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Medihead Online-Plattform für Krankenhäuser, Kliniken und Praxen sowie Ärzte und Mediziner

Stellen Sie sich und das Startup Medihead doch kurz unseren Lesern vor!
Medihead ist eine Online-Plattform speziell für Krankenhäuser, Kliniken und Praxen sowie Ärzte und Mediziner. Anders als bei den klassischen Job Portalen können bei Medihead beide Seiten aufeinander zugehen. Darüber hinaus werden beide Seiten durch einen Matching-Algorithmus unterstützt, der eine zielgenaue Filterung durchführt. Das bedeutet, dass am Ende passende Jobangebote von den richtigen Jobsuchenden gefunden werden, und umgekehrt.

Eine Besonderheit ist zudem, dass Ärzte, die über Medihead einen Job finden, 3% ihres neuen Bruttojahresgehalts von uns als Dankeschön ausgezahlt bekommen. Das ist mindestens ein brandneuer Laptop oder ein schöner Urlaub.

Wie ist die Idee zu Medihead entstanden?
Medihead ist ein Joint Venture der Mobilehead Holding GmbH und der Littmann & Co. Ärztekontor GmbH. Mobilehead betreibt bereits andere Plattformen, wie zum Beispiel Legalhead (für Juristen). Die Littmann & Co. Ärztekontor GmbH ist ein Personalvermittler für Ärzte. Beide Seiten bringen nun ihre Stärken in die gemeinsame Plattform ein.

Welche Vision steckt hinter Medihead?
Wir wollen Arbeitgebern und Arbeitnehmern eine Plattform bereitstellen, auf der beide Seiten proaktiv aufeinander zugehen können. Gleichzeitig ist uns wichtig, den Prozess so einfach und unkompliziert wie möglich zu gestalten. Dafür gibt es die Plattform auch als App. Zudem nimmt der eingebaute Algorithmus viel Arbeit beim Matching ab. Die technische Komponente haben wir dabei bereits erfüllt. Nun ist unser Ziel, Medihead auf dem Markt bekannt zu machen und mittel- bis langfristig auch einen großen Marktanteil in Deutschland zu erreichen und Medihead auch international zu etablieren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir mussten natürlich zunächst die technische Umsetzung machen und die Plattform bereitstellen. Jetzt sind wir in der go2market-Phase und arbeiten daran, dass wir in guter Balance Unternehmen und Kandidaten auf die Plattform bringen.

Finanziert wird Medihead durch die Joint Venture-Partner.

Wer ist die Zielgruppe von Medihead?
Alle Arbeitgeber im medizinischen Umfeld – wie zum Beispiel Krankenhäuser, Kliniken und Praxen sowie Assistenz- und Fachärzte, die auf der Suche nach einer neuen Stelle sind.

Wie funktioniert  Medihead?
Unter medihead.de können sich Kliniken und Ärzte kostenlos registrieren und in wenigen Minuten ein entsprechendes Profil anlegen.
Der Kandidat gibt seine Ausbildung und Arbeitserfahrung an. Im Anschluss definiert er, welche Art von Job er sucht – dabei werden sehr spezifische Angaben gemacht, wie zum Beispiel das Wunschgehalt. Anhand der gemachten Angaben werden im Anschluss passende Jobs vorgeschlagen. Auf diese kann sich der Kandidat mit nur einem Klick bewerben.

Der Prozess ist denkbar einfach – über ‚Daumen hoch‘ oder ‚Daumen runter‘ können Kliniken und Ärzte Interesse oder kein Interesse bekunden. So können sich die Kliniken als Arbeitgeber proaktiv ins Gespräch bringen, sie sehen ebenfalls die anonymisierten Profile der Kandidaten. Erst nach einem Match wird ein Kandidat für einen Arbeitgeber sichtbar.

Bei beiderseitigem Interesse können die Parteien direkt miteinander in Kontakt treten.

Welche Vorteile bietet Medihead? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Unser Business-Model unterscheidet sich grundlegend von anderen Ansätzen: Anders als bei klassischen Stellenanzeigen ist das Einstellen von Vakanzen kostenlos. Unternehmen bezahlen nur im Erfolgsfall. Medihead ist dabei deutlich günstiger als Headhunter. Zudem sind wir modern, auf allen Geräten verfügbar, und fokussieren uns speziell auf das medizinische Umfeld.Und für die Kandidaten gibt es wie erwähnt bei Vermittlung das Startgeld in Höhe von 3% des neuen Jahresgehalts.

Anders als bei klassischen Stellenanzeigen ist das Einstellen von Vakanzen kostenlos

Medihead, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren wollen wir eine feste Anlaufstelle für jobsuchende Ärzte und für arztsuchende Arbeitgeber sein. Der Marktanteil soll dann zweistellig sein. Vielleicht weiten wir unser Angebot auch noch aus, zum Beispiel auf Pflegekräfte.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Suche dir die richtigen Partner und Mitarbeiter.
2. Setze schnell um, die Konkurrenz schläft nicht.
3. Hole dir regelmäßig Feedback ein, sodass du dein Produkt am Markt ausrichtest.
Und noch einen kostenlos obendrauf: Schaffe, net babbele

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dr. Clemens Reichel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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