Freitag, Oktober 22, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

LUI – Neurozentriertes Training

Stellen Sie sich und das Startup LUI – Neurozentriertes Training doch kurz unseren Lesern vor!

Als Gründerin von LUI erkläre ich meinen Kund:innen wie Rückenschmerzen im Gehirn entstehen und mit Bewegung und Stress zusammenhängen. In einem 3-Stufen Programm wird individuell auf die Schmerzbewältigung eingegangen und so bei der Ursache der Schmerzen angestzt. Nach einer intensiven Neuro-Analyse schließt sich ein Neuro-Training in Form eines Online Programms inklusive kurzen Videos mit Übungen, Impulsen für den Alltag und Wissenstransfer an. Das daran anschließende Neuro-Performance Programm ermöglicht es mit LUI ein langfristig selbstbestimmtes und bewegtes Leben zu gestalten.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin selber in die Lücke zwischen medizinischer Versorgung und eigenem Training gefallen nach meiner ersten Bandscheipen-OP. Diese anfängliche Frustration hat sich bei mir schnell in die Motivation  umgewandelt, etwas an diesem Status zu ändern. Gesagt getan – meinen damaligen Job habe ich gekündigt und mich in die Selbstständigkeit gewagt. 

Was war bei der Gründung von LUI – Neurozentriertes Training die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist für mich immer wieder eine Solopreneurin zu sein. Bisher noch kein Team zu haben, das sich gegenseitig motiviert und fokussiert ist eine Herausforderung Tag für Tag. Den Ansporn anderen mit Rückenschmerzen eine bessere Lösung anzubieten, als ich sie vor Jahren hatte, treibt mich aber immer wieder an. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Man kann nicht nur, man sollte sogar. 

Egal ob miene ersten Stunden als Personal Trainerin, meine ersten digitalen Pläne oder mittlerweile mien Online Programm mit eigener App: Es muss nicht alles perfekt sein. Im Gegenteil: Ich hole mir live lieber Feedback von Kund:innen ein und verbessere Schritt für Schritt. Solange ich für meine Kund:innen ein Problem löse, schauen sie über nicht perfekten Sound und co hinweg. Gleichzeitig bedarf es jeder Menge Mut und Geduld, sich dem kritischen Feedback dann auch immer wieder zu stellen. 

Welche Vision steckt hinter LUI – Neurozentriertes Training?

LUI setzt da an wo die medizinische Versorgung bei Rückenschmerzen aufhört und unterstützt die Kund*innen dabei in ein eigenständiges Training überzugehen. Schmerzbewältigung ist für alle Menschen, die ihren Körper verstehen und ihrem Körper vertrauen, zugänglich und erlebbar.

Wer ist die Zielgruppe von LUI – Neurozentriertes Training?

Menschen die unter Rückenschmerzen leiden und selber aktiv werden wollen um wieder ein bewegtes und unbeschwertes Leben zu leben.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

LUI – Neurozentriertes Training setzt dort an, wo Schmerzen und Bewegung entstehen: im Gehirn. Damit stehe ich für einen Paradigmenwechsel in der Branche: Weg vom biomechanischen hin zum neurobiopsyhosozozialen Model. Es geht eben nicht mehr nur um Rücken und Bauchübungen sondern darum, Schmerzen und den den eigenen Körper zu verstehen um ihm wieder zu vertrauen. 

Das Programm kombiniert Wissen mit Workouts und bindet dabei Atmung, Augen, Gleichgewicht und Bewegung ein.

LUI – Neurozentriertes Training, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

LUI erstellt aufbauend auf einer personalisierten Neuro-Analyse ein fokussiertes Online

Programm, dass Augen, Balance, Atmung und Bewegung miteinander verbindet. Gleichzeitig erklärt LUI detailliert und alltagsrelevant die Zusammenhänge zwischen Schmerz, Gehirn und Körper. Das nennt man Neuro-Education.

Aktuell liegt mein Fokus auf Rückenschmerzen, in 5 Jahren möchte ich Programme für unterschiedliche Beschwerdebilder wie Knie, Schulter, Hüfte oder Nackenprobleme. Langfristig möchte ich vorallem auch Spaß und Vielfalt der Bewegung in den Alltag meiner Kund:innen bringen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Einfach machen: Wenn du deine Idee hast, probier sie aus.Du wirst überrascht sein, was du dabei alles lernst. 

Sei neugierig und frage nach. Egal ob bei Events, mit Kund:innen oder Partner:innen, wenn dir etwas nicht klar ist oder dich etwas interessiert, dann frag nach. Die meisten freuen sich über ehrliche Neugierde und daraus ergeben sich manchmal die spannendsten Kontakte. 

Sei präsent und nutze Chancen. Ob Interviews, Artikel oder Podcast, sprich über deine Ideen und nutze Angebote die du bekommst. Auch wenn du dich vielleicht noch nicht bereit fühlst – das wirst du wohl nie. Denk dran, du weißt nie, wer auf der anderes Seite deine Präsenz wahrnimmt und was daraus entstehen kann. 

Bildquelle: Andreas Sebayang

Wir bedanken uns bei Luise Walther für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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