Mario Patrick Schwery: Vom Thinking zum Doing zu gehen!

Treffen Sie Mario Patrick Schwery auf dem Startup Camp am 12. und 13. April in Berlin

Bitte stellen Sie sich unseren Lesern vor!
Mario Patrick Schwery: Mein Name ist Mario, habe soeben erfolgreich mein Studium in Innovationsmanagement & Entrepreneurship an der TU Berlin beendet, bin polyglott und komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf in den Schweizer Alpen. Während meines BA-Studiums in Bern wurde ich vom Startup Spirit infiziert und organisierte viele unternehmerische Formate (z.B. Startup Weekend), arbeitete 2 Jahre im Schweizer Startup HELVETIQ, was mich dann nach Berlin, die Startup Metropole Europas verschlagen hat. Ich organisiere gerne Startup-Events, um Menschen zu inspirieren, ihre eigenen Träume zu verwirklichen – die Gründung eines eigenen Unternehmens.

Während meines Double Degree Studiums habe ich die Workshop-Reihe zur „Entrepreneurial Challenge“ für die Universität Twente gestaltet, START Call die größte studentische Entrepreneurship Konferenz Berlins mit START Berlin hochgezogen, arbeitete bei etventure im Startup Hub und sammelte auch Erfahrungen im Bereich Corporate Innovation mit Lean Startup Prinzipien und Design Thinking.

Bitte erzählen Sie uns etwas über Ihr Unternehmen?
Mario Patrick Schwery: Ich habe gerade meinen Abschluss gemacht und jetzt beginnt für mich ein neues spannendes Kapitel. Alles ist möglich. Ich bin dabei, eine eigene Firma zu gründen. Sicherlich werde ich mein Wissen über Lean Startup und Design Thinking nutzen, um ein Angebot mit Mehrwert für meine zukünftigen Kunden zu schaffen.

Können Sie einen typischen Arbeitstag beschreiben?
Mario Patrick Schwery: Mein typischer Arbeitstag … schwierig zu sagen. Jeder Tag ist anders und somit gibt es für mich keinen typischen Arbeitstag, der immer gleich abläuft.

Sie sind Kurator der Veranstaltung Startup Camp in Berlin. Worüber sprechen Sie an der Veranstaltung?
Mario Patrick Schwery: In meinem Lean Startup Focus Camp erfahren die Teilnehmer, wie Sie mit hypothesengetriebenen Experimenten, Prototyping & Minimum Viable Product (MVP), Customer Orientation, Fast Iteration und Validated Learning ihr Startup in Schwung bringen können. Ich habe zahlreiche Startup-Gründer aus unterschiedlichen Branchen eingeladen. Die Gründer teilen gerne ihre Erfahrungen mit der Lean Startup-Methode um ihr Geschäft erfolgreicher zu machen.

Wie hat sich die Startup-Szene in den letzten Jahren verändert?
Ich empfinde die Berliner Startup-Szene als lebhafter und internationaler. Es ist einfach, sich mit Gründern zu verbinden und man bekommt einiges geboten mit den verschiedenen Startup-Events und Meetups.

Was sind die häufigsten Fehler von Startup-Gründern?
Es gibt eine Menge verschiedener Fehler die Gründer machen können. Meiner Meinung nach ist der kritischste die Entwicklung eines Produktes und/oder einer Dienstleistung, die weder ein Marktbedürfnis adressiert noch ein Kundenproblem löst.

Welche Bücher lesen Sie?
– The Startup Way (Eric Ries)
– Rework (Jason Fried)
– Give & Take (Adam Grant)
– The Corporate Startup (Vicky Tendayi)
– Hört auf, Innovationstheater zu spielen: Wie etablierte Unternehmen wirklich radikal innovativ werden (Jean-Philippe Hagmann)

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Ich bin keine Person, die ihr Leben in 5-Jahres-Zyklen plant. Ich bin aufgeschlossen für die Möglichkeiten die sich mir auf meinem Wege aufzeigen und bereit diese beim Schopf zu packen. Ich habe die Vision, ein eigenes Unternehmen zu haben, in dem ich meine Fähigkeiten und die des Teams bestmöglich einsetzen kann um Produkte / Dienstleistungen mit Mehrwert für unsere Kunden anzubieten.

Welche 3 Tipps würden Sie Start-up-Gründern geben?
1. Vom Thinking zum Doing zu gehen! Es dreht sich alles um Geschwindigkeit. „Fake it until you make it“ & „Done is better than perfect“. Wir denken oftmals zu lange über irgendwelche Problem nach anstelle einfach zu machen. Lernen Sie auf dem Weg was funktioniert und was nicht. Fragen Sie sich, was ist das Schlimmste das passieren kann?
2. Kundenzentrierung! Sprechen Sie mit Ihren potenziellen Kunden um zu erfahren was diese brauchen und was Sie tun können, damit sie Wert schaffen.
3. Storytelling! In den Köpfen der Menschen gibt es nichts besser als eine fesselnde Geschichte und Ihre Vision, mit der Sie die Welt verbessern wollen.

Wir bedanken uns bei Mario Patrick Schwery für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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