Medienkonsum im Wandel der Zeit

Von der gedruckten Zeitung zum allseits bereiten Smartphone

Bildung, Unterhaltung, Information – Medien sind seit über 400 Jahren ein wichtiger Teil des Alltags
Mit verändertem Konsumverhalten des Publikums ändern sich auch die Anforderungen an die Medien
Die Infografik der Magazin-Flatrate Readly visualisiert die Entwicklung des Medienkonsums vom gedruckten Wort bis hin zu Streaming-Modellen

Insgesamt neuneinhalb Stunden beschäftigen sich die Deutschen täglich mit Medien. Waren früher klassische Massenmedien, wie Tageszeitungen oder das Fernsehen, die Hauptquellen der Informationsbeschaffung und Unterhaltung, zeigen sinkende Printauflagen und geringere Einschaltquoten einen deutlichen Wandel im Konsumverhalten. Nicht nur die Zeit der täglichen Mediennutzung ist seit den 70er Jahren stark gestiegen, auch die Art des Konsums hat sich verändert. Zeitungen, Radio und Fernsehen werden immer mehr von Angeboten wie etwa Streaming-Portalen verdrängt, die den heutigen Bedürfnissen der Nutzer entsprechen.

readlyDie Infografik der Magazin-Flatrate Readly stellt die Entwicklung der unterschiedlichen Medienformen im Laufe der Jahre dar und zeigt, wie sich die beliebtesten Unterhaltungsmedien entwickelt haben

Klassische Medien – Passive Nutzung
Was vor über 400 Jahren als erste Zeitung der Welt durch Gutenbergs revolutionäre Drucktechnik begann, befindet sich momentan auf dem absteigenden Ast: Die gedruckte Tageszeitung. Zwar kommen auf 1.000 Einwohner immer noch 360 Zeitungsexemplare, doch nehmen die verkauften Auflagen seit einigen Jahren stetig ab. Während die ältere Generation noch am Frühstückstisch oder auf dem Weg zur Arbeit die Zeitung aufschlägt, sind die Jüngeren schon längst durch das Internet informiert. Ähnlich ergeht es Radio und TV: Sie verlieren verglichen mit Online-Modellen massiv an Bedeutung. Zwar sitzen immer noch 80 Prozent der Deutschen regelmäßig vor der Mattscheibe und das für ganze 220 Minuten pro Tag, dennoch sanken in den letzten Jahren auch die Quoten der großen Fernsehsender.

Online Medien – Von Analog zum Dialog
Medien werden nicht mehr nur passiv konsumiert, sondern selbst aktiv mitgestaltet. Wikipedia, Blogs oder Youtube-Channels machen es möglich, mit der ganzen Welt in Dialog zu treten – nicht nur die jüngere Generation begeistert sich dafür. Das zeigen auch die hohen Erfolgszahlen der sozialen Medien, wie Facebook, Instagram & Co. Dass der Genuss von Medien nicht abnimmt, sondern sich verlagert, zeigt auch der Triumphzug der Media Stores. Vom Music Store bis zum ePaper-Anbieter: Nutzer können hier Zeitungen, Serien, Filme, Bücher, Magazine und Apps ganz bequem über das Internet kaufen oder sogar leihen.

Streaming-Modelle – Flexibel, 24/7
Netflix, Spotify, Readly oder Maxdome haben vieles gemeinsam: Sie sind nutzerfreundlich und bieten jederzeit und flexibel eine große Auswahl an Titeln zu einem überschaubaren Festpreis. Die Nutzer sind nicht auf das vorgebende TV-Programm oder die Öffnungszeiten des Zeitungskiosks angewiesen. Das sind wichtige Eigenschaften, die Konsumenten heute von modernen Unterhaltungsangeboten erwarten und die dafür sorgen, dass das Angebot an Streaming-Modellen immer weiter steigt. Internet, Media Stores und Streamingangebote sind die neue Art Medien zu konsumieren, sie bringen frischen Wind in die traditionellen Medien und helfen beispielsweise Verlagshäusern beim Übergang in das digitale Zeitalter. „Modelle wie Readly sind starke Partner für traditionelle Medienhäuser, indem sie die Möglichkeit geben, das eigene Angebot auch digital weiterzuführen, um so neue Zielgruppen zu erschließen“, so Philipp Graf Montgelas, der Managing Director der Magazin-Flatrate. Viele Medienhäuser nehmen diese Chance bereits wahr und digitalisieren ihre Angebote, entweder mit eigenen Modellen wie den Mediatheken oder über externe Plattformen wie Netflix oder Readly. Gerade diese externen Plattformen bieten sowohl Nutzern als auch Anbietern von Medien ungeheure Chancen.

Bild: Das Team von Readly Deutschland in seinem Berliner Headquarter. (Quelle: ©Readly)

Quelle Mashup Communications GmbH

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