Wichtig ist es, sich auch mal Unwissenheit und Fehler einzugestehen

Latiera-Pralinés Hundeschokolade für den Hund und Schweizer Pralinen für Frauchen und Herrchen

Wie ist die Idee zu Latiera-Pralinés entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Das Gründerteam aus Joe und Fabian besteht schon seit 2015 als wir gemeinsam mit Freunden den Online-Marktplatz für Tierzubehör, Cadopi, gegründet haben. Wir kennen uns aus unserem gemeinsamen Studium.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir haben uns aus unseren eigenen Mitteln finanziert. Die größte Herausforderung war sicher eine Verpackung zu kreieren, die beide Pralinen schön trennt und rechtlich abgesegnet wird. Weiterhin mussten geeignete Produktionsstätten gefunden und viele Verhandlungen geführt werden.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Begonnen mit dem Verkauf haben wir im ersten Quartal 2017, also noch ganz frisch. Dabei wurde unsere erste Charge sehr gut von den Kunden angenommen und wir sind bereits in einigen namhaften Shops mit den Pralinen vertreten. Das freut uns wirklich sehr.
Wir sind nun bestrebt, dass unsere Pralinen nach der Sommerpause noch flächendeckender in Deutschland zu kaufen gibt, insbesondere in lokalen Geschäften. Viele dieser Händler kennen wir bereits durch unseren damaligen Online-Marktplatz, auf dem wir mehrere tausend Produkte unterschiedlicher Anbieter versammelt hatten. Auf diese Kontakte konnten wir gut zurückgreifen.

Wer ist die Zielgruppe von Latiera-Pralinés?
Die Zielgruppe sind vorranging Hundebesitzer, die sich und ihrem Hund etwas Gutes tun möchten oder ein etwas anderes Leckerli genießen möchten. Wir sprechen jedoch auch Personen an, die einem Hundebesitzer einmal „Danke“ sagen möchten. Die Pralinen sind dafür perfekt. Bei uns geht es darum, bei einem Geschenk sowohl an Herrchen/Frauchen als auch an den tierischen Liebling zu denken.

Aus was bestehen die Hundepralinen? Sind diese für jeden Hund geeignet?
Die Hundepralinen bestehen aus Hundeschokolade. Hundeschokolade ist, wie der Name es schon sagt, für den Hund gedacht. Gewöhnliche Schokolade ist für den Hund nicht geeignet, auch wenn manche Besitzer ihren Hund gerne naschen lassen.
Hundeschokolade ist für den Hund verträglich und bildet ein Genussmittel. Wie wir Menschen, haben auch Hunde unterschiedliche Geschmäcker. Derzeit bieten wir für den Hund zwei verschiedene Geschmacksrichtungen an. Die Konsistenz ist so gehalten, dass die Pralinen auch grundsätzlich von jedem Hund leicht zu kauen sind.

Wo kann man die Pralinen kaufen?
Die Pralinen sind über den Online-Shop auf unserer Homepage erhältlich sowie in einigen größeren Onlineshops, so z. B. auf www.hundeshop.de

Wie ist das Feedback?
Das Feedback ist außerordentlich positiv, sodass wir derzeit schon in der Planung sind, unser Sortiment auszuweiten. Uns freut es immer ungemein, wenn Kunden Fotos von den Pralinen und ihrem Hund auf unserer Facebook-Seite posten. Natürlich gibt es auch Hundebesitzer für die unsere Pralinen nichts sind, aber das ist wohl bei jedem Produkt im Lebensmittel- und Futtermittelbereich so. Wir freuen uns einfach, dass wir schon vielen Menschen und ihren Lieblingen eine Freude machen konnten und die Frage „Was könnte ich mal als Dankeschön mitbringen?“ für Hundebesitzer adäquat beantworten konnten.

Latiera-Pralinés, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wie eben schon angesprochen: Wir wollen mittelfristig unser Sortiment weiter ausbauen und mit Latiera eine Marke schaffen, die dafür steht, Tier und Mensch gleichermaßen zu verwöhnen. Wir denken noch über eine Bio-Variante nach, aber auch ein sportliches Set für Hund und Halter sind in die Überlegungen eingeschlossen. Die Grundsteine sind rechtlich, wie auch i.S.v. ersten Vertriebswegen und interner Infrastrukturen gelegt und können nun ausgebaut werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wir denken, dass man gerade bei einer Gründung innerhalb des Studiums viele Besonderheiten beachten muss. Einerseits ist man so frei und unabhängig wie vermutlich nie wieder, andererseits hat man natürlich nicht das Kapital und die Routine, die man wohl möglich etwas später hat. Wichtig ist es, sich auch mal Unwissenheit und Fehler einzugestehen, denn die macht jeder und nur daraus lernt man. Weiterhin ist es wichtig, sich mit Leuten zu umgeben, die ebenfalls Ziele haben und einem auch wertvolle Tipps geben können.

Abschließend sollte man vor allem mögen, was man vollbringt und es mit Freude machen. Da wir in den Jahren selbst viel gelernt haben, insbesondere spezifische Werkzeuge bei Gründungen innerhalb des Studiums, hat Fabian all diese Erfahrungen und Tipps auch in dem eBook Gründen im Studium niedergeschrieben. Das hilft hoffentlich vielen mutigen und engagierten Gründern!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Fabian Dittrich und Johannes Offergeld für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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