Dienstag, November 30, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Maren Jewellery Schmuck aus recyceltem Gold und Silber und mit synthetischen Eco Diamanten

Stellen Sie sich und das Startup Maren Jewellery doch kurz unseren Lesern vor!

Maren Jewellery steht für Luxusschmuck im Einklang mit der Natur, nachhaltig, fair und handgemacht für dich. Um das zu garantieren, verwende ich für meine zeitlosen und still designten Schmuckstücke ausschließlich recycelte Edelmetalle und synthetische Eco-Diamanten. Mein Schmuck ist Ausdruck einer achtsamen und rücksichtsvollen Liebe, einer Liebe nicht nur für das Handwerk des Schmuckdesigns, sondern auch für Mensch und Natur. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Ich glaube, dass Leidenschaft der stärkste Antrieb für Veränderung ist – man kann nicht nur ein bisschen leidenschaftlich sein, ich kann nicht nur privat für die Dinge brennen, die mich bewegen.  Ich beschäftige mich bereits seit vielen Jahren mit Nachhaltigkeit, Zero Waste und veganem Lifestyle. Irgendwann kam es mir falsch vor, weiterhin für Unternehmen zu arbeiten, die meine Überzeugungen nicht in dem Maß teilen, wie ich mir das wünsche und so kam die Entscheidung mit Maren Jewellery ein Unternehmen zu gründen, das alles vereint, wofür ich arbeiten möchte, wie von selbst. 

Was war bei der Gründung von Maren Jewellery die größte Herausforderung?

Mir war es von Anfang an das Wichtigste, ein Unternehmen aufzubauen, das klare Prinzipien hat. Jede Entscheidung, die auf Unternehmensbasis getroffen wird, soll bestimmte Kriterien erfüllen: Maren Jewellery ist achtsam, nachhaltig und verantwortungsbewusst. Die Achtsamkeit ist die Grundhaltung des Unternehmens. Alles soll und muss von allen Seiten beleuchtet und durchdacht werden. Daraus ergeben sich die Nachhaltigkeit und auch das Verantwortungsbewusstsein. Ich hatte das Glück, recht schnell Non-Profits zu finden, die genau zu meinem Unternehmensprofil passen – bei der Nachhaltigkeit bin ich allerdings oft auf Sackgassen gestoßen. Allein eine ganzheitlich nachhaltige Lieferkette aufzubauen und die richtigen Partner, wie Scheideanstalten und Gießereien zu finden, die meine Werte teilen, das war schon eine Herausforderung. Aber ich bin froh, dass ich mir die Zeit genommen habe und wirklich ideale Partner finden konnte, die genau das repräsentieren, was ich mir für Maren Jewellery wünsche. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ich finde sogar, man sollte mit Ideen starten, die so roh sind wie möglich. Gerade als Schmuckdesignerin weiß ich, wie aus Kritzeleien in nur wenigen Schritten die ganz wichtigen Ansätze entstehen können. Ich versuche so unbefangen und frei an meinen Schmuck heranzugehen wie möglich und ich liebe es, mich von Ideen überraschen zu lassen, die ich so niemals erwartet hätte.

Was das Unternehmerische angeht vertraue ich schon eher festen Plänen, wobei nichts in Stein gemeißelt sein sollte. Einer der Werte meiner Maren Jewellery „We Mind Initiative“ ist der Non-Perfectionism. Ich glaube, wenn man sich selbst die Möglichkeit einräumt hier und da einen Fehler zu machen, macht man erst den Weg frei für persönliches, aber auch für unternehmerisches Wachstum. 

Maren Jewellery ist ein dynamisches Unternehmen. Ich möchte in der Lage sein mir Fehler einzugestehen und daraus zu lernen. Perfektionismus wäre da nur hinderlich. 

Welche Vision steckt hinter Maren Jewellery?

Mit Maren Jewellery designe ich Luxusschmuck in dem Bewusstsein, dass jeder Mensch auf eine gesunde Umwelt angewiesen ist. Ich möchte zeigen, dass Nachhaltigkeit möglich ist und dazu inspirieren gemeinsam an einem zukunftsfähigen, bewussten Konsumverhalten zu arbeiten. Denn ich glaube daran, dass jeder Mensch in der Lage ist, einen positiven Beitrag zu leisten.

Wer ist die Zielgruppe von Maren Jewellery?

Meine Zielgruppe sind bewusst konsumierende Frauen, die Lust haben, sich hochwertigen, alle Trends überdauernden Luxusschmuck zu leisten.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei Maren Jewellery liegt der Fokus ganz klar auf ganzheitlicher Nachhaltigkeit – das heißt, dass nicht nur unser Schmuck aus recyceltem Gold und Silber besteht und mit synthetischen, also gezüchteten, Eco Diamanten besetzt ist, sondern, dass wir beispielsweise auch unsere Verpackung nachhaltig umsetzen. Dafür haben wir exklusiv für Maren Jewellery eine ganz neue Verpackung aus recyceltem Papier entwickelt und kommen so – im Gegensatz zu normalen Schmuckverpackungen ganz ohne Plastik aus. 

Außerdem produzieren wir nicht nur soweit wie möglich regional, also in Deutschland, sondern wir designen unseren Schmuck in Handarbeit, wobei wir auf zeitloses Design mit klaren Linien setzen, damit die Schmuckstücke ihre Träger ein Leben lang begleiten können.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Ich habe Maren Jewellery mitten in der Corona Krise gegründet und sehe durch den vor allem in dem erzwungenen Stillstand eine Chance, um innezuhalten und sich Gedanken darüber zu machen, wie wir als Gesellschaft in Zukunft anders weitermachen können. Welche Wege haben sich als schädlich herausgestellt? Wie können wir näher an die Natur und somit an ein gesundes, natürliches Leben rücken? 

Maren Jewellery, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Für Maren Jewellery ist das langfristige Ziel ganz klar die Kreislaufwirtschaft. Wir sind bereits einige große Schritte in diese Richtung gegangen, indem wir beispielsweise auf recycelte Edelmetalle setzen und auch unsere Verpackung plastikfrei ist. Doch natürlich arbeiten wir weiter daran, um in Zukunft überhaupt keine neuen Materialien benötigen zu müssen und nur noch auf recycelte Ressourcen zurückgreifen zu können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

  1. Ich glaube daran, dass man als Team immer besser arbeitet, als wenn man versucht alles alleine zu machen. Ich habe wunderbare Partner gefunden, die meine Vision teilen und eigene Ideen einbringen, wodurch sich Möglichkeiten und Lösungen entwickelt haben, auf die ich alleine niemals gekommen wäre. Wenn man eine gemeinsame Leidenschaft teilt, entsteht eine ansteckende Energie und Kreativität. 
  2. Mir hat es wahnsinnig geholfen, dass ich meinen Businessplan geschrieben habe und mir so strukturiert Gedanken darüber machen konnte, was ich eigentlich mit Maren Jewellery erreichen möchte. Wo anfangs vielleicht nur vage Vorstellungen waren, entstanden durch das Schreiben klare Pläne.
  3. Und ganz wichtig: Wenn du für etwas brennst, dann fang einfach an! Klar, das kostet viel Mut, aber es gibt nichts Schöneres, als jeden Tag mit Leidenschaft an meinem eigenen Herzensprojekt zu arbeiten. 

Bildquelle/ Fotograf: ©Anna Duschl Fotografie

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Helge Hauptmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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