Let’s Yalla: Fly tomorrow

Mit Let’s Yalla spontan dem Alltag entfliehen- Abschalten , Entspannen und dich inspirieren lassen

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Let’s Yalla doch kurz vor!
Anstatt bei uns anzufangen, möchten wir Dich auf eine kleine Reise mitnehmen.
Es ist einer dieser Tage im Büro oder in der Uni, die nicht enden wollen. Du bist wahnsinnig unproduktiv, gelangweilt und einfallslos oder stehst völlig unter Stress, weil die To Do-Liste endlos lang ist. Die Stunden ziehen sich und es wird immer anstrengender. Schrecklich!
Und am Ende des Tages, auf dem Heimweg, kommt dann wieder diese Unzufriedenheit in Dir hoch, die Erschöpfung und der Wunsch, alles einfach hinter sich zu lassen … nur für ein paar Tage! Abschalten, Neues sehen und Dich inspirieren lassen von fremden Städten, der Natur oder dem Lieblingsort.
Aber spontan hinfliegen? Nee – viel zu verrückt! … Oder etwa nicht?
Mit Let’s Yalla, einer App für spontane Flugbuchungen, hat der User Zugriff auf die Restplätze in Flügen und kannst zu besonders günstigen Preisen schon – und nur – am nächsten Tag wegfliegen. Seine Spontanität ermöglicht es uns, Flugtickets noch am Abend vor Abflug zu vermitteln, weshalb die Preise unter dem üblichen Marktniveau liegen. Angeboten werden nur die Tickets, die übrig sind. Unser Slogan „Fly tomorrow“ bringt das Konzept auf den Punkt.
Die Menschen hinter Let’s Yalla sind Ori Hagai und Katharina Seehuber, ein israelisch-deutsches Gründergespann und selbst leidenschaftliche Traveler.

Wie ist die Idee zu Let’s Yalla entstanden?
Der Traum vom spontanen Reisen steckt in uns beiden. Aber wie viele Reisende haben auch wir bereits schmerzhaft erfahren müssen, dass kurzfristiges Fliegen sehr teuer sein kann. Dabei liegt es auch im Interesse unserer Partner, ihre übrig gebliebenen Tickets in einer Sale-Aktion kurz vor Abflug noch zu verkaufen. Zwei Probleme, eine Lösung – die Idee war geboren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir sind bisher selbstfinanziert, eine Tatsache, die mit zur größten Herausforderung wurde. Gleichzeitig lehrt sie uns, unser Konzept immer wieder zu überarbeiten, kreativ zu denken und ungewöhnliche, günstige Lösungen für teure Probleme zu finden. Wir sind stolz darauf, ein derart leanesStartUp zu lenken und sehen darin auch eine unserer größten Kompetenzen.
Weitere Herausforderungen waren die Entwicklung der App und ein Zero-Budget-Marketing, das bisher sehr zufriedenstellende Erfolge zeigt.

Wer ist die Zielgruppe von Let’s Yalla ?
Spontan, abenteuerlustig, offen – das ist unsere Zielgruppe! Unsere User belasten ihr Budget ungerne mit einem teuren Flug. Stattdessen reisen sie gerne kurzfristig, sind neugierig auf verschiedene Destinationen und offen, was die Zeitplanung angeht. Jeder, der das von sich behaupten kann, wird sich von uns angesprochen fühlen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Einkommenssituation.

Wie funktioniert Let’s Yalla ?
Das Prinzip ist einfach: Jeden Tag fragen wir bei unseren Partnern ab, welche Restplätze in Flügen des nächsten Tages verfügbar sind. Entsprechend bestimmter Auswahlkriterien (z.B. Preis oder Datum des Rückflugs) erstellen wir, separat für jeden Abflughafen, ein Angebotsportfolio mit verschiedenen Destinationen und Zeiten. Abends wird dieser Katalog veröffentlicht und unsere User buchen über eine intuitiv zu bedienende, minimalistische App ihren Flug für den nächsten Tag.

Let’s Yalla, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir möchten in deutschen Reisenden das Bewusstsein wecken, dass spontanes Reisen tatsächlich möglich ist – auch wenn es mit Einschränkungen, beispielsweise in der Destinationswahl, verbunden ist. Mit Let’s Yalla sollen unsere User aus ihrem Alltag ausbrechen und für ein paar Tage andere Kulturen erkunden, um mit neuen Ideen und erholt frisch durchzustarten. In fünf Jahren sind wir der Ansprechpartner für echte Last-Minute-Reisen in der DACH-Region.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?
1. Denke logisch und einfach.
Wenn man erfahrene Experten fragt, bekommt man oft vielfältige Ratschläge für die perfekte Umsetzung von Projekten – das sind aber oftmals unerreichbare Ideale, gerade für junge Gründer mit wenig Kapital. Es hilft, sich auf den logischen Menschenverstand zu verlassen: denke selbstständig und kreativ und versuche, eine einfache und leicht umsetzbare Lösung für Probleme zu finden. Perfekt kann man später immer noch!
2. Behalte ein Leben neben der Gründung.
Eine Gründung nimmt einen Großteil Deiner Zeit und annähernd Deine vollständige Denkkapazität in Anspruch. Bewahre Dir trotzdem ein Leben neben dem Projekt und werde nicht emotional abhängig vom Erfolg oder Misserfolg Deiner Gründung. Ansonsten werden Dich die Ups und Downs, die sicher kommen, zu sehr aus dem Gleichgewicht bringen.
3. Höre auf Dein Bauchgefühl.
Es hat immer Recht. Und wenn Du nur einen einzigen Ratschlag befolgen möchtest, dann sollte es definitiv dieser sein.

Wir bedanken uns bei Katharina Seehuber für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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