Samstag, Oktober 16, 2021

Liwo: Die clevere Erfrischung

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Liwo: Erfrischungsgetränk das den Energiehaushalt im Gleichgewicht hält

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Liwo doch Kurz vor
Liwo ist ein neues, innovatives Erfrischungsgetränk, mit dem wir das Konzept der Limo auf den Kopf gestellt haben. Andere Erfrischungsgetränke enthalten viel schnell verdaulichen Zucker oder künstliche Süßstoffe. Diese bringen den Blutzucker- und Insulinspiegel durcheinander. Liwo hingegen ist darauf ausgelegt, den Energiehaushalt langfristig im Gleichgewicht zu halten und ist somit die clevere Alternative! Kein auf und ab, sondern mit Liwo im Gleichgewicht. Ganz nach unserem Motto: Weil der ganze Tag zählt.

Wie ist die Idee zu Liwo entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir hatten das Problem, dass uns eine leckere Erfrischung zwischendurch wichtig war, wir aber nicht die ungesunden Folgen in Kauf nehmen wollten, die klassische Erfrischungsgetränke mit sich bringen. Genau diesen Umstand wollten wir ändern. So war die Idee zu Liwo geboren: Ein leckeres Getränk zu entwickeln, das die typischen Nachteile von klassischen Erfrischungsgetränken vermeidet und sie stattdessen durch einen gesunden Mehrwert ersetzt.
Dabei war es uns wichtig, ein Getränk zu haben, hinter dem wir zu 100 Prozent stehen können. So haben wir großen Wert auf die wissenschaftliche Fundierung der Rezeptur gelegt. Durch die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kolb vom evalomed Institut für Gesundheitsforschung und Prof. Dr. Kling von der Bergischen Universität Wuppertal konnten wir dies sicherstellen und für das Konzept sogar eine Förderung vom Bundeswirtschaftsministerium erhalten.
Wir, Michael Taheri und Patrick Krell, haben uns bereits 2012 auf diversen Gründertreffen kennengelernt und immer einen regen Austausch über potentielle Geschäftsideen gepflegt. Als wir uns dann über die Idee zu Liwo unterhalten hatten, war uns schnell klar, dass diese Idee auch umgesetzt werden muss. Im Februar 2014 wurde mit der Gründung der Liwo GmbH auch ein wichtiger Schritt genommen und das Büro im W-tec Technologiezentrum bezogen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die erste große Herausforderung war es, die Umsetzung der Geschäftsidee zu finanzieren. Durch den hohen Innovationsgrad und die Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal und dem evalomed Institut für Gesundheitsforschung, konnten wir uns beim Bundeswirtschaftsministerium für das EXIST-Gründerstipendium bewerben. Hier konnte das wissenschaftliche Konzept von Liwo überzeugen, wodurch wir die Entwicklung von Liwo durch das Förderprogramm fortsetzen konnten.
Die zweite große Herausforderung war es, einen guten Geschmack zu entwickeln. Denn durch die zahlreichen Restriktionen bei der Rezepturentwicklung, haben wir uns doch sehr stark begrenzt. So durfte Liwo beispielsweise keinen Haushaltszucker und keine künstlichen Süßstoffe enthalten, was in vielen Getränken die Geschmacksgeber sind. Darüber hinaus sollte Liwo kalorienarm sein, wodurch auch die Menge des verwendbaren Fruchtgehalts begrenzt wurde. Eine Fruchtkombination zu finden, die auch in einer vergleichsweisen geringen Menge einen leckeren Geschmack ergibt, war daher deutlich schwieriger als zunächst gedacht. Umso glücklicher waren wir, als die Kombination von Zitrusfrüchten und Kaktusfeige trotz all dieser Restriktionen einen so tollen und einzigartigen Geschmack ergab.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden?
Die Entwicklung des Konzepts und der Rezeptur konnte 2014 durch das EXIST-Gründerstipendium finanziert werden. Allerdings war darin nicht die Abfüllung der ersten 20.000 Flaschen enthalten und so wurde der Markteintritt von Liwo durch das Anfang 2015 durchgeführte Crowdfunding finanziert. Zusätzlich konnten wir durch das Crowdfunding noch einmal etwas Aufmerksamkeit für Liwo generieren und unsere Bekanntheit steigern.

Wie war das Feedback aus der Crowd?
Das Feedback der Kampagne war überaus positiv. Unser Fundingziel haben wir dank der 273 Unterstützern nicht nur innerhalb kürzester Zeit erreicht, sondern mit insgesamt knapp 17.000 Euro sogar mehr verdoppelt. Auch konnten wir uns schon einen ersten kleinen Kundestamm aufbauen.

Wer ist die Zielgruppe ?
Wir möchten Liwo als das gesunde Erfrischungsgetränk am Arbeitsplatz etablieren und so gesundheitsbewussten Menschen dort zur Verfügung stellen. Wir denken, dass besonders im Arbeitsumfeld noch mehr für die Gesundheit getan werden sollte. Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens dort und gesunde und zufriedene Mitarbeiter sind ein wichtiger Erfolgsfaktor.
So können Unternehmen ihren Mitarbeitern mit Liwo eine clevere Alternative zu den handelsüblichen Zuckerbomben oder Süßstoffcocktails anbieten. Aktuell findet man Liwo bereits in vielen Unternehmen (u.a. Barmenia Versicherungen, Barmer GEK, Bayer, Zwilling) auf den Konferenztischen, in Seminaren, im Kundentermin und auch in der Kantine.

Auf was achten Sie bei der Auswahl der Zutaten?
Das Ziel von Liwo ist es, den Energiehaushalt im Gleichgewicht zu halten und so eine gesunde Erfrischung zu bieten. Bei der Auswahl der Zutaten achten wir darauf, dass diese das Konzept unterstützen. Langsam verdauliche Kohlenhydrate (Isomaltulose), wertvolle Ballaststoffe, ausgewählte Vitamine und Grüntee-Extrakt machen Liwo so zur cleveren Erfrischung.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir wollen den Markt für Erfrischungsgetränke ein Stück gesünder machen. Deswegen wollen wir Liwo so schnell es geht, so vielen Menschen wie möglich als clevere Erfrischungsalternative zur Verfügung stellen. Dafür müssen wir neue Kunden und Partner gewinnen. In fünf Jahren geben wir den Menschen in Deutschland hoffentlich flächendeckend die Möglichkeit, sich clever mit Liwo zu erfrischen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
• An die Idee glauben und sich nicht von Rückschlägen unterkriegen lassen.
• Die Vision der eigenen Idee sollte größer sein als der Gedanke an Reichtum.
• Immer flexibel bleiben! Man weiß vorher nie, wie sich etwas entwickelt.

Wir bedanken uns bei Patrick Krell für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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