Glaube immer an dich und deine Idee!

Lumapod – innovatives Reisestativ welches mit nur einem Handgriff auf- und abgebaut ist

Stellen Sie sich und das Startup Lumapod doch kurz unseren Lesern vor!
Ich bin Martin Grabner aus Grieskirchen, Oberösterreich, bin begeisterter Hobbyfotograf und liebe es zu Reisen. Vor ca. 2,5 Jahren habe ich mit der Entwicklung des Lumapod – dem schnellsten Reisestativ der Welt – begonnen. Derzeit sind wir ein 4-köpfiges Team und am 12. September launchen wir unsere Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter.

Wie ist die Idee zu Lumapod entstanden?
Wie gesagt, ich reise gerne und auf unseren Trips hatten wir immer ein Stativ dabei. Es zu verwenden war uns aber oft zu aufwändig… zu groß, zu schwer, zu umständlich aufzubauen. Also blieb es meist im Koffer liegen. Wir waren lange auf der Suche nach einem Stativ das kompakt, leicht und vor allem extrem schnell aufzubauen ist. Gefunden haben wir keines. Ich schrieb zu dieser Zeit meine Diplomarbeit zum Thema Leichtbau und hatte dann die Idee dieses Konzept auf ein Stativ zu übertragen.

Nach einem Road-Trip durch Island – und den bekannten Problemen – habe ich dann beschlossen selbst ein Reisestativ zu entwickeln und startete das Projekt.

Welche Vision steckt hinter Lumapod?
Die üblichen Reisestative sind oft schwer, klobig und mühsam aufzubauen. Ich wollte ein Reisestativ entwickeln, das ein kompaktes Design hat und richtig schnell aufzubauen ist.
Wir möchten, dass der Lumapod dein smarter Reisebegleiter bei all deinen Abenteuern ist, mit dem du deine tollsten Momente für immer festhalten kannst.

Egal ob mit DSLR oder Smartphonekamera. Einfach und schnell.

Was waren bisher die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Anfangs erwarteten mich extrem viele Themen von denen ich kaum Ahnung hatte. Unternehmensgründung, Business- und Finanzplanung, Förderanträge. Ich kämpfte mich durch den Fördergeld-Dschungel und habe viel Zeit in Recherche, Anträge und Pitches gesteckt. Ja, es ist extrem aufwändig, aber es lohnt sich auch. Wir haben einige Förderungen bekommen, u.a. die aws impulse XL-Förderung vom Austria Wirtschaftsservice.
Auch technische Herausforderungen bei Konstruktion und Prototyping galt es zu bewältigen. Es war teilweise eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Von totaler Überzeugung ein geiles Produkt zu haben, bis “ich schmeiß alles hin”, war alles dabei.

Aber die wohl größte Herausforderung ist derzeit für mich das Start-up und Family-life unter einen Hut zu bringen. Ich bin seit etwa einem Jahr Vater einer wunderbaren Tochter und da tut es schon weh, wenn man viel zu viel Zeit im Büro anstatt zuhause verbringt.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden?
Unser Produkt eignet sich hervorragend für Crowdfunding. Wir erreichen auf Kickstarter genau unsere Zielgruppe für Fotografie, Design, Tech und Gadget. Zum einen machen wir die Kampagne natürlich wegen der Finanzierung. Crowdfunding ist aber viel mehr als das. Die Kampagne ist auch ein Markttest. Wir erfahren, ob unser Produkt bei der Community ankommt und wie das Feedback direkt vom Markt ist. Wenn die Kampagne erfolgreich ist und die Presse aufmerksam wird, haben wir noch dazu internationales Marketing und können schon eine Brand aufbauen.

Wo sehen Sie die Vorteile für sich?
Wie gesagt, vereint Crowdfunding Finanzierung, Markttest und Marketing. Aus unserer Sicht perfekt. Kickstarter ist die größte Crowdfunding-Plattform mit einer Community aus der ganzen Welt – die internationale Ausrichtung der Kampagne ist uns wichtig.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?
Wir werden einen Produktionspartner suchen und in die Werkzeuge für die Serienproduktion investieren. Außerdem werden wir Vertriebskanäle aufbauen und Gespräche mit potentiellen Distributoren suchen. Das Team soll auch erweitert werden, schließlich haben wir noch viele weitere Ideen!

Wer ist die Zielgruppe von Lumapod?
Der Lumapod ist für alle die gerne fotografieren, egal ob mit Digitaler Spiegelreflex-, System- oder der Smartphonekamera. Vor allem auf Reisen und überall wo auf leichtes Equipment geachtet wird, ist unser Stativ der perfekte Begleiter.

Zielgruppe sind aber auch Profi-Fotografen, die in manchen Situationen auf ein kleines Stativ, das sehr schnell aufzubauen ist, zurückgreifen wollen.

Welche Vorteile bietet Lumapod ? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Das kompakte Design und der extrem schnelle Aufbau machen den Lumapod einzigartig. Für die verschiedenen Einsatzbereiche haben wir zwei verschiedene Modelle in unterschiedlichen Größen entwickelt. So kann der Lumapod mit verschiedenen Kameratypen optimal verwendet werden. Außerdem ist ein einfacher Wechsel vom Monopod zum Stativ sowie in den Selfie Modus möglich.

Der Lumapod sieht nicht nur völlig anders als andere Reisestative aus, er funktioniert auch völlig anders: Die Verriegelung der einzelnen Segmente der drei Teleskopbeine, wie man es von klassischen Reisestativen kennt, entfällt. Stattdessen wird ein zentrales Teleskoprohr mit Seilen abgespannt und so die nötige Stabilität hergestellt. Das ermöglicht den extrem schnellen Aufbau. Diese Seilspann-Technologie ist mit einem Patent geschützt.

Lumapod, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Man muss an sich glauben – daher: Lumapod ist eine bekannte Marke am Kamerazubehör-Markt mit einem Portfolio an innovativen Produkten.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Glaube immer an dich und deine Idee! Auch wenn es oft mühsam ist oder es Personen gibt, die deine Idee schlecht machen.
Achte auf das richtige Team! Es ist wichtig, dass die wichtigsten Skills intern abgedeckt werden können.
Hol dir Unterstützung! Es gibt verschiedene Inkubatoren-Programme, wo man Betreuung bekommt und sich mit anderen vernetzen kann. In Oberösterreich ist beispielsweise Tech2b eine sehr gute Unterstützung.

Link zum Crowdfunding auf Kickstarter

Weitere Informationen finden Sie unter

Wir bedanken uns bei Martin Grabner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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