Sonntag, September 25, 2022

Mehr Umsatz über die Webseite: 5 Tipps für eine profitable Homepage

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Sie spielen mit dem Gedanken sich eine eigene Homepage für Ihr Unternehmen anzuschaffen? In diesem Artikel erhalten Sie alle wichtigen Informationen, um erfolgreich in die digitale Welt zu starten. Vom Nutzen einer Unternehmenswebsite bis hin zur profitablen Umsetzung. Dieser Beitrag hilft Ihnen, die Grundlagen zur Website-Erstellung besser zu verstehen.

Wie können Unternehmen von der Website profitieren?

Eine Unternehmenswebseite ist die Visitenkarte einer Firma. Doch noch immer nutzen in Deutschland nur 62 % der Unternehmen (Statista, Stand 2020) diese digitale Möglichkeit, um potenzielle Kunden über ihr Angebot zu informieren. Natürlich ist es von Branche zu Branche unterschiedlich, ob ein Internetauftritt benötigt wird. Während sich Handwerksbetriebe auch ohne eine Website vor Aufträge kaum retten können, sieht es für Produktanbieter schon wieder anders aus. Doch in beiden Fällen lohnt sich eine Investition in eine Webpräsenz. Aus diesen Gründen sollten auch Sie sich als Unternehmer für eine eigene Webseite entscheiden:

• Die Webseite als Visitenkarte

In Deutschland wird das Internet mittlerweile von 66,6 Millionen Menschen genutzt. Und dieses Potenzial können Sie für Ihr Unternehmen verwenden. Sie müssen nicht mehr auf Messen und zu Veranstaltungen gehen, um Ihre physische Visitenkarte zu verteilen. Mit einer eigenen Unternehmenswebseite können Sie nicht nur Kontaktdaten, sondern auch Ihre Referenzen sowie Produkte oder Dienstleistungen anschaulich präsentieren. Das ist für Sie wichtig, denn für potenzielle Kunden ist das Internet heutzutage der erste Anlaufpunkt, um sich über die am Markt verfügbaren Angebote zu informieren.

• Sie bleiben im Gedächtnis der Kunden

Mithilfe einer Homepage können Sie das Branding Ihrer Marke verstärken. Ist das Logo Ihres Unternehmens am Standort beispielsweise in einem blau-weißen Farbton gestaltet, können Sie dieses auch für Ihre Webseite verwenden. Potenzielle Kunden werden das Branding wiedererkennen und eine Verknüpfung im Gehirn zu Ihrer Marke aufbauen. Sobald Menschen an die Produkte denken, werden Sie als Problemlöser infrage kommen.

• Die Webseite zur Kundenbindung nutzen

Eine Webpräsenz hat für Sie den großen Vorteil, dass Sie jederzeit Änderungen an Ihre Kunden kommunizieren können. Ist ein Produkt nicht mehr auf Lage? Veranstalten Sie ein Event? Was müssen Ihre Kunden bei einem Besuch im Betrieb beachten? Gibt es aktuell Rabatte? All diese Punkte können Sie gezielt auf der Homepage veröffentlichen. Auch Produktratgeber und Anleitungen können zu einer verbesserten Kundenbindung führen.

• Mehr Umsatz erzielen

Mit Ihrer eigenen Homepage starten Sie in die digitale Welt und erschließen sich neue Märkte. Es werden mehr Kunden auf Ihr Angebot aufmerksam. Folglich haben Sie auch die Chance mehr Produkte zu verkaufen und Ihr Unternehmen zu vergrößern. Auch, wenn der primäre Grund Ihrer Unternehmung der Kundenmehrwert ist, so wollen Sie natürlich auch Wachstum anstreben. Das ist die Grundsäule einer jeden Firma.

Durch hochwertige Inhalte überzeugen

Die Erstellung einer Webpräsenz ist in der heutigen Zeit kein Hexenwerk mehr und lässt mit jedem Budget umsetzen. Das Problem dabei ist, dass Sie auf der einen Seite für eine Suchmaschine Texte anfertigen müssen. Auf der anderen Seite sollten Ihre Inhalte aber auch für die Seitenbesucher informativ und lesbar sein. In diesem Zusammenhang prägte Bill Gates um 1996 den Begriff „Content is King“.

Mit dieser Parole wird verdeutlicht, dass Sie langfristig bei Google erfolgreich sind, wenn Sie hochwertige Inhalte liefern. Für Sie als Einsteiger in die digitale Welt ist dieser Ansatz erstmal ausreichend. Es gibt darüber hinaus noch spezielle Techniken zur Suchmaschinenoptimierung. Praktisch decken Sie mit hochwertigen Inhalten jedoch eine Vielzahl der Optimierungen ab. Aber was ist hochwertiger Content?

• Unique Content

Übersetzt heißt dieser Punkt „einzigartiger Inhalt“. Ihre Texte sollten Sie nicht aus Wikipedia oder anderen öffentlich nutzbaren Quellen beziehen. Recherchieren Sie Themen und bereiten Sie diese selbstständig auf. Vermeiden Sie dabei auch, dass Sie doppelte Inhalte auf Ihrer Homepage veröffentlichen.

• Aktualität

Halten Sie Ihre Inhalte stets so aktuell wie möglich. Nichts ist ärgerlicher als veraltete Informationen und eine eingestaubte Webseite. Ihre Kunden werden schnell merken, dass sie nicht vertrauensvoll sind. Aber auch für die Google-Suchmaschine ist dieser Punkt interessant.

• Text-Qualität und Struktur

Mit der Text-Qualität ist nicht unbedingt der Inhalt gemeint. Sie müssen also nicht mit Fachbegriffen um sich werfen. Dieser Punkt meint viel mehr die Lesbarkeit und die Struktur der Inhalte, da dies von Google bewertet werden kann. Für die genaue Ansprache Ihrer Besucher sollten Sie sich an Ihrer Zielgruppe orientieren.

• Umfang

Mit 100 Wörtern wird es Ihnen schwerfallen Informationen an die Seitenbesucher weiterzugeben. Aber auch die Suchmaschinen können solche kurzen Texte nur schlecht analysieren. Aus dem Grund sollten Ihre Texte mindestens eine Länge von 400 Wörtern aufweisen. Für Blogartikel ist eine Länge zwischen 800 und 1400 Wörtern sinnvoll.

• Zielgruppen ansprechen

Achten Sie bei der Texterstellung auf die Interessen Ihrer Zielgruppe. Welche Erwartungen haben Ihre Kunden? Welchen Mehrwert liefert Ihr Text? Sind die Inhalte glaubwürdig? Welchen Stil bevorzugt Ihre Zielgruppe?

Transparente Datenveröffentlichung

Mit einer Internetseite sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, gewisse Unternehmensinformationen zu veröffentlichen. Sie müssen mindestens ein Impressum und eine Datenschutzerklärung veröffentlichen. Eine AGB ist nicht unbedingt notwendig, kann aber durchaus sinnvoll sein. Wichtig ist, dass Ihre Seitenbesucher innerhalb von 2 Klicks auf diese Rechtstexte zugreifen können.

Im Impressum müssen Sie Angaben über sich und Ihr Unternehmen treffen. Hierzu zählen Name, Rechtsform, Adresse und die Kontaktdaten. Aber auch die Umsatzsteuer-ID und berufsrechtliche Regelungen sind hier wichtig. Wenn Sie sich unsicher bei der Erstellung sind, können Sie auch Impressums-Generatoren aus dem Internet verwenden.

Die Datenschutzerklärung beschreibt dagegen, wie Sie in Ihrem Unternehmen mit den Daten Ihrer Kunden umgehen. Woher stammen diese? Wie werden Sie abgespeichert und im Unternehmen verwendet? Auch hierfür gibt es im Internet sehr gut Datenschutzerklärungs-Generatoren. So zum Beispiel der von eRecht24.

Neben diesen Pflichtangaben kann es für Sie aber auch sinnvoll sein, weitere Unternehmensinformationen zu veröffentlichen. Je mehr Sie von sich preisgeben, desto vertrauensvoller wirken Sie vor potenziellen Kunden. Gleichermaßen sollten Sie dabei jedoch beachten, dass Sie hierdurch auch angreifbarer sind.

So gestalten Sie eine Landing-Page

Eine Landing-Page ist allgemein gesagt eine Zielseite. Ein Besucher gelangt beispielsweise über die Google-Suche auf Ihre Webseite. In diesem Fall ist Ihre Homepage die Zielseite für den Kunden. Mit einer Google-Suche sind dabei gewisse Erwartungen verbunden. Er hofft eine konkrete Information auf der Zielseite zu erhalten.

Ist dann aber nicht jede Seite im Internet eine Landing-Page? Im Grunde genommen schon, jedoch werden diese Zielseiten vor allem bei Werbekampagnen verwendet. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf das wesentliche reduziert sind und nur eine spezifische Handlung ermöglichen. Dies kann beispielsweise eine Terminbuchung über ein Kontaktformular sein.

Wenn Sie eine solche Seite gestalten möchten, achten Sie auf folgende Punkte:

• Entfernen Sie alle ablenkenden Dinge von der Homepage

• Gestalten Sie einen Sales-Funnel

Sales-Funnel meint dabei eine Art Trichter, um den Kunden am Ende zu einer Handlung zu bringen. Fangen Sie mit einer interessanten sowie aussagekräftigen Überschrift an und geben Sie Ihrem Kunden immer mehr kauf bewegende Informationen. Abschließend steht eine Call-to-Action.

Mehr Kundenanfragen durch Live-Chat-Support

Wenn Sie in der Innenstadt Klamotten kaufen gehen und sich in einem Shop nicht zurechtfinden, fragen Sie einen Verkäufer um Hilfe. In physischen Läden ist das völlig normal. Vielleicht denken Sie, dass dies im Internet nicht möglich ist. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, um auf Ihrer Webseite einen Kundenberater einzubauen. Der Online-Shop „About you“ führt beispielsweise einen Größenrechner für Klamotten. Eine andere Option ist auch noch ein Chatbot. 

Da Ihre Kunden im Internet beinahe sofort eine Lösung zu einem Problem erwarten, ist ein Live-Chat-Support die beste Möglichkeit. Hierzu führen Sie ein Dialogfeld auf Ihrer Homepage ein, der Ihre Kunden umgehend an einen Berater weiterleitet. Durch den menschlichen Kontakt fühlt sich der Kunde besser verstanden und tätigt eher einen Kauf in ihrem Shop. Gleichzeitig erhöhen Sie dadurch auch die Kundenbindung.

Starke Call-to-Action gestalten

Mit der Erstellung Ihrer Unternehmenswebseite erfolgen Sie ein konkretes Ziel. Beispielsweise ist dies eine Kundenanfrage zu Ihrer Dienstleistung. Hierfür geben Sie dem Kunden vorab alle wichtigen Informationen über Ihr Unternehmen. Damit diese auf der Seite auffindbar sind, müssen Sie den Besucher richtig navigieren.

Haben Sie eine Startseite mit allgemeinen Informationen und eine zweite Seite mit Ihren Referenzen, müssen Sie den Kunden zu einem Seitenwechsel bewegen. Hierzu schreiben Sie einen aussagekräftigen Text und bauen einen Button zur Weiterleitung ein. Dies wird als Call-to-Action, also zum Aufruf einer Handlung, bezeichnet. Und so gestalten Sie eine starke Call-to-Action.

Die Call-to-Action hebt sich vom Hintergrund ab

Der Kunde versteht, wohin er geleitet wird

Der Button lässt sich leicht drücken

Der Button-Text hat nicht mehr als 2 bis 5 Wörter

Die Call-to-Action ist an mobile Webseiten angepasst

Die Call-to-Action triggert beim Kunden die Wissbegierde

Der Kunde wird nicht durch mehrere CTAs überfordert

Waren einige hilfreiche Tipps für Sie dabei? Viel Erfolg mit der Planung oder Umstrukturierung Ihrer neuen Webseite. 

Autor:

Dejan Novakovic ist Online Unternehmer und Betreiber von verschiedenen Online Magazinen wie https://www.miaboss.de. Er hilft Unternehmer:innen beim Experten Branding Aufbau, zu mehr Backlinks und Steigerung der Sichtbarkeit auf Google.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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