Marten Krull: Brenne selbst für deine Idee und zünde andere damit an

Treffen Sie Marten Krull auf der Start-Messe in Nürnberg

Stelle dich doch unseren Lesern kurz vor!
Mein Name ist Marten Krull, bin 25 Jahre jung und lebe im schönen Hamburg. Während meines Studiums habe ich mich viel mit Themen rund um Unternehmensgründungen, Businessplänen und Finanzierungen beschäftigt. Und das sollte glücklicherweise auch nach dem Studium so bleiben.

Stelle doch bitte IPD NOW unseren Lesern vor!
Wir sind ein dynamisches Team mit IT Knowhow, welches wir für unsere Projekte rund um die Unternehmenskommunikation nutzen, sei es Telefonie, Email-Systeme, Skype-Kommunikation, Microsoft Office u.v.m. Unser Ziel ist es IT auf Großkundenniveau auch für die „Kleineren“ anzubieten, flexibel auf die Bedürfnisse agieren und das Ganze für kleines Geld.

Gibt es den richtigen Zeitpunkt um ein Startup zu gründen?
Definitiv ja: Wenn man zu 200% motiviert ist. Nur mit der eigenen Motivation lassen sich die Aufs und Abs eines Startups überstehen. Wer nicht für seine Idee brennt, hat langfristig verloren.

Was waren für euch bei der Gründung die größten Hürden die Ihr bewältigen musstet?
Unsere Idee von hochprofessioneller und trotzdem günstiger IT Ausstattung bekannt zu machen. Wir sind von unserem Angebot überzeugt und die, die bereits IPD NOW nutzen sind es auch. Doch um erst einmal die notwendige Reichweite zu bekommen, benötigt es viel Einsatz, Geduld und Durchhaltevermögen.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Marten Krull aus?
Spät aufstehen aber auch nur weil wir teilweise bis tief in die Nacht an unseren Ideen feilen. Leider gehöre ich zu den Menschen, die dank ihres Handys immer erreichbar sind und sofort reagieren. Noch auf dem Weg in die Dusche werden die ersten Mails beantwortet. Zwar ist das nicht gesund aber noch bin ich jung und stecke voller Power – die sollte man nutzen so lange es noch geht.

Über welches Thema wirst du auf der START-Messe Nürnberg referieren?
Wie man die Technik in den Griff bekommt, auch wenn man keine Ahnung davon hat. Viele Dinge muss man, weitere sollte man haben doch was tun, wenn man kein Experte oder Millionär ist? Und was ist überhaupt das „klapp&play“ Prinzip?

Wie hat sich die Startup-Szene in den letzten Jahren verändert?
In meinen Augen sehr positiv. Es wird immer einfacher, ein Unternehmen zu gründen, z.B. mit Hilfe des Internets. Ich kann ganz einfach mit Kunden auf der ganzen Welt verhandeln, mir schnell eine Website erstellen und Wissen jederzeit aneignen – und das aus dem eigenen Wohnzimmer heraus. So können viele Ideen unglaublich schnell realisiert und vom Traum zur Wirklichkeit werden.

Welches sind die größten Fehler Junger Gründer?
Auch wenn vieles mittlerweile viel einfacher geworden ist, bleibt eine gründliche Vorbereitung trotzdem nicht aus. Mit einer Vision wird man nicht erfolgreich. Sie muss erst in die Realität übertragen werden. Und dabei gibt es viel zu beachten. Ich empfehle dringend Experten für die jeweiligen Bereiche aufzusuchen. Warum sich selber abmühen, wenn es Profis dafür gibt. Ihr könnt gemeinsam die Idee marktreif machen – Einzelkämpfer haben kaum eine Chance.

Welches war das letzte Buch das du gelesen hast?
„Was Google wirklich will“ – ein spannendes Buch nicht nur über Google selbst, sondern auch über innovative Denkweisen und Erfolgsgeschichten. Dies sind häufig Dinge, die Gründern von anderen Menschen unterscheiden.

Wo siehst du dich in den nächsten fünf Jahren?
Am selben Fleck wie jetzt gerade auch: An meinem Bürotisch und vor mir die Auftragseingänge. Nur wird dieser Stapel dann doppelt so groß sein.

Welche 3 Tipps hast du für Gründer?
Brenne selbst für deine Idee, zünde andere damit an und werdet gemeinsam groß!

Wir bedanken uns bei Marten Krull für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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