Wichtig als angehender Gründer ist zuerst einmal die Überzeugung vom eigenen Produkt.

Martel Media Medienagentur aus Nürtingen

Stellen Sie sich und das Startup Martel Media doch kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Patric Martel und ich bin Gründer von Martel Media, einer kleinen aber feinen Medienagentur aus Nürtingen. Nach meinem Studium in Kiel im Fach Multimediaproduktion hat es mich aus dem hohen Norden doch wieder zurück nach Süddeutschland gezogen. Dort habe ich schnell den Entschluss gefasst, wieder in die Selbstständigkeit zu starten. Schon vor dem Studium hatte ich als selbständiger Fotograf in Süddeutschland gearbeitet. Ich konnte also auf Erfahrungswerte zurückgreifen und hatte in Süddeutschland auch schon einige Kunden und Referenzen, die ich mit Martel Media jetzt fleißig erweitere.

Wie ist die Idee zu Martel Media entstanden?
Während dem Studium habe ich viel Praxiserfahrung gesammelt. Neben den Vorlesungen habe ich parallel an Projekten für Kunden gearbeitet und die Idee eine Werbeagentur aufzubauen, entstand ganz nebenbei. Imagefilm-Produktionen für große Firmen, Webdesign-Aufträge – Ich hatte nicht nur mit den Prüfungen gut zutun, sondern gewann auch immer mehr Kunden dazu. Daraus entstand ein echtes Netzwerk, von welchem ich heute noch sehr profitiere. Auch einige der Partner und Freelancer mit denen ich heute zusammenarbeite, habe ich schon während meiner Zeit als Student kennengelernt.

Welche Vision steckt hinter Martel Media?
Martel Media steht für eine ganzheitliche Betreuung unserer Kunden, welche eine reibungslose, effiziente und enge Zusammenarbeit beinhaltet und damit einen zielbewussten Einsatz des Werbe-Budgets garantiert.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung und zugleich aber auch eine große Motivation ist der ständige Wandel in unserer Branche. Hier ist der Spruch „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“ sehr passend. Da ist eine hohe Eigeninitiative und Disziplin gefragt, um sich die aktuellen Veränderungen in der digitalen Welt anzueignen und vor allem diese auch zu implementieren. Zudem war die Entwicklung der eigenen Positionierung herausfordernd, aber auch sehr gewinnbringend.

Wer ist die Zielgruppe von Martel Media?
Zur Zielgruppe sind bestehende kleine und mittelständische Unternehmen, Start-Ups und Gründer im Allgemeinen zu zählen. Im Speziellen aber Unternehmer, die (noch) keine Webseite haben, beziehungsweise keine Webseite, die auch wirklich gezielt für sie arbeitet. Wer sich mehr Präsenz am Markt wünscht oder Verbesserungen in Bezug auf die Mitarbeitergewinnung oder das Employer Branding sucht, gehört definitiv
auch zu unserer Zielgruppe.

Welchen Service bieten Sie an?
Wir bieten ein Rundum-Sorglos Paket an und setzen vor allem auf langfristige Beziehungen zu unseren Kunden. Neben Branding, Webdesign und dem Online-Marketing, bieten wir ergänzend dazu die Produktion von Videomaterial (Performance-Videos, Werbe-und Imagefilme), Grafische Dienstleistungen und zu guter Letzt auch die Fotografie an. Ziel ist es die Vorteile der Digitalisierung nutzbar zu machen, um unsere Kunden wachsen zu sehen.

Was unterscheidet Sie von anderen Agenturen?
Da es bei uns wie beschrieben „alles aus einer Hand“ gibt, werden unsere Kunden ganzheitlich betreut. Dies ermöglicht eine kostenoptimierte und stressfreie Abwicklung der verschiedenen Projekte. Als Multimedia Producer kann ich meine Kunden in den verschiedensten Bereichen der Medienangebote beraten und ein umfangreiches Medienkonzept für sie entwickeln und gleichzeitig umsetzen.

Martel Media, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Ich verfolge das Ziel eine zukunftssichere Medienagentur mit mehreren festen Mitarbeitern zu schaffen. Diese haben sich jeweils auf eines der vorhin genannten Gebiete spezialisiert und perfektionieren so die ganzheitliche Betreuung. Dabei sollen Arbeitsplätze geschaffen werden, welche talentierte Mitarbeiter anziehen, die in ihren Stärken gefördert werden und dadurch gerne ihr Bestes geben. Nur so ist ein nachhaltiges und gewinnbringendes Wachstum jedes Einzelnen und gleichzeitig auch die des Unternehmens möglich.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wichtig als angehender Gründer ist zuerst einmal die Überzeugung vom eigenen Produkt. Jeden Tag wird mit, für und um das Produkt herum gearbeitet. Die ersten Gewinne werden nicht gleich über Nacht erzielt. Sogar die ersten, kleinen Ergebnisse lassen oftmals eine ganze Zeit lang auf sich warten. Da braucht es Ausdauer und Selbstdisziplin-nur dann kann man ein gutes und attraktives Angebot schaffen.

Als zweiten Tipp rate ich angehenden Gründern deshalb auch nicht gleich aufzugeben. Wenn es etwa mit der ersten Idee nicht klappt, könnte man sich an einer zweiten Idee versuchen. Auch da poche ich auf absolutes Durchhaltevermögen. Die Gründung eines Unternehmens, das Bilden eines Start-Ups, die Markteinführung eines eigenen Produktes sind manchmal längere Prozesse, die es durchzuhalten gilt.

Als drittes würde ich angehenden Gründern noch mit auf den Weg geben wollen, dass es extrem hilfreich ist sich in die Lage der User bzw. Kunden zu versetzen. Etablierte Strukturen und das Corporate Design müssen auch mal in Frage gestellt werden, um Verkäufe zu steigern und um die Vorlieben der Nutzer zu treffen. Um mal ein konkretes Beispiel zu nennen, ist etwa ein Call-To-Action das Schlüsselelement einer jeden Kampagne oder auch eines Shops. Fehlt dieses Schlüsselelement, handelt der Kunde nicht nach den Wünschen des Webseitenbetreibers. Wenn man sich beispielsweise fragt, wie man selbst als Nutzer am liebsten durch eine Webseite geleitet werden möchte, gibt das Aufschluss über die Usability potenzieller Webseitenbesucher und Kunden. Nur wenn dem Nutzer eine passende Lösung gut aufbereitet präsentiert wird, klappt es mit der Conversion – und damit auch mit der Kundengewinnung.

Wie der Call-To-Action optimal beispielsweise auf einer Landingpage eingebunden wird, erkläre ich in einem der Artikel auf meinem Blog. Mit den Blogartikeln versuche ich meine Erfahrungen und mein Wissen weiterzugeben, um es angehenden Gründern etwas einfacher zu machen. Wenn ihr auf der Suche nach weiteren Tipps seid, schaut gern mal vorbei!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Patric Martel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

X