Leopold:Treffpunkt und Tool für selbstständige Musiklehrer

Auf Leopold finden selbständige Musiklehrer ein digitales Lagerfeuer

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Leopold doch kurz vor!
Ich kann erst mal sagen, was ich nicht bin: Musiker oder Musiklehrer. Und was ich nicht hatte: die Idee zu einem Online-Tool für Musiklehrer. Aber der Reihe nach: Ich bin Journalist, wohne im schönen Würzburg und arbeite seit fünfzehn Jahren im Onlinebereich.

Leopold ist vieles in einem. Wie ein Schweizer Taschenmesser sollen selbständige Musiklehrer auf www.leopold.rocks an einem Ort alle Werkzeuge finden, die sie in ihrem Berufsalltag so brauchen. Schön übersichtlich, einfach und praktisch. Wir decken viel ab, was der Lehrer im Alltag so braucht, in Bezug auf Schüler, Termine, Abrechnung, Kommunikation, eigene Website. Das Wichtigste ist das Forum: Mit Leopold will ich einen einen Ort schaffen, wo man Anregungen aufschnappen, sich austauschen und verbünden kann. Auf Leopold finden selbständige Musiklehrer ein digitales Lagerfeuer, das nur für sie gemacht ist. Außerdem betreiben wir einen Blog, in dem wir in fundierten Artikeln alle Themen ansprechen, die selbständige Musiklehrer interessieren könnten, von KSK über Unterrichtsvertrag bis hin zu Tipps für den Unterricht.

Wie ist die Idee zu Leopold entstanden?
Die Idee für Leopold kam mir in Kanada, wo ich ein Jahr gelebt habe. Dort habe ich gesehen, wie ein befreundeter Musiklehrer in der Kneipe mit einem Programm für Musiklehrer mal eben schnell seine Termine und Stundenthemen für den nächsten Tag am Handy checkte. Als ich wieder in Deutschland war, habe ich bei Freunden herumgefragt. Einer benutzte das immer gleiche Blatt Papier für seine wöchentlichen Termine, da hatte er so viel drin rumradiert, dass es kaum noch zu lesen war. Die moderneren machten ne Excel-Tabelle. Da dachte ich mir: Musiklehrer brauchen was Besseres.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war es, Leopold zwar mächtig und umfangreich, aber zugleich einfach zu halten. Da haben wir viel Gehirnschmalz reingesteckt, wie wir alle Funktionen mit möglichst wenig Klicks erreichbar machen und alles im gleichen Stil und sehr wohlgeordnet darstellen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie wir meinen: Für Leopold braucht man keine Bedienungsanleitung, jeder kann sofort anfangen.
Die Finanzierung habe ich alleine geleistet. Mittlerweile steckt in Leopold mein Auto, das ich nicht habe. Aber ich fahre sowieso lieber Fahrrad.

Wer ist die Zielgruppe von Leopold?
Unsere Zielgruppe sind alle selbständigen und freien Musiklehrer, die eigene Schüler haben und ihr Arbeitsleben somit alleine organisieren müssen. Sie sind zudem oft Einzelkämpfer, also in keiner größeren Gruppe eingebunden, wie es festangestellte Musiklehrer an Schulen ja automatisch sind. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, freie Musiklehrern die Möglichkeit geben, sich untereinander zu vernetzen. Das wollen wir mit unserem Forum schaffen.

Warum sollten Musiklehrer Leopold nutzen?
Sie haben ihren ganzen Organisationskram, von Adressen über Termine bis zur Abrechnung alles sauber erledigt, und das in viel weniger Zeit als vorher. Und wenn sie möchten, lernen sie bei uns andere interessante Kolleginnen und Kollegen kennen, die sie inspirieren.

Leopold, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren haben wir hoffentlich viele nette Musiklehrer kennengelernt und ihnen geholfen, mehr Zeit und Energie für das zu haben, was sie lieben: Musik zu machen und zu unterrichten.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Es gibt so viel, mit was man sich als Gründer so beschäftigt. Deshalb greife ich mal was Grundsätzliches heraus. Habt keine Angst, immer wieder nachzufragen, bis Ihr es wirklich verstanden habt. Man kann als Gründer sich nicht in allen Bereichen auskennen. Und wer nicht nachfragt, wird diese Bereich nie meistern.

Bild: Leopold Gründer Christoph Mayerl Bildquelle Thomas Obermeier

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christoph Mayerl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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