Seid überzeugt von dem was ihr macht

logarithmo bietet cloudbasierte Lösungen für Energie- und Logistik-Probleme

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen logarithmo doch kurz vor unseren Lesern vor!
Über unsere Plattform logarithmo machen wir Unternehmen die Digitalisierung so einfach wie möglich, indem wir digitale Best-Practice-Lösungen als eine Web-App in der Cloud anbieten und so für jeden Mitarbeiter leicht anwendbar machen. Beispielhafte Lösungen sind hochwertige Datenanalysen, Prognoseverfahren, Optimierungen, Simulationen und Big-Data-Lösungen, die in wenigen Minuten auf die Daten des Unternehmens angewendet werden können, ganz ohne Spezialwissen. Die Innovation liegt in der einfachen, direkt anwendbaren Bereitstellung von hochwertigen digitalen Verfahren, wodurch wir selbst komplexe mathematische Verfahren aus aktuellen Forschungsprojekten für jeden Anwender so einfach anwendbar machen wie eine App auf dem Smartphone.

Wie ist die Idee zu logarithmo entstanden und warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
In der Forschung werden häufig mathematische Verfahren für die Lösung praktischer Probleme entwickelt – beispielsweise Optimierungen, Prognosen oder Methoden zur Beherrschung von Unsicherheiten. Im Rahmen von Forschungsvorhaben haben wir festgestellt, dass diese Lösungen später oft nur von einzelnen Unternehmen genutzt werden, die direkte Projektpartner sind. Andere Firmen, die auch von den Verfahren profitieren könnten, warten meist jahrelang, bis Lösungen verfügbar sind. Wir möchten diese Verfahren in den Bereichen Logistik und Energiewirtschaft auch anderen Unternehmen zur Verfügung stellen und ihnen so einen Zugriff auf state-of-the-art Lösungen ermöglichen, den sie sonst nicht hätten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir sind gefördert durch ein EXIST-Gründerstipendium, welches uns ermöglicht uns von Beginn an Vollzeit auf unser Vorhaben zu konzentrieren. Um diese Förderung einzuwerben mussten wir ein Ideenpapier einreichen und darin unsere Idee konkretisieren, den Markt segmentieren und uns einen Überblick über potenzielle Wettbewerber verschaffen. Auch Pilotpartner konnten wir in dieser frühen Phase bereits für unser Vorhaben begeistern. All das war neben unserer Promotion nicht immer leicht, hat uns aber sehr geholfen direkt mit einem klaren Fokus zu starten und z.B. bereits nach 4 Monaten bei einem bundesweiten Businessplan-Wettbewerb „start2grow“ unter die ersten 10 Plätze zu kommen.

Wie hat sich logarithmo seit dem Start entwickelt?
Wir sind alle drei überzeugt von dem Mehrwert, den wir Unternehmen durch unsere Lösung bieten können. Gerade in der heutigen Zeit im Rahmen der Digitalisierung und Stichworten wie Big Data, Industrie 4.0 oder Predictive Analytics ermöglichen wir Unternehmen Zugriff auf einfach nutzbare „Bausteine“, die Unternehmen für ihre nächsten Schritte benötigen. Wir haben bereits zahlreiche Gespräche geführt und konnten erste Partner und Projekte gewinnen, obwohl wir erst seit Juni offiziell gegründet sind. Aus diesem Grunde sind wir sehr zuversichtlich für die Zukunft gestimmt.

Welche Wege gehen Sie, um logarithmo am Markt zu etablieren?
Vor allem versuchen wir ständig herauszufinden, wo der akute Bedarf bei unseren Kunden liegt. Es bringt nichts, wenn wir eine hochwertige Optimierung für automatisierte Lagersysteme bieten, wenn diese Lösungen beim Kunden gar nicht im Einsatz sind. Stattdessen möchte er vielleicht schnell und einfach die optimale Menge bestimmen, die er von seinen Produkten im Lager vorhalten soll. Unsere Herangehensweise besteht daher vor allem aus vielen Gesprächen und einer schnellen Umsetzung von Pilotprojekten, um möglichst gut die Bedarfe unserer Kunden zu verstehen und lösen zu können.

Wer ist die Zielgruppe von logarithmo?
Unsere Zielgruppe sind Unternehmen, welche sich im Rahmen der Digitalisierung weiterentwickeln möchten. Generell konzentrieren wir uns dabei derzeit auf die Bereiche Energie und Logistik. Neben den Unternehmenskunden als direktem Anwender arbeiten wir zudem mit Softwareanbietern und z.B. Beratungen zusammen. Über unsere offenen Schnittstellen können wir unsere Lösungen sehr flexibel bei Drittanbietern integrieren und so deren Funktionsumfang erheblich erweitern.

Wie funktioniert logarithmo?
Anwender zahlen für den Zugang zu einzelnen Verfahren in der Cloud eine Jahresgebühr. Damit können unsere Kunden – zum Teil sehr aufwändige Berechnungsverfahren – direkt im Browser anwenden. Falls die direkte Anbindung an im Unternehmen eingesetzte Software gewünscht ist, ermöglichen wir gegen Mehrkosten eine Integration. Bei extern entwickelten Verfahren, z.B. Verfahren von Hochschulen, erhalten die Inhaber der Verwertungsrechte einen Anteil an den Lizenzumsätzen.

Warum sollte man logarithmo nutzen?
Sowohl in der Energiewirtschaft wie auch in der Logistik kann durch Daten und intelligente mathematische Verfahren echter Mehrwert geschaffen werden. So ermöglicht z.B. die zunehmende Datenverfügbarkeit im Zuge der Digitalisierung beider Bereiche bessere Prognosen, die im Energiebereich für ein verbessertes Management von erneuerbaren Energien und im Logistikbereich z.B. für eine verbesserte Absatzplanung genutzt werden können.

logarithmo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unser Ziel ist es, dass es in 5 Jahren auf jedem relevanten Industriekongress in Europa mehrere Teilnehmer gibt, die von unserer Lösung begeistert sind, weil wir ihnen durch unsere Plattformhttps://www.logarithmo.de bereits konkret helfen konnten. In Diskussionen mit ihren Kollegen zu aktuellen Problemstellungen im Rahmen der Digitalisierung werden diese immer anmerken „Hey, habt ihr dazu bereits auf logarithmo.de nach einer Lösung gesucht?“.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?
Seid überzeugt von dem was ihr macht. Versucht aber trotzdem so früh mit so vielen potentiellen Kunden wie möglich zu reden, auch wenn euer Produkt noch gar nicht fertig entwickelt ist. So erfahrt ihr, welche der 10 Funktionen eures Produktes für eure Kunden überhaupt wichtig sind. Und sucht euch ein gutes Team – es wird immer Höhen und Tiefen geben und zusammen funktioniert das Ganze einfach sehr viel besser und macht sehr viel mehr Spaß.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

X