Das Team ist das Wichtigste

Mein Bauernhof bringt Sie  zum Landwirt in Ihrer Nähe

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Mein Bauernhof doch kurz unseren Lesern vor!
Wir möchten die Menschen direkt zu den besten Landwirten in Ihrer Region bringen. Sie sollen selbst erfahren und erleben können, wo, wie und von wem Ihre Produkte hergestellt werden. Wir verzichten auf unserem Portal ganz bewusst auf Zwischenhändler wie z.B. Bioläden oder Supermärkte. Denn egal ob Wurst vom Wochenmarkt, Spargel vom Hofladen oder Kuchenessen im Hofcafé in der Nähe – es geht uns um den direkten Kontakt zwischen Verbraucher und Erzeuger. Zum anderen sollen Landwirte einen fairen Preis für ihre Produkte bekommen, da genannte Zwischenhändler wegfallen.

Wie ist die Idee zu Mein Bauernhof entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Das Team kennt sich bereits aus dem Studium und kam, wie man es von vielen Start-Ups kennt, während einer Party auf die Idee eine Webseite für die Suche nach regionalen Produkten zu entwickeln. Inzwischen sind wir alle mit dem Studium fertig und arbeiten an verschiedenen Orten in Deutschland. Mein-Bauernhof.de ist bisher also „nur“ ein Freizeit-Projekt.
Hinnerk hat Betriebswirtschaft studiert und leitet nun nach dem Studium selber einen größeren landwirtschaftlichen Betrieb. Jost ist Programmierer bzw. Frontend- und Backend-Entwickler. Michael hat sich während des Studiums auf den Bereich Marketing (UX/IX) spezialisiert und bringt einige Berufserfahrung im Projektmanagement mit. Dennis hat Corporate Finance studiert und arbeitet derzeit im Bereich Unternehmensentwicklung. Insgesamt also eine gute Mischung an fachlichen Kompetenzen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Während der Anfangsphase war einer der Gründer z.B. auf einer Weltreise unterwegs und momentan arbeiten wir alle in verschiedenen Städten deutschlandweit. Über die Distanz ist es schwierig regelmäßig Kontakt zu halten, um das Projekt nach vorne zu bringen. Doch inzwischen haben wir denke ich einen guten Weg gefunden, der für alle am besten funktioniert. Derzeit finanzieren wir uns noch selbst.

Wer ist die Zielgruppe von Mein Bauernhof?
Die erste Zielgruppe stellen die Landwirte im deutschsprachigen Raum dar, die Interesse daran haben einen Direktvermarktungs-Kanal zu nutzen, der ihnen die Tür für einen direkten Kontakt zu Verbrauchern öffnen kann. Die zweite Zielgruppe sind alle Menschen, die bewusst leben oder leben möchten. Das bezieht sich nicht nur auf regionale Lebensmittel und weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse, sondern auch auf Dienstleistungen wie z.B. Urlaube auf dem Bauernhof, Pferdereiten oder Angeln.

Wie funktioniert Mein Bauernhof?
Wir möchten Landwirten eine Marketing-Plattform bieten, um schnell und einfach im Internet gefunden zu werden und den Konsumenten über den Betrieb und die angebotenen Produkte informieren zu können. Auf der Datenbank sind schon sehr viele Höfe und Wochenmärkte vorhanden, jedoch sind die Daten zum Teil schon etwas veraltet. Erst seit Kurzem haben Landwirte die Möglichkeit sich auf der Seite zu registrieren, sich eine bereits vorhandene Verkaufsstelle zuzuordnen, oder eine neue Verkaufsstelle anzulegen.Neben einer übersichtlichen und schönen Aufbereitung bieten wir viele praktische Funktionen wie die Entfernungsangaben, einer Karte, detaillierte Informationen zu den Verkaufsstellen und deren Produkten, Bewertungen und Bilder. Die Verbraucher haben auf der Plattform die Möglichkeit nach Hofläden, Wochenmärkten, Reiterhöfen, Regiomaten/Milchtankstellen und weiteren regionalen Verkaufsstellen zu suchen. Zudem kann ein glücklicher Kunde im Anschluss den besuchten Hof bewerten.

Welche Vorteile bietet Mein Bauernhof?
Die Vorteile liegen auf der Hand und wurden oben schon angeschnitten. Zum einen der regionale und lokale Bezug von Menschen zur Natur. Zum anderen, dass Landwirte einen fairen Preis für ihre Produkte bekommen.

Mein Bauernhof, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unser Ziel ist es, dass sich in etwa 80% alle Landwirte mit Direktvermarktung in der DACH-Region bei uns registriert haben und wir bis dahin ein paar Kooperationen eingehen konnten. Eine Expansion in benachbarte Länder wäre auch denkbar.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Das Team ist das Wichtigste. Alle sollten sich verstehen und unterschiedliche soziale und fachliche Kompetenzen mitbringen.
2. Die richtigen Tools und Rituale wie z.B. Dailys einführen.
3. Genug Zeit oder Geld. Am besten beides.

Weitere Informationen finden Sie hier

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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