Achtet darauf, die passenden Mitarbeiter zu finden!

Lilienthal Berlin urbane Lifestyle Uhren made in Berlin

Stellen Sie sich und das Startup Lilienthal Berlin doch kurz unseren Lesern vor!
Ich bin Jacques Colman, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von Lilienthal Berlin. Seit zweieinhalb bauen wir Uhren, die einen ganz eigenen Lifestyle repräsentieren. Die sich aber auch durch ein wirklich durchdachtes, schon mehrfach preisgekröntes Design auszeichnen. Und die so nachhaltig wie möglich in Deutschland produziert werden.

So steht Lilienthal Berlin für Lifestyle-Uhren, die nicht nur gut aussehen, sondern die auch mit einem wirklich guten Gefühl getragen werden können.

Wie ist die Idee zu Lilienthal Berlin entstanden?
Nach einer langen Nacht in den Clubs sind wir im Sonnenaufgang über die Landebahn am Tempelhofer Feld spaziert. Es klingt ein wenig kitschig – aber hier wurden wir tatsächlich überwältigt vom Gefühl der unbändigen Freiheit. Damit war klar, was der Kern unserer Markenidentität werden sollte: Das Gefühl zu verkörpern, das alles möglich ist – Wenn man eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

Dass wir in Deutschland Uhren mit einem spürbar hohen Qualitätsanspruch einem nachhaltigen Hintergrund zu einem fairen Preis bauen wollten, wussten wir zwar schon vorher, denn eben solche Uhren gab es vorher schlichtweg noch gar nicht. Aber in dem Moment auf dem verlassenen Flughafen wussten wir dann, was genau Lilienthal Berlin werden sollte!

Welche Vision steckt hinter Lilienthal Berlin?
Der Lifestyle-Uhren-Bereich wächst und gedeiht. Um sich hier nachhaltig zu etablieren, setzen wir auf echte Hochwertigkeit zu einem guten Preis. Hochwertigkeit definieren wir über ein unverkennbares, starkes Design, eine hohe Qualität „Made in Germany“ sowie einen nachhaltigen Anspruch. Alles, was wir tun, steht immer unter dem Gedanken „Wie können wir das noch besser machen?“ So haben wir uns beispielsweise dafür entschieden, für unsere Armbänder ausschließlich vegetabil gegerbtes Leder zu verwenden. Das kommt in unserer Branche sehr selten zum Einsatz, da die Bearbeitung sehr aufwändig ist. Aber wir finden, es lohnt sich – denn so schonen wir Haut und Umwelt.

Einen besonderen Look bekommen die Uhren dadurch außerdem. Und so können wir eben dadurch, dass wir einen Mehraufwand betreiben, auch ganz direkt einen Mehrwert bieten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war es, die richtigen Partner zu finden und dann auch noch davon zu überzeugen, mit uns zu arbeiten. Wenn ein noch völlig unbekanntes Unternehmen auf einmal große Ansprüche stellt, reagieren viele potenzielle Hersteller erst einmal abweisend. Es war beispielsweise jede Menge Überzeugungsarbeit nötig, überhaupt einen Leder-Spezialisten in Deutschland zu finden, der für uns mit dem vegetabil gegerbten Leder arbeitet – aber mittlerweile beliefern uns die drei größten Armbandhersteller des Landes.

Die Finanzierung ist natürlich noch einmal ein ganz eigenes Kapitel. Es hilft aber sehr, nicht nur einen realistischen Businessplan, sondern auch ein emotional ansprechendes Produkt vorzeigen zu können. Darum konnten wir gleich zu Beginn einen starken Investor finden, der uns in vielen Punkten unterstützen konnte – längst nicht nur mit seinem finanziellen Investment!

Wer ist die Zielgruppe von Lilienthal Berlin?
Jeder, der wissen will, wie spät es ist, schöne Dinge mag und ein Bewusstsein für Qualität und Nachhaltigkeit hat. Wir glauben nicht, dass Zeit gleich Geld ist – Aber sehr wohl, dass es ein Luxus ist, Zeit zu haben. Und das drücken wir durch die ganz analoge Darstellung der Zeit in einer entspannt wirkenden Uhr aus – die den Träger ganz bewusst nicht rund um die Uhr erreichbar macht, an Termine und Deadlines erinnert und die Vitalfunktionen überwacht!

Und übrigens: Auch wenn wir stark mit der Stadt Berlin assoziiert sind: Unsere Zielgruppe ist längst international. Wir verkaufen unsere Uhren bis in die USA und nach Japan!

Wie funktioniert Lilienthal Berlin?
Das ist eigentlich keine Raketenwissenschaft Wir bauen Uhren und verkaufen sie. Hauptsächlich geschieht das über unsere Webseite www.lilienthal.berlin, zudem haben wir ein ständig wachsendes Händlernetzwerk. Weil wir aber in jedem Fall mehrere Handelsstufen auslassen, können wir die Uhren eben auch zu sehr fairen Preisen anbieten.
Und wir haben schon einige Ideen, wie wir unseren Vertrieb noch innovativer gestalten können. Aber darüber reden wir lieber erst, wenn es soweit ist…

Welche Vorteile bietet Lilienthal Berlin? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Unser Vorteil ist ganz direkt am Handgelenk und im Portemonnaie spürbar: Wir bieten eine wirklich außergewöhnliche Qualität zu einem guten Preis. Das ist keine leere Floskel! Auch unser Design, geprägt von raffinierten Anspielungen auf unsere Heimatstadt Berlin, macht uns unverkennbar. Das wurde uns auch schon vielfach von Experten bestätigt: Es wurde bereits mit nationalen und internationalen Designawards ausgezeichnet.

Und eben auch das, was man nicht sehen oder unmittelbar fühlen kann, ist ohne Zweifel ein Vorteil: Unsere Uhren sind eben auch gut für die Umwelt!

Lilienthal Berlin, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unser Sortiment wird weite wachsen und gedeihen. Mit unserer ersten Automatik-Uhr, der „Zeitgeist Automatik“, haben wir bereits erste Schritte unternommen, uns auch im gehobenen Segment zu etablieren. Und wir schauen gerade, in welche ganz anderen Bereiche wir uns noch vorwagen können. Uhren werden weiterhin unsere Kernkompetenz bleiben – aber schauen wir mal, wie wir unser Sortiment ergänzen. Sonnenbrillen? T-Shirts? Badehosen? Alles ist möglich!

Außerdem sehen wir uns in fremden Städten. In tropischen Paradiesen. Und vielleicht sogar am Südpol. Die weitere Internationalisierung ist eines unserer großen Projekte für die kommenden Jahre.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Achtet darauf, die passenden Mitarbeiter zu finden. Die Chemie im Team muss einfach stimmen – denn schließlich werdet ich viel Zeit mit ihnen verbringen. Egal, was ihr macht: Ihr werdet die ganze Arbeit nie alleine machen. Ohne die richtigen Mitarbeiter ist man nichts!
Spart nicht an Bürostühlen – ihr werdet lange darauf sitzen. Ihr werdet viel Zeit mit dem Projekt verbringen. Es wird euch rund um die Uhr in Beschlag nehmen. Also seid euch bloß sicher, dass ihr gut sitzt!
Und vor allem: Findet eine Idee, für die ihr wirklich brennt. Nur so könnt ihr Leidenschaft bei eurem Team und euren Kunden wecken. Und lasst euch von Rückschlägen nicht entmutigen. Kämpft für eure Idee – Und macht euch klar, dass ihr nicht alleine kämpft!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jacques Colman für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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