Samstag, Oktober 16, 2021

9 Eigenschaften eines guten Logos

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Krzysztof Gilowski
Krzysztof Gilowski ist Content Marketer bei Frisch Logos, ein Logo-Design Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von kompletten Brandings für kleine Unternehmen und Startups konzentriert.

Welche Voraussetzungen muss ein Logo erfüllen, das eine treibende Kraft Ihres Unternehmens sein soll?

Wenn man ein Logo bestellt, hat man oft keine Ahnung, wie sein Firmenzeichen aussehen soll und letztendlich aussehen wird. Logo-Designer verkaufen keine fertigen Produkte mit leicht vergleichbaren Parametern. Die Qualität ihres Werkes ist schwer zu beurteilen.

Sie wissen nicht, ob das Zeichen Ihnen gefällt (oder auch nicht) oder ob es eine wirklich durchdachte und professionelle Konstruktion darstellt, die das Vertrauen über Jahrzehnte erwecken wird. Folgende Regeln helfen Ihnen, die wichtigsten Vorteile eines hochqualitativen Logos zu erkennen. Diese Kenntnisse erlauben Ihnen viel Geld zu sparen.

Prüfen Sie, ob Ihr Logo

1. …einzigartig ist

Dies ist mitunter die wichtigste Aufgabe eines wirksamen Logos: in der Masse anderer Markenzeichen anders, eben einzigartig sein. Ihr Logo darf keineswegs eine schlechtere Version einer bekannten, erfolgreichen Marke sein.

Wollen Sie für Ihre Einzigartigkeit geschätzt werden, so müssen Sie sich schon von vornherein von der Konkurrenz abheben.

2. …eine klare Botschaft trägt

Ein Logo drückt sich aus durch einfache, klare grafische Formen in Verbindung mit entsprechend gewählten Farben. Unklare Strukturen und kleine Details stören die Botschaft und den Ausdruck. Ähnlich chaotisch wirkt eine zu große Anzahl benutzter Farben. Beschränken Sie sich auf höchstens drei Farben.

Ein gekünsteltes Markenzeichen wird nicht ernst genommen.

Ein Logo, das Eindruck mithilfe von zu vielen Mitteln machen will, ist nicht nur schlecht lesbar; ein gekünsteltes Logo wird einfach nicht ernst genommen.

3. … den Charakter des Unternehmens spiegelt

Ein Logo soll zum Träger der Unternehmensphilosophie werden. Das grafische Zeichen sollte zum Tätigkeitsprofil passen, angemessen zum Produkt oder zur Dienstleistung sein, die Sie verkaufen wollen.

Es ist der Mühe wert, zum Beispiel sich Gedanken darüber zu machen, ob die verwendete Schriftart in Ihrer Branche üblich ist.

4. … langlebig ist

Die besten Logos dienen ihren Besitzern sogar über Jahrzehnte oder länger. Wenn es erforderlich erscheint, werden sie aufgefrischt, dies sind jedoch keine bedeutenden Änderungen. Denn das Firmenzeichen, das auf dem Markt über Jahre besteht, zeugt von der Kraft der Marke und ihrer Wiedererkennbarkeit. Das ist ihr/Ihr wertvollstes Kapital.

Coca-Cola-Logo, fast dasselbe, wie vor über 100 Jahren

Meiden Sie Logoentwürfe, die auf momentanen, heute und jetzt gültigen Trends in Ihrer Branche basieren. Es ist so, als würden Sie bewusst Ware mit sehr kurzem Haltbarkeitsdatum auf den Markt bringen.

5. … leicht erkennbar ist

Ein Blick sollte reichen, um sich Ihr Logo zu merken. Wiedererkennbarkeit und Merkvermögen sind Merkmale, die für den Wert der Marke wirklich entscheidend sind.

6. … lesbar und eindeutig ist

Ein Markenzeichen darf keine falschen Assoziationen hervorrufen. In verschiedenen Kulturen gibt es viele Zeichen und Symbole, die mit verschiedenen Bedeutungen verbunden sind.

Prüfen Sie die Symbolik Ihres Logos und überlegen Sie, ob die von ihr getragene Bedeutungen wirklich dem entsprechen, was Sie übermitteln wollen.

7. … funktionell ist

Ein Logo muss für viele unterschiedliche Anwendungen taugen. Es soll genauso gut auf einem Plakat wirken, wie in einer Zeitungsanzeige.

Ein Markenzeichen darf ihre Vorteile nach einer Änderung des Formats von hoch in quer, oder sogar nach Invertieren der Farben (was oft durch einen hellen Hintergrund der Präsentation erzwungen wird), nicht verlieren.

8. … eine Vektorgrafik ist

Ein Markenzeichen soll in einem Vektorgrafikprogramm erstellt werden (z. B. Adobe Illustrator, Corel Draw). Nur dann besteht, dank der mathematischen Definition der Bildpunkte, die Möglichkeit einer beliebigen Änderung der Skala ohne Qualitätsverlust.

Dies wird nicht von Rasterbildern gewährleistet, die aus Pixeln bestehen und in Programmen wie Gimp oder Photoshop erstellt werden. Das Logo wird in größerer Skala oder bei Gravur unbrauchbar.

9. … nicht aus fertigen Elementen entstand

Eine Clipart (fertige Grafik, allgemein im Internet zugänglich) als Element eines Markenzeichens disqualifiziert ein professionelles Logo. Dies ist nicht nur auf den ersten Blick sichtbar (sieht „billig“ aus) sondern ist auch einem absolut legalen Kopieren durch die Konkurrenz ausgesetzt. So ein Logo hat außerdem keinerlei Originalität.

Man kann natürlich gelungene Logos finden, welche die eine oder andere Voraussetzung nicht erfüllen; es sind jedoch außerordentlich seltene Fälle, sehr mutig und paradoxerweise, tief durchdacht.

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