Was ist deine Nische?

mayze Premium Dating App

Stellen Sie sich und das Startup mayze doch kurz unseren Lesern vor!
„Ich heiße Marianne Kraai und bin 28 Jahre alt. Gegründet habe ich mayze, weil ich als Single selbst unzählige Dating Apps probiert habe und die Angebote nicht wirklich toll fand. Ich glaube, dass viele Frauen das gleiche Problem haben: Es gibt keine wirklich gute Dating App für Leute, die mehr suchen, als nur kurzfristige Geschichten. Und genau dieses Problem möchte ich mit mayze lösen.
mayze ist eine Premium Dating App. Premium, weil jedes Profil sorgfältig von unseremTeam geprüft wird. Das heißt, der Nutzer muss sich für mayze bewerben. Wir lassen anzügliche Bilder, oder Bilder, auf denen man wenig erkennen kann und die nicht aussagekräftig sind, nicht zu. Häufige Kritikpunkte an gängigen Dating Apps sind, dass die Kontakte dort oberflächlich sind und aus den online Kontakten selten Dates oder Beziehungen werden. Auf mayze trifft man dagegen nur Leute, die in der gleichen Stadt wohnen und ähnlich ticken, wie man selbst. Denn nur dann können aus online Kontakten interessante Dates oder Beziehungen werden. Die mayze iOS App kann seit einer Woche im App Store kostenlos downgeloaded werden. Wir sind erst einmal in München gestartet. Als nächstes kommen Hamburg und Berlin. „

Wie ist die Idee zu mayze entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
„Ich habe unzählige Dating-Apps ausprobiert. Mit wenig Erfolg. Das Niveau fand ich auf vielen Apps einfach abturnend – zu viel schlechte Anmache und zu viele Leute, die einfach nur einen One-Night-Stand suchen. Mir wurde klar: Es fehlt einfach eine gute und niveauvolle Dating-App. Meinen Mitgründer Dominic kenne ich noch aus unserer gemeinsamen Zeit bei Stylight. Dominic war von meiner Idee spontan begeistert und wollte sofort mitmachen.Wir ergänzen uns sehr gut – er ist für alles Technische zuständig und ich für das Marketing. “

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
„In weniger als drei Monaten eine App zu konzipieren und auf den Markt zu bringen war eine enorme Herausforderung. Zumal wir gleichzeitig einen großen Launch-Event geplant haben mit mehr als 1.000 Gästen. Nebenbei muss ja auch noch das Marketing aufgebaut werden – es war also schon ganz schön viel Stress. Aber natürlich macht es auch riesig Spaß. Bisher sind wir eigenfinanziert, stehen aber kurz vor dem Abschluss unserer Seed-Finanzierung.“

Wer ist die Zielgruppe von mayze?
„Wir sprechen im Grunde alle Singles an, die in Großstädten leben. Also eine junge, urbane und moderne Zielgruppe. Hauptsächlich wollen wir eine Dating App für 25 bis 35-Jährige sein, die auf der Suche nach Dates oder einer Beziehung sind und keine Lust haben, ihre Zeit damit zu verbringen, stundenlang durch Profile zu swipen, die am Ende dann doch nicht das sind, was sie suchen.“

Was unterscheidet Sie von anderen Dating Apps?
„Hauptsächlich durch unsere Qualitätskontrolle. Für mayze muss man sich bewerben und wir gucken auch, dass nur gute und hochwertige Bilder auf mayze sind. Mit Bildern von Trinkgelagen oder mit Gruppenbildern, auf denen die Person gar nicht zu erkennen ist, kann man sich nicht für mayze bewerben. Schließlich will man auf den Bildern etwas erkennen und einen Eindruck von der Person gewinnen. Man soll vorher wissen, mit wem man sich da trifft.
Außerdem sind wir ganz klar städtebasiert. Das heißt, Leute die nur kurz auf der Durchreise sind trifft man nicht bei uns, denn diese Kontakte haben eh keine Chance auf eine Beziehung oder weitere Dates. Außerdem fragen wir unsere Mitglieder auch nach ihren Lieblings-Clubs oder Cafes. Menschen, die ähnliche Locations bevorzugen, ticken auch ähnlich. Bei uns gibt es keine versteckten Kosten. Bei vielen Dating-Apps kann man sich zwar kostenlos anmelden, dann stellt man aber fest, dass wichtige Funktionen kostenpflichtig sind.

Wie funktioniert mayze?
„Man kann sich mit dem Facebook-Profil einloggen und mit drei Bildern bewerben. Das Profil wird dann geprüft, Wenn die Bilder hochwertig und aussagekräftig sind, bekommt man Bescheid, dass man in die Community aufgenommen wird. Die Nutzer können mayze sieben Tage lang kostenlos ausprobieren. Man kann sich die Profile bzw. Nutzer angucken, die zu einem passen. Gefällt einem ein Profil, tippt man auf den Schlüssel. Wenn es einen Match gibt, kann man mit dem- oder derjenigen chatten und sich daten. Ein Community-Manager steht bei allen Fragen zur Verfügung. Neben dem online Dating, bieten wir zudem echte Dating-Partys.Das ist eine zusätzliche Möglichkeit Community-Mitglieder oder seine Matches zu treffen,

Wie ist das Feedback?
„Wir sind jetzt seit einer Woche mit der Betaversion live und den Nutzern gefällt die App. Sie sind sehr aktiv und sind quasi jeden Tag auf der App. Was uns erstaunt hat: Bisher haben wir mehr Frauen als Männer. Meist ist es ja umgekehrt. Aber unser Motto Quality over Quantity spricht Frauen sehr an. Positiv bewerten die User, dass es einen Concierge gibt, der einem bei Fragen weiterhilft. Egal ob es um die Nutzung der App oder allgemeine Fragen zum Thema Dating geht.

mayze, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren gibt es mayze in jeder europäischen Metropole, sowohl auf iOS als auch Android. Vielleicht haben wir dann neben denPartys und der App auch noch weitere Dating-Kanäle.“

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
– Versuch dein Produkt in jeder Phase der Entwicklung zu testen und frage User nach ihrer Meinung.Wir haben sehr frühzeitig angefangen, User-Interviews zu führen zum Thema Dating und haben dann das Design, die Ansprache und den ersten Wireframe getestet. Bevor unser Produkt in die Entwicklung ging, hatten wir schon 80 bis 100 User- Feedbacks zu den Screens etc. Das hat uns sehr weitergeholfen.
– Du solltest genau wissen, was deine Mitbewerber machen und wie du dich von ihnen unterscheiden willst. Was ist deine Nische?
– Feedback ernst nehmen und nicht zu naiv an die Sache rangehen, aber auch nicht runterziehen lassen von negativem Feedback. „

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Marianne Kraai für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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