Habe hohe Ansprüche an dein Team und wähle deine Mitarbeiter sorgfältig aus

Marijuana Tours bringt Otto-Normal-Verraucher zu den schönsten Cannabis-Spots der Welt

Stellen Sie sich und das Startup Marijuana Tours doch kurz unseren Lesern vor!
The Marijuana Tours bietet das maßgeschneiderte Reiseangebot, das Hanfinteressierte, Cannasseure und Kiffer sich schon immer gewünscht haben.
Wir reißen den Otto-Normal-Verraucher raus aus seinem Alltag und bringen ihn zu den schönsten Cannabis-Spots der Welt. Dabei steht der Erlebnischarakter und die Wohlfühlatmosphäre der Fahrt im Vordergrund.

Wie ist die Idee zu Marijuana Tours entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu The Marijuana Tours schlummerte bereits seit längerer Zeit im Kopf von Christian, der mit bereits bestehenden Projekten, wie der Medienagentur „The Hype Machine“ und der Betreuung von anderen Gründungen, Erfahrungen gesammelt hat.
Ende Dezember 2016 erzählte er dann Andreas von seinen dahingehenden Überlegungen, welcher schnell das Potential dieses Nischenmarkts erkannte.
Am Silvesterabend 2016 haben die beiden dann Stephan, unseren Wirtschafts- und Rechtsexperten, ebenso schnell begeistert. Und so wuchs das Team dann Stück für Stück zusammen.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Wir wollen Pionierarbeit leisten und Offenheit, Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Hanf fördern. Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hanfverband können wir unseren Fahrgästen erstklassige Informationen an die Hand geben und für Risiken, Nebenwirkungen und Gefahren sensibilisieren. Wir kennen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Zielgruppe, schließlich haben wir in der Vergangenheit unsere eigenen Erfahrungen mit Hanf machen können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir sind bisher eigenfinanziert, werden aber voraussichtlich eine Crowdfundingkampagne starten, um mehr Möglichkeiten zur Erweiterung unseres Angebots zu schaffen.
Die größten Schwierigkeiten liegen darin, dass viele „konservative“ Unternehmen bisher noch Berührungsängste haben und die Zusammenarbeit dadurch nicht zustande kommt.

Wer ist die Zielgruppe von Marijuana Tours?
Die Zielgruppe sind vor allem junge, hanfaffine Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, aber auch die Altersklasse über 30 bildet einen Teil unseres Kundensegments ab. Unseren Kunden reisen gerne erlebnisorientiert und sind offen für den Austausch mit Gleichgesinnten.

Warum gerade in die Niederlande?
Die Niederlande sind Deutschland seit Jahrzehnten in puncto Drogenpolitik um Längen voraus. Amsterdam kann man als Vorzeigebeispiel heranziehen. Vor der offiziellen Duldung “weicher Drogen” war Kriminalität im Zusammenhang mit harten Drogen wie Kokain und Opiaten ein ernsthaftes Problem. Seit der Duldung ist der Konsum der harten Drogen drastisch zurückgegangen und relativ gesehen wird auch weniger Cannabis pro Kopf konsumiert, als das in Deutschland der Fall ist. In den namhaften Coffeeshops kann der Konsument sicher sein, ein reines Qualitätsprodukt zu erwerben. Das ist beim Erwerb auf dem Schwarzmarkt nicht der Fall. Also warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück vor der Tür liegt?

Wie oft finden die Touren statt?
Geplant sind je nach Saison zunächst zwei bis vier Fahrten monatlich. Nach und nach werden wir unser Angebot auf weitere Reiseziele ausweiten und langfristig auch Flugreisen nach Jamaika,Colorado und Co. anbieten.

Wie ist das Feedback?
Bisher erhielten wir sehr viel positives Feedback für unseren Mut, dieses polarisierende Vorhaben umzusetzen. Schließlich wird uns unweigerlich von Menschen, die weniger “open-minded” sind ein gewisser Stempel aufgedrückt. Durch den direkten Kontakt zu unserer Zielgruppe konnten wir uns ein gutes Bild davon machen, welche Wünsche und Vorstellungen unsere potentiellen Kunden haben.

Marijuana Tours, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren bieten wir Flugreisen an und haben alle lohnenden Reiseziele für Hanffreunde erfolgreich erschlossen. The Marijuana Tours soll das erste Unternehmen sein, das einem Hanffreund bei seiner Urlaubsplanung in den Sinn kommt. Unser Angebot haben wir bis dahin beständig verbessert,verfeinert und ausgebaut um das ultimative Hanferlebnis anbieten zu können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Legt los und habt keine Angst davor zu scheitern. In Deutschland werden einem alle Voraussetzungen geboten, etwas eigenes auf die Beine zu stellen.
Im Schlimmsten Fall wird man vom sozialen Netz aufgefangen, rappelt sich auf und greift wieder an. Das Gegenteil von Erfolg ist Nicht-ins-Handeln-Kommen. Scheitern, kleine Niederlagen und Misserfolge gehören zum Lernprozess dazu.

2. Versuch dich in deine Zielgruppe hineinzuversetzen. Wer kauft dein Produkt oder deine Dienstleistung? Was sind das für Menschen, was haben sie für Wünsche, Sorgen und Bedürfnisse? Nur wenn du deine Zielgruppe genau kennst und verstehst wie sie tickt, kannst du dein Angebot optimal platzieren, bewerben und erfolgreich verkaufen.

3. Habe hohe Ansprüche an dein Team und wähle deine Mitarbeiter sorgfältig aus. Besser eine „B- Idee” mit einem “A-Team” erfolgreich machen, als eine “A-Idee” mit einem “B-Team”.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christian Hardardt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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