel mit ergänzendem Know-How.
Ergänzend dazu: nutzt die lokale Infrastruktur für Gründer! Stuttgart hat eine tolle, sehr aktive Gründerszene. Auf diversen Events, wie beispielsweise dem regelmäßigen „Gründergrillen“, kann man Erfahrungen austauschen, ein wertvolles Netzwerk aufbauen und sich Rat holen.
Zum Schluss das Allerwichtigste: wenn ihr mit dem Gedanken spielt zu Gründen, dann tut das nur, wenn ihr mit Passion und Leidenschaft dahintersteht. Gerade in der Gründungsphase muss man immer 100% geben und sich richtig reinhängen. Wer dann nicht für die Sache brennt wird es schwer haben.

Bildquelle scireum GmbH (www.scireum.de)

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Michael Haufler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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