Zweite Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen

1 Mio. Euro für das erste lautlos pulsierende Lovetoy von Laviu

Das Dresdner Startup Laviu hat jetzt eine neue Finanzierungsrunde mit dem Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und einem lokalen Business Angel in Höhe von 800.000 Euro erfolgreich abgeschlossen. Im Dezember hatte das Unternehmen durch seine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Indiegogo fast das Dreifache des ursprünglichen Fundingziels erreicht. Insgesamt haben die beiden Gründer Julia Ryssel und Martin Cirillo-Schmidt nun Investorengeld von mehr als einer Million Euro eingesammelt. Das Unternehmen wird in diesem Jahr die Serienproduktion der ersten lautlos pulsierenden Lovetoys starten. Die ersten Exemplare werden im Frühsommer 2017 ausgeliefert. Sie sollen dann hauptsächlich über einen Online-Shop auf der eigenen Homepage vertrieben werden.

„Wir finden den technologischen Ansatz für diesen Markt und das Gründungsteam seit der ersten Stunde überzeugend, daher freuen wir uns, dass wir das Wachstum begleiten können“, sagt Markus H. Michalow, Geschäftsführer des TGFS. Auch Stephan Siegel, Geschäftsführer der Dresdner Venture Partner, ist sehr zufrieden, sich an dem Investment beteiligen zu können: „Mit dem erfolgreichen Crowdfunding haben die Gründer bewiesen, dass ihr Produkt im Markt bestehen kann.“ Das Geld soll in die Finanzierung der Produktion und der Markterschließung fließen.

Julia Ryssel freut sich auf die kommenden Herausforderungen: „Die neuen Investoren an Bord zu haben, stärkt die Vision von Laviu und gibt uns ein solides Fundament für das weitere Wachstum. 2017 sehen wir ganz im Zeichen unseres Online-Shops und sind überzeugt, dass er gut ankommen wird. Im zweiten Halbjahr wird dann die Entwicklung neuer Produkte im Fokus stehen.“

Zuletzt hatte Laviu aufgrund der Äußerungen von Sachsens AfD-Vize Thomas Hartung zum Thema Lovetoys und dessen Angriff auf den sächsischen Wirtschaftsminister europaweit für Schlagzeilen gesorgt: Hartung hatte den Minister er in diesem Zusammenhang als „Dildo-Dulig“ bezeichnet.

Bild: Team Martin Cirillo-Schmidt, Julia Ryssel und Anne Friebel © Laviu

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Quelle TEAM CODE ZERO

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