Gönn dir auch mal eine schöpferische Pause, um die Akkus wieder aufzuladen!

[ma.tɕa] Bio Matcha Getränk: Der natürliche Wachmacher

Stellen Sie sich und das Startup doch kurz unseren Lesern vor!
Wir – das sind Martin (29) und Oli (34) – haben im Sommer 2016 die just green GbR gegründet. Ziel war die Entwicklung eines natürlichen Wachmachers auf Basis von Bio-Matcha. Noch während der Ausarbeitung des Konzeptes ist ebenfalls noch Marc (34) dazu gestoßen. Dieses Jahr im März haben wir unsere erste Abfüllung hinter uns gebracht und stecken jetzt gerade voll im Vertriebsaufbau, um unser mit 27mg Koffein/100ml vollgepacktes Bio-Matcha-Getränk unter die Leute zu bringen.

Wie ist die Idee zu [ma.tɕa] entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu [ma.tɕa] entstand dadurch, dass Martin keinen Kaffee mag und daher stets auf der Suche nach einer Alternative zum Wachwerden war. Durch den Vater seiner Freundin erhielt er stets neue auserwählte Teesorten direkt aus Asien, wodurch der fehlende Kaffeegenuss durch diverse Grünteesorten ersetzt wurde. Hierunter war dann vor ca. 3 Jahren ebenfalls der Matcha-Tee, der sehr schnell zum Favoriten unter den vielen Grünteesorten aufstieg. Da Martin bereits während seines Studiums immer und immer wieder von der Selbständigkeit geträumt hat, war dann auch irgendwann der Moment im Supermarkt gekommen, wo er sich fragte: „Wo bekomme ich denn jetzt einen Matcha her?“ Da diese Frage leider immer mit „anscheinend nirgends“ beantwortet wurde, entschloss er sich dazu, das Projekt eines eigenen innovativen Matcha-Getränkes anzugehen.

Schnell hatte er in Oli auch bereits jemanden gefunden, der sich von der Idee ebenfalls begeistern ließ und kurzerhand die Finanzierung und wertvolle Kontakte zur Verfügung stellte. Nach einem intensiven halben Jahr voller Recherchearbeit und Rezepturentwicklung kam dann auch noch Kollege Marc mit an Bord, der sich seitdem um alle digitalen Inhalte kümmert.

Warum haben Sie sich entschieden ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Diese Entscheidung war kein spontaner Einfall, da Martin bereits während seines Studiums den Schwerpunkt im Bereich Entrepreneurship hatte und daher stets die wildesten Geschäftsideen in seinem Kopf rumschwirrten. Die Motivation etwas Eigenes zu erschaffen und sich selbst zu verwirklichen, waren und sind ein stetiger Antrieb. Bei Oli und Marc ist es zudem bereits so, dass man sie als Serial Entrepreneure beschreiben könnte, da sie selbst erfolgreich mit den verschiedensten Projekten unterwegs sind.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Von der größten Herausforderung zu sprechen ist nicht einfach, da im Laufe des ganzen Projektes stets große Herausforderungen vor uns lagen. Sei es zum Start einen passenden Abfüller zu finden, oder die Problematik des Mehrwegsystems zu lösen. Die schweißtreibendste Herausforderung war dann aber wohl die erste Abfüllung, da hier dann große Geldsummen in den Händen „fremder Leute“ lagen, denen man in diesem Moment dann blind vertrauen musste. Die Finanzierung des Projektes stammt bisher zu 100% aus privaten Mitteln.

Wer ist die Zielgruppe von [ma.tɕa]?
Die Zielgruppe von [ma.tɕa] sind diejenigen, die Matcha lieben. Die auf gesunde Wachmacher stehen. Die immer auf der Suche nach Neuem sind. Die sich bewusst ernähren. Die Funktionalität des „Wachmachens“ oder wie wir es nennen „wachschütteln“ ist der Kern unserer Matcha-Idee und auch der Punkt, an dem wir uns von den bisherigen Getränken, die es mit Matcha gibt, klar abgrenzen. Darüber hinaus sprechen wir natürlich auch diejenigen an, die für den Sommer nach einem erfrischenden Getränk suchen, welches nicht zu süß ist und noch den Extra Kick an Funktionalität mit sich bringt.

Woher stammt der Matcha? Auf was achten Sie bei der Qualität?
Unser Matcha kommt aus Japan aus der Region Kagoshima. Bei der Auswahl unseres Lieferanten haben wir uns sehr viel Zeit genommen, da der Matcha bei uns der Rohstoff ist auf den alles aufbaut. Neben dem Geschmack und der Qualität haben wir hierbei daher viel Wert darauf gelegt, wo und unter welchen Bedingungen angebaut wird. Heute sind wir mehr als froh einen sowohl zuverlässigen als auch kompetenten Partner an dieser Stelle zu haben.

Wo kann man den [ma.tɕa] kaufen?
Aktuell kann man ihn eher begrenzt im stationären Handel kaufen, aber wir sind gerade in sehr guten Gesprächen, sodass wir hier hoffentlich bald über Neuigkeiten informieren können. In Münster arbeiten wir bereits mit der Flaschenpost zusammen, sodass man hier bequem von Zuhause eine 10-er Kiste [ma.tɕa] bestellen kann. Zudem arbeiten wir in Kürze mit dem Frühstückslieferdienst earlytaste aus Köln zusammen und weitere Kooperationen mit Start-ups sind in Planung.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback ist wirklich überragend. Natürlich bemerken wir schon eine gewisse Skepsis im Vorfeld, da Matcha noch etwas weitgehend Unbekanntes ist. Bei allen Promotionen und Verkostungen, die wir bisher durchgeführt haben, konnten wir allerdings mehr als 90% durch den Geschmack überzeugen und das ist etwas, was uns wirklich stolz macht. Daher sind wir von unserem Konzept überzeugt und zuversichtlich, bald noch mehr Menschen hiermit zu erreichen.

[ma.tɕa] , wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Zunächst einmal versuchen wir in diesem Jahr unser Getränk sowohl in der Gastronomie als auch im Einzelhandel bekannt zu machen, sodass wir neben unserem Online-Shop eine weitreichende Verfügbarkeit in Deutschland sicherstellen können. Allein dies wird voraussichtlich die nächsten 12 Monate viel Kraft und Arbeit kosten, aber da wir alle drei mit viel Elan und Spaß (das ist bei uns die Hauptsache) dabei sind, sind wir überzeugt, diese Herausforderung zu meistern. In 5 Jahren wollen wir auf eine steile Entwicklung zurückblicken können und eine deutschlandweite Verfügbarkeit von [ma.tɕa] aufgebaut haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wenn man von seinem Konzept überzeugt ist, dann sollte man sich Tipps und Anmerkungen von Dritten gut anhören aber sich nie von seiner eigenen Überzeugung abbringen lassen und sein Ding durchziehen, denn nur so kann man das machen, was man selbst will und hinter dem man zu 100% steht!
Habe Spaß dabei!
Gönn dir auch mal eine schöpferische Pause, um die Akkus wieder aufzuladen!

Fazit von Startup Willi testet ma.tea:
Wir waren absolut überrascht von dem Geschmack von ma.tea. Macht das Getränk aufgrund der Farbe doch ein etwas „schweren“ Eindruck, so ist der Geschmack umso leichter und frischer. Die Persönlichkeit des Startups und das persönliche Investment des Gründers ist sehr deutlich zu erkennen und führt zu einer schnellen emotionalen Bindung zum Unternehmen sowie zum Produkt. Auf der Website könnten noch ein wenig mehr mit Bildern gearbeitet werden, aber allgemein sind wir sehr angetan von ma.tea.
https://youtu.be/kVh8xSYsKwg

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Martin und Oli für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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