URBAN MOBILITY MIT MELLOW BOARDS

Treffen Sie Mellow auf der Langen Nacht der Startups in Berlin

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz unseren Lesern vor.
Wir sind Johannes (CEO) und Kilian (CTO), die Gründer von Mellow Boards. Seit 2015 entwickeln wir Mellow, den ersten elektrischen Antrieb, der unter jedes Skateboard passt. Im Grunde sind wir Brettsport Enthusiasten, die auf der Suche nach dem Endless Ride ein Tech Startup gegründet haben.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Als ich Kilian auf einem Surftrip in Marokko das erste Mal von meiner Idee des Endless Ride erzählt habe, war er sofort begeistert. Wir lieben beide Surfen und Snowboarden, aber weil wir in der Stadt leben, kommen wir leider nicht so oft auf die Welle oder den Berg. Also haben wir nach einem Weg gesucht, dieses Fahrgefühl auch in die Stadt zu bringen. Und als wir den ersten Prototypen am Start hatten, war uns klar, dass das nicht nur ein Schnapsidee, sondern eine Geschäftsidee ist.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie Ihr Startup finanziert?
Das nötige Geld für ein Tech Startup aufzutreiben ist auf jeden Fall eine riesige Herausforderung. Auf Kickstarter haben wir über 300.000 Euro eingesammelt. Das war das Startkapital. Und wenn man dann erste Erfolge vorweisen kann, zieht das wieder neue Unterstützer an. Am Ende ist dann unser Produzent mit 1,5 Millionen Euro in die Firma eingestiegen. Das war auch Glück, aber es hat sicher auch mit unserer Entscheidung zu tun, Mellow in Deutschland zu entwickeln und zu produzieren.
Eine andere große Herausforderung ist unser Qualitätsanspruch und die Geduld, die man braucht, wenn man ein Produkt von Grund auf entwickelt.
Vor allem, wenn man sieht wie schnell die ersten Billig-Copycats auf den Markt kommen.

Wer ist die Zielgruppe?
Ganz unterschiedlich. Von Geeks über Brettsportler bis hin zum Pendler ist alles dabei. Oft haben die Leute auch schon ein oder mehrere E-Boards und schätzen an Mellow die hohe Qualität, die sie bei ihren bisherigen Boards vermissen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Positives Feedback gibt immer zusätzlichen Schub. Das ist auch immer eine schöne Bestätigung für das ganze Team, dass das, was sie machen draußen auch wahrgenommen und gefeiert wird.
Ehrlich gesagt gehen wir immer ohne große Erwartungen zu solchen Events. Wir versuchen einfach eine gute Zeit zu haben und mit Mellow und dem Spirit dahinter so viele Menschen wie möglich zu begeistern.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
PR ist immer gut! Vor allem, weil wir auch daran glauben, dass ein gutes Produkt keine klassische Werbung braucht, weil die Leute sowieso darüber reden werden. Aber dafür muss man eben erstmal gesehen werden. Und da sind Veranstaltungen wie die Lange Nacht der Startups ein ziemlich gutes Sprungbrett.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
In der Hängematte natürlich!

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Machen!

Wir bedanken uns bei Johannes und Kilian für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Schreibe einen Kommentar

X