Ein motiviertes Team, das sich absolut vertraut

Masterpiece internationale Spitzenweine zu einem günstigen Preis

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Offermann Beverage UG doch kurz vor!
Das Gründerteam besteht aus Marc Offermann und Sarah Deget.
Mit der Offermann Beverage UG kaufen wir Überproduktionen internationaler Premium-Weine und verkaufen diese unter der einheitlichen Marke Masterpiece. Damit sind wir in der Lage, Weinliebhabern den Genuss von Spitzenweinen zu einem erschwinglichen Preis, mit Vergünstigungen von bis zu 50%, zu ermöglich.
Gleichzeitig geben wir den Winzern die Möglichkeit, ihre Überproduktionen an uns zu verkaufen, ohne dass dies am Markt sichtbar wird. Damit können die Winzer sowohl ihren Ruf als auch ihre Preise bedenkenlos aufrechterhalten.

Wie ist die Idee zu Masterpiece entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee ist vor ca. einem Jahr bei einem leckeren Essen und einer richtig guten Flasche Wein entstanden! Wir haben uns schon immer für guten Wein begeistern können, nur leider ist ein richtig guter Wein auch oft in einer Preiskategorie zu finden, die wir uns höchstens einmal im Monat zu einem guten Essen leisten konnten und eine zweite Flasche hätte eindeutig unser Budget gesprengt.
So kam die Frage auf, ob es bei Premium-Weinen Überproduktionen gibt, und wenn ja, was mit diesen Überproduktionen gemacht wird. Nachdem wir ein wenig recherchierte haben und feststellen konnten, dass es auch im Premiumsegment Überproduktionen gibt, haben wir gemeinsam die Geschäftsidee entwickelt und umgesetzt.
Mit der Marke Masterpiece machen wir uns weltweit auf die Suche nach Überproduktionen von Spitzenweinen, die wir im Vergleich so günstig anbieten, dass zu einem guten Essen auch mal zwei Flaschen drin sind!
Privat sind wir bereits seit elf Jahren ein richtig gutes Team und mittlerweile sogar verlobt!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Von der Idee bis zum Start gab es schon einige Herausforderungen, insbesondere da wir nun mal Alkohol importieren! Da gibt es einiges zu beachten, worüber man im Vorfeld vielleicht gar nicht groß nachdenkt!
Bisher haben wir uns selbst finanziert und das soll auch so bleiben!
Das Finanzierungskonzept sieht also für die Zukunft insbesondere eine Innenfinanzierung durch den eigenen Umsatz vor, als auch eine Selbstfinanzierung d.h. eine Refinanzierung aus zurückbehaltenen (gesparten) Gewinnen.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Wir haben am 01.06.2016 mit der Kundenakquise bzw. dem Verkauf begonnen und kooperieren bereits mit einer Reihe Restaurants und stehen in Verhandlungen mit einigen LEH-Märkten. Darüber hinaus ist unser Wein ab sofort auf www.startuplove.de, direkt für unsere Privatkunden erhältlich.

Wer ist die Zielgruppe von Masterpiece?
Unsere Zielgruppe umfasst vor allem experimentierfreudige und qualitätsorientierte Weinliebhaber,die auf diesem Weg zu guten Weinen herangeführt werden sollen, die trotzdem „bezahlbar“ sind.

Welche Weine findet man auf Masterpiece?
Da wir uns auf Überproduktionen spezialisiert haben und immer den gesamten Restbestand aufkaufen, ist bei uns jeder Wein limitiert. Das bedeutet, dass wir von dem einen Wein 3.000 Flaschen und von dem nächsten nur 300 Flaschen haben können.
Da in der Regel jeder erstmal klein anfängt, gibt es momentan erstmal nur einen Wein im Sortiment:
RedBlend No.1 / Frankreich / AOP Côtes du Roussillon-Villages / 2007 / 15,5% Vol.
15 Monate im Barriquefass gereift
Zusammensetzung: 60% Grenache, 30% Syrah, 10% Mourvèdre
Limitiert auf 1800 Flaschen
Unser Ziel ist es jedoch, schon bald, immer drei bis sechs verschiedene Weine in unserem Portfolio zu haben.

Warum sind die Weine bei Ihnen günstiger?
Zum einen ist der Wein günstiger, da wir uns nur auf Überproduktionen spezialisieren. Diese Spezialisierung ist jedoch nur möglich, indem wir den Winzern die Möglichkeit geben, ihre Überproduktionen an uns zu verkaufen, ohne dass dies am Markt sichtbar wird. Damit können die Winzer sowohl ihren Ruf als auch ihre Preise bedenkenlos aufrechterhalten.
Indem wir den Wein mit unserem eigenen Etikett versehen und unter unserer eigenen Marke verkaufen, können wir diese Geheimhaltung der Winzer realisieren.
Darüber hinaus, wird unseren Kunden durch den Verkauf unter unserer eigenen Marke auch der kostspielige Markenaufschlag erspart.
Somit sind wir dann in der Lage einen Wein, der im Handel z.B. für 25€ vertrieben wird für z.B. 12€ anzubieten.

Masterpiece, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir sehen unseren Wein in fünf Jahren in jeder gut sortierten Weinabteilung.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?
1. Gute Vorbereitung, bereits vor der Gründung, denn dies ist die Grundlage für einen erfolgreichen Start.
2. Ein motiviertes Team, das sich absolut vertraut.
3. Ein guter Steuerberater, denn dieser kann bei der Gründung sehr hilfreich sein und nimmt im späteren Verlauf viel Arbeit ab!

Wir bedanken uns bei Sarah Deget und Marc Offermann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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