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MAK3it – Empowering Innovators

Stelle dich und dein Startup kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Kamil Barbarski, einer der Gründer & Geschäftsführer der MAK3it – Empowering Innovators. Ich bin Entrepreneur mit Leidenschaft. Unser Team glaubt daran, dass jeder genug Freiraum haben sollte, um an seinen eigenen Ideen zu arbeiten, ohne die eigene Existenzgrundlage zu gefährden oder Ressourcen zu verschwenden. We MAK3it lean!

Unser Produkt – die Innovation Kickbox  – ist genau dafür da:

Es ist eine Plattform für die Ausbildung von Innovatoren in Unternehmen, bestehend aus einer physischen Box mit Innovationstools, einem interaktiven Onlinekurs, Mentoring von Experten und vielem mehr.

Die Kickbox gibt Mitarbeitern Freiraum, indem sie ihre Ideen ausprobieren und schnell auf die Straße bringen können – ohne in den internen Prozessen ihrer Organisation unterzugehen oder sofort kündigen zu müssen.

Für die Unternehmen bringt es einen Kulturwandel hin zu mehr Unternehmertum und digitalem Mindset sowie die Chance auf Innovation von Innen.

Wie ist die Idee zur Innovation Kickbox entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir sind schon seit 2013 als MAK3it GmbH im Bereich Innovation und Startups unterwegs. Unsere erste richtige Startup-Idee ist während der Studienzeit entstanden allerdings haben wir sie nach einigen Monaten wieder verworfen. Aber immerhin hatten wir dadurch ein starkes Netzwerk und Fähigkeiten im Bereich agile Methoden aufgebaut. Diese haben wir genutzt und hunderte Startups und Innovations-Teams als Mentoren begleitet sowie einige der bekanntesten Acceleratoren und Inkubatoren mit aufgebaut und begleitet.

Vor ca. 2 Jahren haben wir dann die Adobe Kickbox entdeckt, ein Open Source Konzept von der Softwarefirma Adobe. Wir haben uns mit Adobe in Kontakt gesetzt und ihre ursprüngliche Version ergänzt und verfeinert für verschiedene Branchen und den deutschen Markt. Heute sind wir für die Adobe Kickbox sowas wie Redhat für das Open Source Betriebssystem Linux.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Unsere größten Herausforderungen waren bisher der oft langwierige Sales-Prozess im B2B-Segment, der oft intransparent ist und viel Politik mit sich bringt. Außerdem sind wir ein sehr kreativer Haufen, der gerne neues ausprobiert, aber dadurch ab und zu den Fokus verliert. Das versuchen wir jetzt mit einer klaren Organisation und Verantwortlichkeiten in den Griff zu bekommen. Wir finanzieren uns 100% selbst durch die Innovation Kickbox und ähnliche Produkte, die wir an Unternehmen verkaufen.

Wer ist die Zielgruppe der Kickbox?
Im Moment liegt der Fokus bei den Usern, den Mitarbeitern von größeren Unternehmen, die Innovationen im Unternehmen voranbringen möchten. In den Unternehmen selber sind es vor allem die Innovations- und HR-Abteilungen.

Wie funktioniert die Innovation Kickbox? Welche Unterstützung bieten ihr an?
Jeder Teilnehmer bekommt eine Kickbox mit diversen physischen und digitalen Tools, um mit seiner Idee loszulegen. Dazu gehört ein 5-Level Prozess, mit klaren Checklisten, die man abarbeiten muss: Die Level sind Motivate (Du und deine Motivation), Ideate (Wie kommst du auf Ideen), Design (Ideen weiterentwickeln und Feedback holen), Test (Dein Konzept am Markt mit echten Kunden testen), Pitch (Deine Idee an Investoren verkaufen).
Zu den 5 Leveln gehört individuelles Feedback von Innovatoren, die selber schon mal ein Produkt auf den Markt gebracht haben, ein Kick-Off Workshop und viele weitere Extras. Alle Details findest du auf unserer Website Innovation Kickbox.

Welche Vorteile bietet die Innovation Kickbox?
Für Unternehmen:
– Kulturwandel für eine digitale Welt und dadurch bessere Erfolgschancen auf dem Markt
– Branding als innovatives Unternehmen für Kunden und Partner
– Recruiting von motivierten Talenten durch die Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen
– Chance auf Innovation durch interne Innovationsteams oder Zusammenarbeit mit Startups auf Augenhöhe.
Für Mitarbeiter:
– Freiraum um an ihren Ideen zu arbeiten und später evtl. eine eigene Business Unit oder ein Startup auszugründen
– Die Möglichkeit die Ressourcen des bestehenden Arbeitsgebers zu nutzen und nicht kündigen zu müssen und alles auf eine Karte zu setzen
– Ausbildung und Qualifikation im Bereich Innovation und Startups mit erprobten Methoden und Tools aus dem Silicon Valley wie Lean Startup, Design Thinking und Co

Wie ist das Feedback?
Sehr gut bis jetzt. Wir haben alleine in diesem Jahr schon mit drei internationalen Großkonzernen Innovation Kickbox Programme durchgeführt und am Höhepunkt ca. 100 Innovationsteams weltweit begleitet. Alle haben Interesse an einer Fortführung der Zusammenarbeit. Unser Team wächst auch stetig und die Arbeit macht Spaß, weil wir in den Menschen viel bewegen und vielen die Augen öffnen, wie leicht es sein kann mit seiner Idee einfach mal loszulegen, ohne Zeit und Geld mit unnötigen Aufgaben verschwenden zu müssen.

Innovation Kickbox, wo geht der Weg hin? Wo seht ihr euch in fünf Jahren?
Wir öffnen gerade das Kickbox Konzept für kleine Unternehmen und Einzelpersonen . Der erste Durchgang startet im September mit dem größten Startup-Inkubator in NRW, dem STARTPLATZ .

Wir möchten näher am Endnutzer dran sein und unser Angebot trotzdem flexibel genug für individuelle Ansprüche von Unternehmen bleiben. Dafür bauen wir unser modulares Lernsystem weiter aus, unter anderem mit eigenen digitalen Lerntools, Gamification und einer verbesserten User Experience.

Im nächsten Schritt wird das Konzept außerdem für Startups und Gründer außerhalb von Unternehmen freigegeben und diese zwei Welten dadurch verbunden. In fünf Jahren würden wir gerne 100.000 Innovatoren mit unserem Programm befähigt haben, Ideen schnell zu testen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würdest du angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
– Geh möglichst schnell mit der eigenen Idee raus und teste diese mit Kunden
– Dein Team sollte eine klare, große Vision haben, aber immer darüber nachdenken was der nächste, möglichst kleine Schritt dafür sein kann
– Hol dir Support von erfahrenen Leuten, die den Weg bereits gegangen sind und dir helfen können

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Kamil Barbarski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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