Samstag, Januar 22, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Matica Cosmetics Naturkosmetik: Fair, nachhaltig und handgefertigt mit Bienenwachs

Stellen Sie sich und das Startup Matica Cosmetics doch kurz unseren Lesern vor

Matica Cosmetics ist ein Naturkosmetik Unternehmen mit Sitz in Hamburg. Fair, nachhaltig und handgefertigt produzieren wir Kosmetikprodukte mit Bienenwachs. Nach einer sehr langen Pre-Launch-Phase war der Marktlaunch im Mai 2019 und seither wachsen wir stetig. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Ich tue mich mit konservativen Hierarchien schwer, hinterfrage gerne den Status quo, gestalte am allerliebsten selbst und übernehme die Verantwortung. Somit stand für mich bereits in meinen ersten Jahren im Investment Banking fest, dass ich Unternehmerin werden muss, um langfristig im Job glücklich zu werden.

Was war bei der Gründung von Matica Cosmetics die größte Herausforderung?

Ich bootstrappe das Unternehmen, das heißt, dass ich in Teilzeit als Freelancerin andere Unternehmen zu Innovations- oder Strategiethemen berate und meine restliche freie Zeit in Matica Cosmetics stecke. Es ist eine Doppelbelastung, die ich jedoch täglich gerne eingehe, da mir mein „Zebra Start-up“ 100% Autonomie ermöglicht – sowohl mit Blick auf das Berufliche als auch im Privaten.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ich finde man muss schon dann mit der eigenen Idee starten, wenn sie noch nicht perfekt ist. Denn nur ein zahlender Kunde lehrt, was gut an der Idee ist oder eben auch nicht. Der Markt entscheidet über Erfolg, nicht der Reifegrad der eigenen Idee. 80/20 sollte hier stets die Regel sein.

Welche Vision steckt hinter Matica Cosmetics?

Ein internationales Unternehmen, das nachhaltige, natürliche und faire Produkte produziert und vertreibt, mit dem Ziel, die Kundinnen und Kunden in ihrer Haut glücklich zu machen.

Wer ist die Zielgruppe von Matica Cosmetics?

Jede Person, die sich gerne in der eigenen Haut wohlfühlen möchte und einen bewussten Konsum und Lebensstil anstrebt. 

Was ist das Besondere an den Produkten?

Unsere Produkte sind 100% natürlich, nachhaltig und handgefertigt. Zudem beinhaltet jedes Produkt reines Bienenwachs, welches in der Naturkosmetik als natürliches Pflegewunder gilt. Jedes einzelne Produkt wird von mir mitentwickelt und erst dann gelauncht, wenn ich damit zu 100% zufrieden bin. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Matica Cosmetics findet sich zwischen vielen Nischen der Kosmetik wieder: in der Naturkosmetik, aber auch in dem hochpreisigen Segment mit luxuriösen Inhaltsstoffen und stylischer Verpackung. Wir platzieren uns also im Bereich „Lifestyle Naturkosmetik“.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Unser Laden in Hamburg war wochenlang zu, wir konnten unsere sehr beliebten Naturkosmetik-Workshops bisher nicht stattfinden lassen. Finanziell hatten wir zwar Einbuße, haben aber trotzdem in dieser Zeit auch Kunden und Projekte gewinnen können, die uns in Zukunft sehr weit nach vorne bringen werden. Unser Motto war von Anfang an „Hauptsache überleben“. 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen? Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wir sind kreativ geworden mit Online-DIY-Workshops und haben alte Special Editions aufleben lassen für unser Community Engagement. Als Unternehmerin höre ich auch in Krisenzeiten nicht auf kreativ und flexibel zu sein und bin bereit Risiken einzugehen. So haben wir uns während der Krise gemeinsam im Team für eine größere Produktionsstätte entschieden, sodass wir zukünftig große Kooperationen umsetzen können. 

Matica Cosmetics, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Matica Cosmetics goes global und das noch in Q3 2020! Ich freue mich riesig auf die weitere Reise. Man kann sich auf viele neue Produkte und Aktionen freuen.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1) Über den Dingen stehen – als Frau in der Gründerwelt wird man häufig stigmatisiert, da muss man drüberstehen, sich mit anderen Frauen vernetzen und mit Kompetenz und Expertise auf seinem Gebiet überzeugen.

2) It takes a village to build a start-up: Ohne gute Kollegen, Freunde und Familie ist man nur halb so stark. Man muss sich trauen mit anderen über Sorgen und Ängste zu sprechen, denn man kann den Druck nicht immer alleine tragen. Es ist OK zu den eigenen Schwächen zu stehen, nur so kann man geerdet und gestärkt durch den Gründeralltag gehen.

3) Be(e) yourself – der Vorteil einer weiblichen Gründerin ist, dass eine Frau viel Empathie, Teamgeist und Kreativität mitbringt. Das sind Stärken, die wir jeden Tag für uns ausnutzen können, Ladies!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Marina Zubrod das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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